Netzlaststeuerung
10.3 Lastbegrenzung
Die Lastbegrenzer-Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, für einen stabilen
Betrieb auch bei hohem Verkehrsaufkommen den Datenverkehr an den
Ports zu begrenzen. Die Lastbegrenzung erfolgt individuell für jeden Port
sowie separat für Eingangs- und Ausgangsdatenverkehr.
Überschreitet die Datenrate an einem Port den definierten Grenzwert, so ver-
wirft das Gerät die Überlast an diesem Port.
Die Lastbegrenzung erfolgt ausschließlich auf Schicht 2. Die Lastbegrenzer-
Funktion übergeht dabei Protokollinformationen höherer Schichten wie IP
oder TCP. Dies beeinflusst möglicherweise den TCP-Verkehr.
Um diese Auswirkungen zu minimieren, nutzen Sie die folgenden Möglich-
keiten:
Beschränken Sie die Lastbegrenzung auf bestimmte Paket-Typen, z.B.
auf Broadcasts, Multicasts und Unicasts mit unbekannter Zieladresse.
Begrenzen Sie den ausgehenden Datenverkehr statt des eingehenden.
Die Ausgangs-Lastbegrenzung arbeitet durch die geräte-interne Puffe-
rung der Datenpakete besser mit der TCP-Flusssteuerung zusammen.
Erhöhen Sie die Aging-Zeit für erlernte Unicast-Adressen
Seite 177 „Aging gelernter
Führen Sie die folgenden Arbeitsschritte aus:
Öffnen Sie den Dialog
Aktivieren Sie den Lastbegrenzer und legen Sie Grenzwerte für die
Datenrate fest. Die Einstellungen gelten jeweils für einen Port und
sind aufgeteilt nach Art des Datenverkehrs:
Empfangene Broadcast-Datenpakete
Empfangene Multicast-Datenpakete
Empfangene Unicast-Datenpakete mit unbekannter Zieladresse
Um die Funktion auf einem Port zu aktivieren, markieren Sie das
Kontrollkästchen für mindestens eine Kategorie. In Spalte „Gren-
zwert Einheit" legen Sie fest, ob das Gerät die Grenzwerte als Pro-
zent der Port-Bandbreite oder als Datenpakete pro Sekunde
interpretiert. Der Grenzwert 0 deaktiviert den Lastbegrenzer.
Um die Änderungen flüchtig zu speichern, klicken Sie die Schaltflä-
che „Schreiben".
UM BasicConfig HiOS-2S RSPE
Release 6.1 09/2016
MAC-Adressen").
Switching > Lastbegrenzer
10.3 Lastbegrenzung
(siehe auf
.
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