PROFINET
5.1.3
Konfiguration der SPS
Die folgende Ausführung bezieht sich auf die Konfiguration der SPS am
Beispiel der Software Simatic S7 von Siemens und setzt voraus, dass Sie mit
der Bedienung der Software vertraut sind.
Das Gerät unterstützt auch Engineering-Stationen anderer Hersteller, wie
z.B. PC Worx von Phönix.
In der Voreinstellung der SPS erkennt die SPS die Unterbrechung der I/O-
Verbindung zum Switch als Fehler. Die SPS betrachtet 3 Echtzeitpakete, die
nacheinander in der SPS oder im Gerät fehlen, als Unterbrechung. Dies führt
laut Voreinstellung zum Anlagenausfall. Um diese Voreinstellung zu ändern,
führen Sie Step7-Programmierungsmaßnahmen durch.
Anmerkung: Die Überwachung der I/O-Verbindung zur CPU als Ausfallkri-
terium kann zum Anlagenausfall führen. Daher ist die Überwachung der I/O-
Verbindung als Ausfallkriterium weniger geeignet.
Die I/O-Verbindung zwischen der speicherprogrammierbaren Steuerung
(SPS) und dem Gerät kann durch ein Management-Programm unterbrochen
werden. Beispielsweise kann eine Netzmanagementstation die CPU des
Gerätes mit Echtzeitdaten (RT-Daten) mit einer höheren Priorität auslasten.
In diesem Fall kann das Gerät weiterhin Datenpakete senden oder empfan-
gen, und das System bleibt betriebsbereit.
GDSML-Datei bereitstellen
Zum Erzeugen von GDSML-Dateien und der Symbole bietet Ihnen das
Hirschmann-Gerät folgende Möglichkeiten:
Um die GSDML-Datei und das Symbol des Gerätes herunterzuladen,
können Sie die grafische Benutzeroberfläche im Dialog
Erweitert > Industrie-Protokolle > PROFINET
56
5.1 Integration in ein
Steuerungssystem
verwenden.
UM IndustProtocol HiOS-2S RSPE
Release 6.1 09/2016