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Aux-Ereignisse; Pause - Retro Prototrak - Rmx Anleitung

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Spezielle Eingabeaufforderungen im Gewindefräs-Ereignis:
Z BEGIN (Z Anfang): Z-Position, bei der der Gewindedurchlauf beginnt.
Z END (Z Ende): Z-Boden des Gewindes
PITCH (Steigung): Abstand zwischen einem und dem nächsten Gewinde in Zoll oder mm. Er beträgt Eins,
geteilt durch die Anzahl der Gewinde pro Zoll. Beispiel: Die Steigung für eine 1/4-20 Schraube beträgt 1/20 =
,05 Zoll.
MAJOR DIA (Größter DIA): Größter Durchmesser des Gewindes (die Wurzel für ein Innengewinde, der
Scheitelpunkt für ein Außengewinde).
MANOR DIA (Kleinster DIA): Kleinster Durchmesser des Gewindes (die Wurzel für ein Außengewinde, der
Scheitelpunkt für ein Innengewinde).
SIDE (Seite): Innen für Innengewinde, außen für Außengewinde.
ANGLE (Winkel): Winkel, in dem das Werkzeug in die Anfangstiefe, in welcher das Gewinde beginnt, eindringt.
DIRECTION (Richtung): Im und gegen den Uhrzeigersinn
# PASSES (Durchläufe): - Anzahl der Durchläufe, um das Gewinde auf seine Endtiefe zu schneiden.

9.2.15 Aux-Ereignisse

Mit Aux-Funktionen sind folgende Kontrollen möglich:
Kühlmittel
Luft (nicht bei Euro-Maschinen)
Impuls zur Verbindung mit einem programmierbaren Indexer
Aux-Ausgang, der für die Verbindung zu einem Zusatzgerät verwendet wird.
Beispiel: Wenn das Kühlmittel beim Start eines Fräs-Ereignisses aktiviert und beim Ende deaktiviert werden soll,
ein Aux-Ereignis mit „Coolant On" (Kühlmittel Ein) vor dem Fräs-Ereignis und daraufhin ein weiteres mit „Coolant
Off" (Kühlmittel Aus) eingeben.
Die Aux-Taste auf den Bedientasten muss im Programm für den Kühlmittelbetrieb auf AUTO stehen.
Hinw eis: Das Kühlmittel wird bei jedem Werkzeugwechsel automatisch deaktiviert und schaltet sich dann beim
Wiederanlauf des Programms automatisch ein.

9.2.16 Pause

Mit dem Pause-Ereignis kann eine Stoppbedingung innerhalb des Programms programmiert werden. Dieses
Ereignis veranlasst den Stopp der Programmausführung und Ausschalten der Spindel (wahlweise kann sie
eingeschaltet bleiben) sowie die Kopfbewegung zum Z-Rapid-Standort, wobei die X- und Y-Position mit dem
Ende des vorherigen Ereignisses übereinstimmen.
Pause-Ereignisse sind nützlich, wenn das Programm gestoppt werden soll, um eine Messung vorzunehmen, eine
Spannvorrichtung zu wechseln usw.
Hinw eis: Im Allgemeinen sollte vermieden werden, ein PAUSE-Ereignis zwischen zwei zusammenhängenden
Ereignissen zu programmieren. Das Pause-Ereignis bewirkt, dass die Ereignisse NICHT zusammenhängend sind.
Zum Programmieren eines Pause-Ereignisses den Softkey PAUSE betätigen. Da keine Eingabe erforderlich ist,
zum Laden SET drücken; der Ereigniszähler wird um einen Wert erhöht, und der Bildschirm „Select Event"
(Ereignis auswählen) wird wieder eingeblendet. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Spindel angeschaltet
zu lassen. Standardmäßig wird sie ausgeschaltet.
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