13.0 Ausführungsmodus
13.1 Bildschirm des Ausführungsmodus
Neue Elemente auf dem Bildschirm für die Ausführung:
Event counter (Ereigniszähler): Aktuelle Ereignisnummer und Ereignistyp.
Repeat (Wiederholen): Wenn sich ein Wiederholen-Ereignis im Ereigniszähler befindet, so zeigt dieser die
Anzahl der Wiederholungen. Beispiel: Wird ein Bohr-Ereignis mit 5 Wiederholungen programmiert zeigt dies an,
welche Wiederholung des ausgeführten Ereignisses erfolgt.
Tool # (Werkzeug #): Aktuelle Werkzeugnummer, die bei Aufforderung eingegeben wird.
Fixture (Spannvorrichtung): Spannvorrichtung, bei welcher die Bearbeitung beginnt.
Run (Ausführung): Zeigt RUN (Ausführung) oder TRAKing im TRAKing-Modus. Das rechte Feld zeigt die
Laufzeituhr. Dabei wird die Zeit für einen manuellen Werkzeugwechsel nicht berechnet. Zuerst muss der
Werkzeugweg im Einrichtmodus ausgeführt werden.
13.2 Starten der Ausführung
Vor der Ausführung eines Teils muss das Positionsverhältnis zwischen Teil und Spindel festgelegt werden. Es ist
also festzustellen, wo sich das Teil auf dem Tisch in Bezug auf die Werkzeug- oder Spindel-Mittellinie befindet.
Dies geschieht, indem der Tisch mit einem Kantentaster oder einer Messuhr so verschoben wird, dass der
absolute Nullpunkt des Teileprogramms unterhalb der Spindel-Mittellinie liegt. ABS SET (Set ABS) Diese
Position ist der absolute Nullpunkt im DRO-Modus. Zusätzlich das Werkzeug für Ereignis 1 laden und am
absoluten Z-Nullpunkt positionieren. Falls dies nicht möglich ist, das Werkzeug in einem bekannten Abstand
über dem absoluten Nullpunkt positionieren und mit ABS SET diese Position einstellen.
Das Programm kann auf zwei Arten gestartet werden:
START: Startet das Programm bei Ereignis 1 und setzt voraus, dass der zuletzt im RO-Modus eingestellte
absolute Nullpunkt mit dem Nullpunkt des Teileprogramms übereinstimmt. Wenn also der DRO-Modus aktiviert
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XYZ Machine Tools
XYZ Baureihe Bettfräsmaschinen mit ProtoTRAK-RMX-CNC-Steuerung, Sicherheits-, Programmier-, Betriebs- und Wartungsanleitung