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Grenzpositionen; Versatz Der Spannvorrichtung; Teileprüfung (Option Erweiterte Funktionen) - Retro Prototrak - Rmx Anleitung

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12.2.3 Grenzpositionen

Die Grenzpositionen von X und Y (eine für Plus- und eine für Minus-Richtung) stoppen das Programm, wenn sie
während der Ausführung überschritten werden. Hinweis: Bei Betätigen des Softkeys „LIMIT ON/OFF" wird der
geforderte Grenzwert ausgeschaltet oder wieder auf seinen Eingabewert gesetzt. Wenn die Grenzwerte
eingeschaltet sind, müssen die Programm- und Ausgangspositionen innerhalb der festgelegten Grenzen liegen.
Wenn die Grenzwerte eingeschaltet und auf dem Standardwert für den absoluten 0-Punkt gelassen werden, wird
das Programm nicht ausgeführt.

12.3 Versatz der Spannvorrichtung

Die Versatzwerte für Spannvorrichtungen werden im Einrichtmodus eingegeben.
Das Einrichten von Spannvorrichtungen ist einfach. Zunächst wird die Basis durch Angabe der absoluten
Nullpunkte für X, Y und Z festgelegt. Dies kann im DRO-Modus geschehen, jedoch befinden sich die Werte für
die Absolute Position von X, Y und Z auch als Referenz auf diesem Bildschirm. Fixture #1 (Spannvorrichtung
#1) ist immer die Basis.
Nachdem der absolute Nullpunkt auf der Basis festgelegt wurde, wird der Abstand des Standorts von bis zu fünf
weiteren Spannvorrichtungen von der Basis eingegeben. Dies ist auf zwei Arten möglich. Durch Eingabe der
Zahlen über die Tastatur oder Positionierung der nächsten Spannvorrichtung, Antippen des Versatzwertes und
anschließendes Betätigen von ABS SET.
Die Taste „ERASE TABLE" (Tabelle löschen) wird verwendet, um alle Versatzwerte für die Spannvorrichtungen
aus der Tabelle zu löschen.
12.4 Teileprüfung (Option Erweiterte Funktionen)
„Verify Part" (Teileprüfung) wird verwendet, um eine Darstellung des zur Herstellung des Teils verwendeten
Werkzeugs als Volumenmodell zu erhalten. Bei der Darstellung von Volumenmodell und Werkzeug in „Verify"
(Prüfung) handelt es sich um die beste Möglichkeit, um zu sehen, wie Werkzeug und Teil zusammenwirken. In
jedem Fall muss der Durchmesser des Werkzeugs zusammen mit dem Werkzeugtyp (Schlichtfräser,
Kugelkopffräser, Bohrer usw.) festgelegt werden, der beim Einrichten des Werkzeugs in der
„Werkzeugeinrichtung" verwendet wird. Auf diese Weise kann die richtige Form der Fräswerkzeuge gezeichnet
werden.
Bei Betätigen von „VERIFY PART" (Teileprüfung) werden die folgenden Softkeys angezeigt:
DEFINE STOCK (Rohteil festlegen): Wenn Abmessungen des rechteckigen Rohteils in Bezug auf den
programmierten absoluten Nullpunkt eingegeben werden sollen.
Das Rohteil muss nicht unbedingt definiert werden, da „Verify" (Prüfung) automatisch das Rohteil auf der
Grundlage des für die Ausführung des Programms generierten G-Codes berechnet und bestimmt. Die von
„Verify" (Prüfung) berechneten oberen und unteren Z-Werte basieren auf dem höchsten positiven und negativen
Z-Wert im Programm. Sollte also ein Bohrer programmiert werden, um das Teil zu durchqueren, wird dieser
Wert zum unteren Z-Wert.
Mit „Define Stock" (Rohteil festlegen) kann die Istgröße des Rohteils eingegeben und auf diese Art ein
genaueres Bild vom Zusammenspiel zwischen Werkzeug und Teil erhalten werden.
Hinweis – Die erhaltene Rohteilgröße wird im Programm gespeichert.
AUTO: Veranlasst „Verify" (Prüfung), das Rohteil erneut zu berechnen.
MAKE PART (Teil herstellen) betätigen; das Display zeigt das Rohteil.
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