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Verbesserungen Und Änderungen Beim V7-System; Kanalzahl Und -Nummerierung Der Fühler; Schnittstellenbefehl Mxxx.x Oder Kurz Mx.x Exxx.x Oder Kurz Ex; Messgeschwindigkeit - Ahlborn Almemo Handbuch

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Inhaltsverzeichnis
V7-Funktionen und V7-Protokoll
8.2 Verbesserungen und Änderungen beim V7-System
8.2.1 Kanalzahl und -nummerierung der Fühler
Die Anzahl der möglichen Kanäle im D7-Fühler wurde von 4 auf 10 erweitert. Dazu wird die Messkanalnumme-
rierung angepasst, d.h. zuerst kommt die Buchsennummer und dann folgt der Kanal als Index mit ´.´, also z.B.
der erste Fühler auf Buchse M000 hat die Kanäle 000.0 bis 000.9, der zweite auf M001 001.0 bis 001.9 usw..
Die Kanäle werden jetzt fühlerweise abgefragt werden, wodurch sich die Konsistenz der entsprechenden Mess-
werte wesentlich verbessert.
Eine Abfrage und Konfiguration der Fühlerprogrammierung kann nur erfolgen, wenn die Messwerterfassung
gestoppt ist. Ein An- und Abstecken der Fühler während einer Messung ist nicht erlaubt, d.h. sie wird nicht er-
kannt.
Geräteinterne Kanäle sind derzeit nicht mehr vorgesehen.
Funktion
Anwahl der Messkanäle Mxxx.x
Anwahl der Eingabekanäle Exxx.x

8.2.2 Messgeschwindigkeit

Abfrage der Messkanäle
Um die Messwerte aller Messkanäle kontinuierlich zu erfassen, Max-Min-Werte zu speichern, Grenzwertüber-
schreitungen zu prüfen und dann im Gerät abzulegen, sind Messkanalabfragen erforderlich.
Alle aktiven Standard-Fühler (Analog, DIGI oder D6) werden ständig kontinuierlich nacheinander mit der Wand-
lungsrate des AD-Wandlers des Messgeräts abgefragt. Als Wandlungsrate lassen sich 2,5M/s, 10M/s, 50M/s oder
100M/s einstellen.
Jeder D7-Fühler besitzt in seinem Stecker einen eigenen AD-Wandler mit einer eigenen Wandlungsrate. Die sich
daraus und aus anderen Faktoren ergebende minimale Messzeit ist je nach Sensor (1 Millisekunde bis Minuten)
festgelegt und im Stecker gespeichert.
An den V7-Messgeräten MA710, MA500 und MA809 kann mit Standard- und D7-Fühlern gleichzeitig gemessen
werden. Zur Abfrage aller Messkanäle dieser unterschiedlichen Fühler wurde der neue Abfragezyklus geschaffen,
der nur Messwerte erfasst, die seit der letzten Abfrage aktualisiert wurden, d.h. bei einem kurzen Abfragezyklus
erscheinen lange Zeit nur schnelle Fühler, während die langsamen in größeren Abständen dazukommen. Mit
dieser Methode kann sich das Messgerät an sehr unterschiedliche Fühler anpassen, ohne dieselben Daten wie-
derholt auszugeben oder zu speichern.
Ausgabe der Messergebnisse
Für alle Messgeräte (V6 und V7) steht zur Ausgabe der Messergebnisse der Ausgabezyklus zur Verfügung:
Ausgabezyklus:
Der Ausgabezyklus ist ein interner Zyklus des Datenloggers für das Speichern. Er ermög-
licht beispielsweise eine schnelle Messwerterfassung bei langsamer Speicherung der Mess-
daten (z.B. Auslösen schneller Grenzwertaktionen bei langsamer Messdatenaufzeichnung).
Der Ausgabezyklus ist von 1 s bis 24 h einstellbar.
Für die V7 Messgeräte stehen zusätzlich zum Ausgabezyklus noch folgende Zyklen für die Ausgabe der Messer-
gebnisse zur Verfügung:
D7 Minimalzeit:
Die minimale Zeit wählt man, um sehr schnelle D7-Fühler mit der maximalen Geschwin-
digkeit aufzuzeichnen (Summenabtastrate bis zu 4000 Messungen pro Sekunde). Wenn pro
Sekunde noch mehr Messwerte auftreten, verlängert sich der Abfragezyklus automatisch
jeweils um 1ms, d.h. es fallen u.U. einige der schnellen Messpunkte aus.
D7 Optimale Zeit:
Die optimale Zeit ist der kürzeste Zyklus, der bei der vorliegenden Fühlerkonfiguration im-
mer eingehalten werden kann.
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Schnittstellenbefehl
Mxxx.x oder kurz Mx.x
Exxx.x oder kurz Ex.x
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