3. Allgemeines 3. ALLGEMEINES Herzlichen Glückwunsch zum Kauf dieses neusten ALMEMO ® -Datenloggers der Generation V7. Durch die patentierten ALMEMO ® -Stecker konfiguriert sich das Gerät selbst und mit Hilfe der selbsterklärenden Touchscreenbedienung sollte Ihnen die Bedienung nicht schwerfallen. Andererseits erlaubt das Gerät den Anschluß...
Lieferumfang 3.2 Lieferumfang Achten Sie beim Auspacken auf Beschädigungen des Gerätes und die Voll- ständigkeit der Lieferung: Messgerät ALMEMO 710 mit 2 eingebauten Akkupacks ® und Aufstellbügel, Netzadapter, diese Bedienungsanleitung, ALMEMO ® -Handbuch, CD mit Software ALMEMO-Control und nützlichem Zubehör Im Falle eines Transportschadens ist das Verpackungsmaterial aufzubewah- ren und der Lieferant umgehend zu informieren.
4. Sicherheitshinweise 4. SICHERHEITSHINWEISE GEFAHR Lebens-, Verletzungsgefahr und Verursachung von Sach- schäden! Bedienungsanleitung vor erster Inbetriebnahme sorgfältig lesen! Allgemeine Sicherheitshinweise und auch die in den ande- ren Kapiteln eingefügten speziellen Sicherheitshinweise beachten! Es bestehen Gefahren bei: Missachtung der Bedienungsanleitung und aller darin •...
Besondere Bedienhinweise 4.1 Besondere Bedienhinweise Wenn das Gerät aus kalter Umgebung in den Betriebsraum gebracht • wird, kann auf der Elektronik Betauung auftreten. Bei Thermoelement- messungen sind bei starken Temperaturänderungen zudem größere Messfehler möglich. Warten Sie deshalb, bis das Gerät an die Umge- bungstemperatur angepasst ist, bevor Sie es in Betrieb nehmen.
5. Einführung 5. EINFÜHRUNG ® Der V7-Datenlogger ALMEMO 710 ist ein ganz neuer Vertreter aus der einzig- artigen Familie von Messgeräten, die alle mit dem von der Fa. Ahlborn paten- ® ® tierten ALMEMO -Stecker-System ausgerüstet sind. Der ALMEMO -Stecker bietet bereits seit 20 Jahren beim Anschluss der Fühler und Peripheriegeräte...
Funktionen des ALMEMO 710 5.1 Funktionen des ALMEMO 710 ® Der Datenlogger ALMEMO 710 hat 10 galv. getrennte Messeingänge für alle ® ALMEMO -Fühler. Durch das bestehende große Portfolio an Standardfühlern und jetzt auch den neuen innovativen D7-Fühlern sind die Messmöglichkeiten nahezu unbegrenzt.
5. Einführung Dimension Die Dimension (bei V5 2-stellig, bei D7 bis zu 6-Stellig) kann bei jedem Mess- kanal geändert werden, so dass im Display und im Ausdruck, z.B. bei Trans- mitteranschluss, immer die richtige Dimension erscheint. Die Umrechnung von °C in °F erfolgt bei der entsprechenden Dimension automatisch. Messwertbezeichnung Zur Identifizierung der Fühler ist außerdem eine alphanumerische Bezeich- nung (bei V5 10-stellig, bei D7 bis zu 20-stellig) vorgesehen.
Funktionen des ALMEMO 710 Messwerte Alle Messwerte lassen sich auf dem Display in verschiedenen auch konfigurier- baren Menüs als Messwertliste, Einzelanzeige, Balkendiagramm oder als Lini- engraphik darstellen. Sie werden automatisch mit Autozero und Selbstkalibrati- on erfasst, können aber willkürlich korrigiert und beliebig skaliert werden. Bei den meisten Fühlern wird ein Fühlerbruch automatisch erkannt.
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5. Einführung Zeit und Datum Echtzeituhr mit Datum oder reine Messzeit dienen zur exakten Protokollierung jeder Messung. Zum Starten oder Stoppen einer Messung sind Anfangszeit, -datum und Endezeit, -datum programmierbar. Ausgabezyklus Der Ausgabezyklus ist programmierbar zwischen 1 s und 59 h, 59 min, 59 s. Er ermöglicht die zyklische Ausgabe der Messwerte auf die Schnittstellen oder in den Speicher, sowie eine zyklische Mittelwertberechnung.
Funktionen des ALMEMO 710 Steuerein- und ausgänge Über den Touchscreen oder die Schnittstelle sind über Relais-Trigger-Adapter bis zu 10 Ausgangsrelais oder 4 Analogausgänge individuell ansteuerbar. Durch die Triggereingänge lässt sich auch der Messablauf von externen Ereig- nissen beeinflussen. Bedienung Alle Mess- und Funktionswerte sind in verschiedenen Menüs auf dem Touch- screen darstellbar.
6. Inbetriebnahme 6. INBETRIEBNAHME Fühler an die Buchsen M0 bis M9 (1) anstecken s. 8 Fühleranschluss mit Akku oder Ladeadapter an Buchse DC (3) s. 7.1, 7.2 Stromversorgung Einschalten Touchtaste (6) gedrückt halten s. 7.5 ON-OFF Automatische Anzeige des letzten Messmenüs s. 11. Anwahl des Datenloggermenüs mit Tab: Einmalige Ausgabe: s.
Stromversorgung 7. STROMVERSORGUNG Zur Stromversorgung des Messgerätes haben Sie folgende Möglichkeiten: Li-Ionen-Akkupack 4.2V/15.6 Ah serienmäßig eingebaut Netz- bzw. Ladeadapter 12V, 2.5A ZA 1312-NA9 galv. getr. Stromversorgungskabel (10..30V DC, 1A) ZA 2690-UK2 In unserem Lieferprogramm bieten wir entsprechendes Zubehör an. 7.1 Akkubetrieb und Versorgungsspannungskontrolle Zur Stromversorgung des Gerätes dienen serienmäßig Li-Ionen-Akkus mit 15.6 Ah.
7. Stromversorgung 12V- oder 24V-Bordnetzen betrieben werden, der Akku wird damit aber lang- samer geladen. 7.4 Fühlerversorgung An den Klemmen – und + im ALMEMO Stecker steht eine konfigurierbare ® Fühlerversorgungsspannung zur Verfügung (Selbstheilende Sicherung 500 mA). Die Spannung wird aus der minimalen Fühlerversorgungsspannung aller Fühler automatisch abgeleitet, kann aber bei Bedarf durch eine höhere ersetzt werden.
Fühleranschluss 8. FÜHLERANSCHLUSS ® An die ALMEMO Eingangsbuchsen M0 bis M9 des Messgerätes (1) sind alle ® ALMEMO Fühler (alle Standard- sogenannte V5-Fühler incl. der neuen D6- ® und D7-Digitalfühler) beliebig ansteckbar. Das umfangreiche ALMEMO Füh- lerprogramm (s. Hb. Kap. 3) und der Anschluss von eigenen Sensoren (s. Hb. ®...
8. Fühleranschluss 8.3 D7-Fühler ALMEMO ® D7-Fühler haben ein dunkelrotes Gehäuse und sind auch völlig aut- arke Messmodule für digitale und analoge Sensoren, aber mit noch wesentlich verbesserten Eigenschaften. Die Wandlungsrate kann zwischen 1 Millisekunde bis zu Minuten betragen, die Auflösung bis zu 8 Digit. Die Kanalzahl pro Fühler wurde mit einer neuen Nummerierung auf 10, pro Gerät auf 10000 erweitert.
Potentialtrennung 8.5 Potentialtrennung Beim Aufbau einer funktionierenden Messanordnung ist es sehr wichtig, dass zwischen Fühlern, Stromversorgung und Peripheriegeräten keine Ausgleichs- ströme fließen können. Dies wird erreicht, wenn alle Messpunkte entweder iso- liert (z.B. in der Luft) sind, auf gleichem Potential liegen oder ungleiche Poten- tiale galvanisch getrennt werden.
9. Anzeige und Tastatur 9. ANZEIGE UND TASTATUR Die Bedienoberfläche (7) des Datenloggers ALMEMO ® 710 besteht aus einem modernen kapazitiven Touchscreen mit 5.7"-TFT-LCD-Anzeige (VGA-Auflö- sung 640x480 Punkte) und 3 zusätzlichen Touchtasten (6). 9.1 Touchtasten Die Touchtasten (6) sind unabhängig vom Touchscreen Zum Ein-Ausschalten gedrückt halten Wunschmenü...
Funktionstasten 9.3 Funktionstasten Zur Steuerung der Messung gibt es nur wenige übergeordnete Tasten in der Fußzeile des Bildschirms: Starten einer zyklischen Messung s. 10.4 Stoppen einer zyklischen Messung Manuelle einmalige Ausgabe/Speicherung aller Messwerte Aufruf von Einstellungen zum lokalen Menü Funktionstaste im Menü Wenn Anwendungen mehrere Seiten belegen, kann mit den Flickertasten die Umschaltung erfolgen, die aktuelle Seite von allen wird angezeigt...
9. Anzeige und Tastatur 9.6 Parameterdarstellung Alle Messwerte und Parameter werden in Feldern auf verschiedene Weisen mit zusätzlichen Symbolen dargestellt. Messwert Grenzwertüberschreitung in rot Grenzwertunterschreitung in blau Messbereichsüberschreitung OVERRANGE blinkend Messbereichsunterschreitung UNDERRANGE blinkend Fühlerbruch BREAK blinkend Fühlerspannung zu niedrig U-LOW blinkend Ein rotes Dreieck in der rechten oberen Ecke bedeutet, dass man durch Antippen eine weiteres Menü...
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Dateneingabe Eingabe von alphanumerischen Bezeichnungen mit der Buchstabentastatur: z. B. Messkanalbezeichnung Großbuchstaben mit 123/#*. Zahlen- und Zeicheneingabe mit Buchstaben mit Einstellungen speichern Manche Geräteeinstellungen können nur momentan ver- wendet oder auf Dauer gespeichert werden Weitere Eingabemöglichkeiten: Die Auswahlbox Eingabe von Quasianalogwerten (Displayhelligkeit) Ein-Aus-Schalter von Funktionen Aktivierung von Funktionen ALMEMO...
10. Datenlogger 10. DATENLOGGER Aufgabe des vorliegenden Mess- gerätes ist es in den meisten Fällen, Messwerte mit geeigne- ten Fühlern in zeitlicher Abfolge zu erfassen und auf einem Spei- chermedium abzulegen. Da die Fühler normalerweise durch das ALMEMO -System bereits voll- ®...
Messdatenaufnahme und Ausgabe ist extern ein Speicherstecker mit Micro-SD-Card (ZA 1904-SD) ansteckbar. Wenn Sie die Schaltfläche ´Speicherzyklus´ antippen, können Sie mit der Aus- wahl ´größer 1s´ und ´kleiner 1s´ generell zwischen dem Ausgabezyklus und dem Abfragezyklus wählen: Anstelle des Abfragezyklus können Sie auch die gewünschten Abfragen/s di- rekt eingeben.
10. Datenlogger 10.1.2 Abfragezyklus mit Ausgabe Bei den neuen intelligenten D7-Fühlern ist die minimale Messzeit je nach Sen- sor (1 Millisekunde bis Minuten) festgelegt und im Stecker gespeichert (Anzei- ge in der Fühlerübersicht). Zur Abfrage aller Messkanäle von Standard- oder D7-Fühlern wurde der neue Abfragezyklus geschaffen, der nur Messwerte ab- fragt, die seit der letzten Abfrage aktualisiert wurden, d.h.
Messdatenaufnahme und Ausgabe 10.1.3 Ausgabezyklus Für zyklische Messwertspeicherung und -ausgaben auf die Schnittstelle ver- wenden Sie den ´Ausgabezyklus´ im Format h/m/s. Ist bei einem Kanal der Mittelmodus CYCL programmiert, werden Mittel-, aber auch Max- und Minwerte im Zyklus gelöscht! Die Speicheraktivierung im Zyklus oder bei manueller Abfrage, d.h.
10. Datenlogger Beim Speicher löschen wird nach Rückfrage immer der gesamte Speicher mit allen Dateien bzw. Konfigurationen gelöscht! 10.1.5 Speicherstecker mit Speicherkarte Reicht der Speicherplatz nicht aus oder sollen die Daten andernorts ausgewer- tet werden, dann kann aus dem Zubehörprogramm ein Speicherstecker ZA 1904-SD (ab R 3.11!) mit einer industriellen Micro-SD-Speicherkarte als ex- terner Speicher verwendet werden.
Messdatenaufnahme und Ausgabe 10.1.6 Nummerierung von Messungen Zur Identifikation von Messungen oder Messreihen kann vor dem Start auf Sei- te ´Einstellungen´ ´Datenlogger 2/4´ auch individuell eine Nummer eingege- ben werden. Sie wird bei der nächsten Messkanalabfrage ausgegeben bzw. gespeichert. So lassen sich auch Einzelmessungen beim Auslesen bestimm- ten Messorten oder Messpunkten zuordnen (s.
10. Datenlogger Fail-Save-Mode: Soll bei einer reinen Softwareabfrage nur dafür gesorgt werden, dass bei ei- nem Ausfall des Rechners eine interne zyklische Abfrage weiterläuft, dann ist der Fail-Save-Mode angebracht. In dieser Betriebsart muss im Gerät ein grö- ßerer Zyklus programmiert werden, als für die Softwareabfrage. Durch die Softwareabfrage wird der interne Zyklus immer wieder zurückgesetzt, sodass er nur zum Einsatz kommt, wenn die Softwareabfrage ausfällt (Auch hier in der WinControl ´sichere Initialisierung´...
Starten und Stoppen von Messungen 10.4 Starten und Stoppen von Messungen Neben dem Starten und Stoppen der zyklischen Messung mit den Tasten Start Stop oder der Schnittstelle (s. Hb.6.6) gibt es eine Reihe weiterer Möglichkeiten, wie Anfangs-Ende-Zeit, Messdauer oder Grenzwertaktionen. ...
10. Datenlogger 10.4.1 Startzeit -datum, Stopzeit -datum Eine Messung kann zu bestimmten Zeitpunkten selbsttätig gestartet und ge- stoppt werden. Dazu ist ´Startzeit´ und ´Startdatum´, sowie ´Stopzeit´ und ´Stopdatum´ über das Menü ´Einstellungen´ ´Datenlogger3/4´ program- mierbar, das man über die Funktion ´Messungsstart´ im Menü Datenlogger erreicht.
Speicherausgabe 10.6 Speicherausgabe Der Inhalt des internen Messwertspeichers kann durch Anwahl der einzelnen Dateien oder in Ausschnitten auf die serielle Schnittstelle ausgegeben werden. Als Ausgabeformat steht, wie bereits erwähnt, nur noch der Tabellenmode zur Verfügung. Die Möglichkeit, Teilbereiche zu bestimmen, ist einmal durch die Festlegung von ´Startdatum´...
11. Messanzeigen 11. MESSANZEIGEN Nach dem Konfigurieren der zeitlichen Ablaufsteuerung im Menü ´Datenlogger´ ist es sinnvoll, die Messwerte für die eigene Anwendung möglichst passend anzuzeigen. Dazu wählen Sie zunächst in der Kopfzeile mit dem Tab die Auswahl der Messwertanzeigen und dann die gewünschte Anzeige Kanalliste für alle angeschlossenen Messkanäle (s.
Liniendiagramm 11.3 Liniendiagramm Im Menü ´Liniendiagramm´ lassen sich aus allen verfügbaren Kanälen über die Auswahlbox ´Kanäle´ 5 Kanäle zur grafischen Anzeige auswählen. Wenn diese Aufzeichnung in anderen Menüs oder automatisch durch Startzeit oder Grenz- wertaktion gestartet werden soll, dann müssen die Kanalwahl und die Einstellun- gen vorher vorgenommen werden.
11. Messanzeigen 11.4 Usermenüs Bei der Betrachtung der Messmenüs werden Sie festgestellt haben, dass die Messwertdarstellung und die Zusammenstellung der Funktionen nicht immer optimal zu Ihren Anwendungen passt. Deshalb können Sie neben den Stan- dard-Messmenüs 3 vorgefertigte Usermenüs verwenden oder weitere völlig frei konfigurieren, abspeichern und wieder laden.
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Usermenüs Wenn alle Funktionen eingetragen sind, wird das Menü unter dem gewählten Namen gespeichert mit der Taste Einstellungen speichern und die Zellen mit aktuellen Werten gefüllt. Durch Antippen lassen sich die Funktionen wie ge- wohnt programmieren. Mit den Tasten Start Manuell wird die Messwert- abfrage gesteuert.
12. Fühler 12. FÜHLER Die Anwendung ´Fühler´, die Sie mit dem Tab erreichen (s. 9.2), widmet sich ganz der Organisation und Funktion der einzelnen Fühler. Auf der ersten Seite finden Sie eine ´Fühlerübersicht´ aller angesteckten Füh- ler mit Buchse, Fühlernummer, Fühlerbezeichnung, der minimalen Messzeit (s. 10.1.2) und einem Symbol zur Anzeige der Kanalzahl des Fühlers.
Messen mit einem Messkanal Mittelwertbildung läuft Ausgabefunktion aktiv: Diff, Hi, Lo, M(t), Alarm (s. 13.2.5.1) Temperaturkompensation CT aktiv: Wert fix, gemessen Luftdruckkompensation CP aktiv: Wert fix, gemessen Unter dem Messwert sind noch die Funktionen Bereich, sowie Max- und Min- wert (s. 13.2.3) angeordnet, die sich auch bedienen lassen. Wird der Messwert durch einen anderen kompensiert, dann erscheinen darunter noch die Kom- pensationswerte.
12. Fühler über eine Auswahlbox ´Nullsetzen´. Damit wird der Messwert als Basiswert abgespeichert und so Null gesetzt. Soll der relative Bezugswert nur temporär im RAM gespeichert werden, kann die Option ´temp. Nullsetzen´ verwendet werden (Anzeige ´REL´). Solange nicht der tatsächliche Messwert, sondern die Abweichung vom Basiswert angezeigt wird, erscheint im Display das Symbol Um den tatsächlichen Messwert wieder zu erhalten, muss der Basis- wert gelöscht werden (s.
Messwertkorrektur und Kompensation 12.2.4 Zweipunktabgleich mit Sollwerteingabe Auch bei anderen Fühlern ist auf die gleiche Weise ein Zweipunktabgleich möglich. Nach dem Nullpunktabgleich 12.2.2 wird der ´Sollwertabgleich´ ge- wählt, der ´Sollwert´ eingegeben und der Kanal abgeglichen. Der Korrektur- faktor wird auf Tastendruck automatisch bestimmt und als Faktor im Fühlerste- cker abgespeichert.
12. Fühler 2. Oder Sie geben die Temperatur in den ´Geräteeinstellungen´ ´Geräte- kompensationen´ ´Temperatur´ überschlägig manuell ein. Der Wert wird dann bei allen Fühlern mit Temperaturkompensation verwendet. Dies lässt sich in den ´Einstellungen´ ´Kanalfunktionen´ ´Kanalkompensationen´ (s. 13.2.14) kontrollieren.
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Messwertkorrektur und Kompensation Interpolation für jede Buchse speziell berechnet. Die exakte Vergleichsstellen- temperatur jedes Kanals wird in den ´Einstellungen´ ´Kanalfunktionen´ ´Kanalkompensationen´ (s. 13.2.14) angezeigt. Die Vergleichsstellentempera- turmessung kann aber auch mit einen externen Messfühler (Pt100 oder Ntc) in einem Isothermenblock durchgeführt werden (s.
13. Einstellungen 13. EINSTELLUNGEN In der Rubrik ´Einstellungen´ finden Sie alle Einstellmöglichkeiten von Fühlern und Ausgangsmodulen, vom Gerät Anzeige und Stromversorgung, sowie die Skalierungen aller Messwertanzeigen. Aufgerufen werden die ´Einstellungen´ direkt vom Home-Bildschirm aus oder über den Tab in jeder Anzeige. Be- finden Sie sich bereits in einem Menü...
Kanalfunktionen Nach Auswahl der ´Kanalfunktionen´ öffnet sich eine weitere Auswahlliste, über die alle aufgeführten Parameter eines Kanals eingegeben bzw. geändert werden können, sofern der entsprechende Fühler angesteckt ist. Zu dieser Übersicht kommt man auch vom Menü ´Messkanal´ (s. 12.1) aus durch An- wahl der Option ´Einstellungen´.
13. Einstellungen ´#J´ bedeutet bei einem Thermoelement: internen Vergleichsstellensensor verwenden (z.B. Stecker ZA9400-FSx mit Ntc, s. 12.2.7, Hb. 6.7.3). ´*T´ definiert einen Temperatursensor (Ntc, Pt100) als Referenz zur Temperaturkom- pensation (s. 12.2.5). ´*P´ definiert einen Luftdrucksensor als Referenz zur Luftdruckkompensation (s. 12.2.6). ´#N´...
Kanalfunktionen 13.2.4 Mittelwertmodus Die verschiedenen Möglichkeiten der Mittelwertbildung über Messkanalabfra- gen werden im Assistenten ´Mittelwertbildung´ (s. 14.4) ausführlich erklärt und lassen sich dort auch anschaulich konfigurieren und testen. Nach Antippen von ´Mittelwertfunktionen´ bei den ´Kanalfunktionen´ erscheint das Menü ´Mittel- wertfunktionen´. Die Art der Mittelwertbildung wird bei jedem Kanal über die Funktion ´Mittelwertmodus´...
13. Einstellungen Mittelwert (Mxx) M(t) Alarmwert (Mxx) Alrm 13.2.6 Kanalverriegelung Die Funktionsparameter jedes Messkanals sind durch eine einstellbare ´Ver- riegelungsstufe´ geschützt (s. Hb. 6.3.12). Vor einer Programmierung muss die Verriegelungsstufe entsprechend erniedrigt werden. Ist im Display hinter der Verriegelungsstufe ein Punkt sichtbar, dann ist eine Änderung nicht möglich. Verriegelung Verriegelte Funktionen keine...
Kanalfunktionen 13.2.8 Grenzwertaktionen Relaiszuordnung Als ´Grenzwertaktionen´ für die Überschreitung von Grenzwerten können zur Alarmmeldung außer einem Gesamtalarm (s. 13.2.7) auch jedem Grenzwert einzeln ein ´Relais Max´ oder ´Relais Min´ eines Relais-Adapters (ZA 8006-R- TA3) zugeordnet werden. Es fällt erst wieder ab, wenn der Messwert den Grenzwert um die Hysterese unterschritten hat (s.
13. Einstellungen Sind Korrekturwerte programmiert und damit der tatsächliche Messwert verän- dert, dann erscheint bei der Anzeige des Messkanals (s. 12.1) als Messwert- status der Korrekturpfeil Zur automatischen Berechnung eines beliebigen Zweipunktabgleichs gibt es einen eigenen Assistenten ´Zweipunktabgleich´ (s. 14.3). ...
Kanalfunktionen 13.2.13 Bereich Normalerweise sind alle Fühlerstecker ab Werk einsatzbereit. Wenn im Ste- cker jedoch Messbereiche geändert oder neu programmiert werden sollen, dann ist der entsprechende Kanal anzuwählen und über die Auswahlbox ´Be- reich´ der gewünschte Bereich zu programmieren. Bei V5-Fühlern/Steckern haben Sie die Auswahl gemäß...
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13. Einstellungen Messwertgeber Stecker/Fühler Messbereich Dim Anzeige ZA 9000-FS 0.00... 400.00 Ohm1 ZA 9003-SS3 0.000... 50.000 Frequenz ZA 9909-AK 0... 25000 Freq Puls Impulse ZA 9909-AK 0... 65000 Digitaleingang ZA 9000-EK2 0.0... 100.0 Digitale Schnittstelle ZA 9919-AKxx -65000... +65000 DIGI FV A915-S120 0.30...
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Kanalfunktionen Messwertgeber Stecker/Fühler Messbereich Dim Anzeige beliebig Alarmwert (Mb1) 0/100 Alrm s.13.2.5.1 Wärmekoeffizient (M01−M00) ZA 9000-FS q/dT s.14.6 Wet-Bulb-Globe-Temperatur ZA 9000-FS °C WBGT s.14.7 beliebig Vergleichsstellentemperatur °C s.13.6.6.3 beliebig Flow Volumenstrom m · Q s.14.5 beliebig Time Timer 0..65000 s.13.2.13.2 beliebig Luftdruck 300.0...1100.0...
13. Einstellungen Anordnung der Kanäle in den Steckern: Nach der Programmierung des Bereichs werden die Standardbezugskanäle (s.o.) eingesetzt. Die individuelle Einstellung der Bezugskanäle wird in 13.2.13.4 beschrieben. 13.2.13.2 Timer als Funktionskanal Zur Ausgabe und Speicherung von Messzeiten gibt es den Funktionskanal ´Time´ im Format ´sssss´...
Flag 6 Fühlerbrucherkennung, Abschaltung für hochohmige Quellen: Br Off Analogausgang 4-20mA statt 0-20mA: A 4-20 Dieses Elementflag hat beim ALMEMO 710 keine Bedeutung 13.2.13.7 Minimale Fühlerversorgungsspannung Bei allen ALMEMO -Fühlern ist normalerweise eine ´Minimale Fühlerversor- ® gungsspannung´ eingetragen, die sie zum ordnungsgemäßen Betrieb benöti- gen.
13. Einstellungen 13.3 Anzeigeeinstellungen Hier erreichen Sie auch die Einstellungen der Anzeigen, insbesondere die Ska- lierungen für das Balken- und Liniendiagramm. Diese wurden in den entspre- chenden Kapiteln 11.2 und 11.3 bereits aufgeführt. 13.4 Datenloggereinstellungen Die Einstellungen für den Datenlogger wurden bereits im Kapitel 10 beschrie- ben.
Ausgangsmodule 13.5.2 Relais-Trigger-Module Während bei alten V5-Modulen (ZA1000-EAK) zur Ansteuerung von Periphe- riegeräten für Relais und Triggereingang (s. Hb. 5.1.2/3) insgesamt nur eine Funktionsvariante zur Verfügung steht (s. Hb. 6.6.4), bieten neue V6-Relais-T- rigger-Kabel und der Relais-Trigger-Analog-Adapter ZA 8006-RTA3 bis zu 10 Relais oder davon 2 Triggereingänge oder bis zu 4 Analogausgänge.
13. Einstellungen Triggereingänge Zur Steuerung des Messablaufes sind auf den Ports 8 und 9 zwei Triggerein- gänge (Tasten oder Optokoppler) verfügbar. Die Triggerquelle ´Taste´ und/oder ´Optokoppler´ können Sie zunächst direkt im RTA3 bei angewähltem Triggerport mit den Tasten PROG PROG ▲...
Ausgangsmodule Bei der gesteuerten Analogausgabe kann man einen beliebigen Ausgabe- wert über Tastatur oder Schnittstelle vorgeben (s. Hb. 6.10.7). In Funktion ´Analogausgabe´ wird in jedem Fall der momentane analoge Aus- gabewert angezeigt. Skalierung der Analogausgabe Bei der Konfiguration einer Messwerteausgabe kann noch im gleichen Menü der tatsächlich genutzte Messbereich des entsprechenden Messkanals mit den Funktionen ´Analog-Anfang´...
13. Einstellungen 13.6.1.2 Baudrate, Datenformat Die Baudrate ist bei allen Schnittstellenmodulen ab Werk auf 9600 Baud pro- grammiert. Um bei der Vernetzung mehrerer Geräte keine unnötigen Probleme zu bekommen, sollte sie nicht geändert, sondern Rechner oder Drucker ent- sprechend eingestellt werden. Ist dies nicht möglich, können in der Funktion ´Baudrate´...
Geräteeinstellungen benötigen (s. 12.2.6 und Bereichsliste ´mit LK´ 13.2.13). Wenn die Kompensa- tion ausgeschaltet werden soll, ist hier der Normluftdruck 1013 mb einzutra- gen, wenn der Geräteluftdruck nicht mit dem Luftdruck an der Messstelle über- einstimmt (z.B. in Rohrleitungen), dann kann auch jeder anderer Druck vorge- geben werden.
13. Einstellungen 13.6.6.4 Beleuchtung Das Display ist mit einer sehr hellen Beleuchtung ausgestattet, die relativ viel Strom benötigt. Bei normalem oder wenig Umgebungslicht kann man die ´Dis- playhelligkeit´ stark dimmen, ohne die Lesbarkeit zu beeinträchtigen. Das spart Strom und ermöglicht so eine wesentlich höhere ´Laufzeit´ des Gerätes bei Akkubetrieb.
Stromversorgung lungen beschränken die Erwärmung noch mehr. Sie werden auch automatisch eingestellt, wenn das Netzteil zu schwach ist. Die Problematik ´Erwärmung´ lässt sich zudem noch durch die Helligkeit der Displaybeleuchtung beeinflus- sen. Der ´Lade-/Entladestrom´ wird ständig gemessen und daraus die ´Akku- restkapazität´...
14. Assistenten 14. ASSISTENTEN Manche Anwendungen hängen von sehr vielen Parametern ab, sodass man leicht etwas vergisst, manche benötigen noch zusätzliche Berechnungsvorgän- ge und mache benötigen angepasste Messmenüs. Dafür wurden einige ´Assis- tenten´ erstellt, die man direkt vom Home-Bildschirm erreicht: 14.1 Datenlogger 14.2 Skalierung 14.3 Zweipunkt-Fühlerabgleich...
Datenlogger Auf der Seite 6 wird der Speicherplatz, die damit mögliche Speicherzeit und die der Konfiguration entsprechende Akkulaufzeit dargestellt. Reicht der Speicherplatz nicht aus, kann entweder auf Ringspeicher umge- schaltet oder ein externer Speicherstecker mit SD-Card verwendet werden. Reicht die Akkukapazität nicht, dann muss er zunächst voll geladen werden oder der Netzadapter angesteckt bleiben oder der Sleepmode mit längerem Zyklus verwendet werden.
14. Assistenten 14.3 Zweipunktabgleich Ein Zweipunktabgleich ohne Nullpunkt ist nicht ganz einfach. Dabei unterstützt Sie der Assistent ´Zweipunktabgleich´: 1. Kalibriermittel für Sollwert 1 anlegen: Sollwert 1 eingeben: Sollwert 1 07.00 pH Messwert entweder in Istwert 1 eingeben oder Messwert in Istwert 1 übertragen Istwert 1 07.32 pH 2.
Mittelwertbildung Wenn Sie den Assistenten ´Mittelwertbildung´ aufrufen, erwartet Sie also zu- nächst die Auswahl der verfügbaren Mittelmodi: 13.2.2 Messwertdämpfung (s. Kanalfunktionen) 14.4.1 Mittelwertbildung über manuelle Einzelmessungen 14.4.2 Mittelwertbildung über die Messzeit, bzw. Messdauer 14.4.3 Mittelwertbildung über den Zyklus 14.4.4 Mittelwertbildung über Messkanäle 14.4.1 Mittelwertbildung über manuelle Einzelmessungen Zur Mittelung von punktuellen Einzelmessungen an bestimmten Orten oder Zeiten werden einzelne manuelle Messkanalabfragen E...
14. Assistenten Mittelmodus einstellen: Mittelmodus CONT Mittelwert löschen automatisch beim Start (s. 13.6.3) oder mit Funktion ´Mittelwert löschen´ Start der Mittelwertbildung mit Taste: START Messzeit ablesen (s. 14.4.2.1) in Funktion: Messzeit 00:01:23.4 Stop der Mittelwertbildung mit Taste: STOP Für eine feste Mittelzeit, gibt es auch die Funktion: Messdauer 00:02:00 Mittelwert abgelesen in Funktion:...
Mittelwertbildung Mittelwert über manuelle Zeitabschnitte: Mit dem gleichen Mittelmodus aber ohne Zyklus kann auch der Mittelwert über Zeitabschnitte von einer manuellen Messkanalabfrage zur nächsten bestimmt werden: Mittelung über Zyklus einstellen: Mittelmodus CYCL Zyklus anwählen und löschen mit Taste: Zyklus-Timer 00:00:00 Messung starten, Mittelwertbildung läuft: START Manuelle Messkanalabfrage:...
14. Assistenten 14.5 Volumenstrommessung Zur Bestimmung des Volumenstroms in Strömungskanälen muss die mittlere Strömungsgeschwindigkeit mit der Querschnittsfläche multipliziert werden. Im Assistenten ´Volumenstrom´ sind die dafür nötigen Funktionen vorhanden: 1. Ein Mittelwert, der mit einer Strömungssonde (Dimension m/s) durch eine vorhergehende Mittelwertbildung (s. 14.4) entstand, 2.
Wärmekoeffizient 14.6 Wärmekoeffizient Zur Bestimmung des Wärmekoeffizienten werden die beiden (T1−T0) Temperaturfühler der Aufgabenstellung entsprechend (s. Hb. 3.2) auf Kanal M0.0 und M1.0, sowie die Wärmeflussplatte auf M2.0 angesteckt. Die Tempe- raturdifferenz T(M1)-T(M0) wird auf Kanal M1.1 mit Bereich ´Diff´ erfasst und auf Kanal M2.1 der Wärmekoeffizient berechnet.
15. Fehlersuche 15. FEHLERSUCHE Der Datenlogger ALMEMO ® 710 ist sehr vielfältig konfigurierbar und program- mierbar. Er erlaubt den Anschluss sehr vieler unterschiedlicher Fühler, zusätz- licher Messgeräte, Alarmgeber und Peripheriegeräte. Auf Grund der vielen Möglichkeiten kann es vorkommen, dass er sich unter gewissen Umständen nicht so verhält, wie man es erwartet.
Control, die Bildschirmseiten mit der Programmierung auszudrucken, und einen umfangreichen ´Funktionstest´ in der Geräteliste bzw. den Terminalbe- trieb abzuspeichern und auszudrucken. 16. KONFORMITÄTSERKLÄRUNG Hiermit erklären wir, Ahlborn Mess- und Regelungstechnik GmbH, dass das Messgerät ALMEMO ® 710 das CE-Zeichen trägt und den Bestimmungen der Niederspannungsrichtlinie und den wesentlichen Schutzanforderungen der Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit 89/336/EWG entspricht.