Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Vorschau ausblenden Andere Handbücher für V241:
Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung
STICKSERIEN AUSRÜSTUNG

1.11 Arbeitszyklus

Der Nennbetriebswirkungsgrad einer Schweißstromquelle ist eine Aussage über die
Zeit, in der er mit seiner Bemessungsschweißstromleistung betrieben werden kann, ohne
die Temperaturgrenzen der Isolierung der Bauteile zu überschreiten. Um die 10-Minuten-
Einschaltdauer zu erklären, wird folgendes Beispiel verwendet. Man nehme an, dass eine
Schweißstromquelle so ausgelegt ist, dass sie bei einem Arbeitszyklus von 60% arbeitet,
das sind 400 Ampere bei 36 Volt. Dies bedeutet, dass sie so konstruiert und gebaut wurde,
dass sie die Nennstromstärke (400A) für 6 Minuten, d. H. Lichtbogenschweißzeit, aus jeder
10-Minuten-Periode (60% von 10 Minuten ist 4 Minuten) ergibt. Während der anderen 4
Minuten der 10-Minuten-Periode muss die Schweißstromquelle im Leerlauf laufen und
abkühlen lassen.
1 0 0
90
8 0
E301 STICK
70
6 0
5 0
40
3 0
Sicherer Arbeitsvorgang
(STICK)
2 0
10
0
1 30
190
0
1 0 0
160
Schweißstromstärke(Ampere)
2.1 Layout für die Steuertafel E161/E201
3
6
4
5
7
42
E401 STICK
220
250
280
310
330
360
1
2
8
WARNUNG
1. Betriebszustandsanzeige
Die grüne Betriebszustandsanzeige leuchtet auf, wenn der Ein-/Ausschalter in ON
Stellung befindet und der richtige Netzstrom vorhanden ist.
2. Anzeigeleuchte thermische Überlast
Als Schutzeinrichtung ist die Schweißstromquelle mit einem sich automatisch
zurücksetzendem Thermostat ausgestattet. Bei Überschreitung der Einschaltdauer der
Stromquelle leuchtet die Anzeigeleuchte auf und weist damit auf Überhitzung des
Geräts hin. Wenn die Anzeigeleuchte anleuchtet, ist die Leistungsabgabe der
Schweißstromquelle deaktiviert. Sobald sich das Gerät abkühlt, erlischt diese
Anzeigeleuchte, und der Übertemperaturzustand wird zurückgesetzt. Beachten Sie,
dass der Netzschalter eingeschaltet bleiben muss, damit der Lüfter weiterlaufen kann
und das Gerät somit ausreichend gekühlt wird. Schalten Sie bei Thermischer Überlast
das Gerät niemals aus.
3. Digitales Display
Das digitale Messgerät zeigt die vorher eingestellte Schweißstromstärke und die
eingestellten Parameter des Warmstarts, Startzeit, Arc Force und tatsächliche Schweiß-
stromstärke beim Schweißen an.
4. Funktionsauswahl Knopf
Verstellbereich:
Arc Force: 1-100 Ampere Warmstart: 0.1 – 0.5 S Warmstrom: 1-100 Ampere
390
420
Der ausgewählte Schweißmodus kann von Schweißstrom zu Warmstart, von Startzeit
zu Arc Force umgestellt werden.
5. Positive Kontrolle
Der Positive Regler wird verwendet, um die Programmiersequenz aus 4. auszuwählen.
6. Negative Kontrolle
Der Negative Regler wird verwendet, um die Programmiersequenz aus 4. auszuwählen.
7. Minus-Schweißanschluss
Der Schweißstrom fließt von der Stromquelle über Hochleistungsanschlüsse mit
Bajonettverriegelung. Es ist jedoch darauf zu achten, dass der Stecker eingesteckt und
festgezogen ist, um einen guten elektrischen Anschluss zu gewährleisten.
8. Plus-Schweißanschluss
Der Schweißstrom fließt von der Stromquelle über Hochleistungsanschlüsse mit
Bajonettverriegelung. Es ist jedoch darauf zu achten, dass der Stecker eingesteckt und
festgezogen ist, um einen guten elektrischen Anschluss zu gewährleisten.
VORSICHT
Wackelkontakte an den Schweißanschlüssen können zu Überhitzung führen, so dass
der Stecker in der Bajonettfassung schmilzt.
STICKSERIEN AUSRÜSTUNG
Berühren Sie das Elektrodenkabel nicht, während es an das
System angeschlossen ist! Das Kabel steht unter Schweißspan-
nungspotential.
Inbetriebnahme
43
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis