Die Regelung der Klemmenspannung bietet also den großen Vorteit,
daß der Motor und die Lichtanlage auch bei abgeschalteter Oder schad-
hafter Batterie betrieben werden können, ohne daß Schwankungen in
der Lichtstärke auftreten Oder die Glühlampen durchbrennen. Es ist je-
doch kräftiges Anschieben, möglichst bergab, notwendigl
In die Lichtmaschine ist ein Selbstschalter eingebaut, der die Licht-
maschine zur Batterie parallel schaltet, sobald Sie die zur Ladung der
Batterie notwendige Spannung erreicht hat. Der Schalter trennt die Ver-
bindung Wieder,wenn bei niederen Drehzahlen des Motors die Span-
nung der Lichtmaschine unter die Batteriespannung sinkt und verhindert
sc eine Entladung der Batterie über die Lichtmaschine.
Der Unterbrecher
befindet
sich auf dor Stirnseite
nach Abnahme des Unterbrecherdeckels
aus einem Stück bestehende
Unterbrechernocken
am Fahrgestellrahmen ist die Zündspule angebracht, die den von der
Batterieüber den Unterbrechergeleiteten niedergespannten Primärstrom
in hochgespannten, zur Kerzc gelciteten Zündstrom umwandelt.
9. Kupplung:
AIs Kupplung der R 2.Maschino diont eine in Abb. 25 im Schnitt
dargestellte Einscheiben-ReibungskuppIung,deten treibender Teil, das
Schwungrad I, auf dem konischen Zapien der Kurbelwelle mittels Keil
und Mutter befestigt ist. Durch je scchs Führungs- und Mitnehmerbolzen S
bzw. 9 Wird ein Druckteller 2 mitgenommen, der mit seiner Nabe Sl auf
der Nabe der Kupplungsplatte 20 löuft und verschiebbar ist. Letztere ist
durch Keilbahnen mit der Antricbswelle 12des Getriebes längsverschieb-
bar verbunden. Die Führungsbolzen 5 pressen unter dem Druck der
Federn 19 Druckteller 2, Kupplungsplatte 20und SchwungradI zusammen,
wodurch die Drehung der Kurbelwelle über die Kupplung auf das Ge-
triebe übertragen
wird.
Zum Ausrückender Kupplung dient der am linken Lenkergriffvor-
geseheneHebel, bei dessen Anziehenein Bowdenseildon Kupplungs-
hebel 15,der auf der Achse II drehbar gelagert ist, nach vorn bewegt
und die Gabel des Hebels 13 das Drucklager 10 mit dem Drucktellcr 2
vom Schwungrad 1 abhebt. Dadurch Wird auch die Kupplungsplatte 20
frei und der Antrieb
vom Motor auf das Getriebe
Die Kupplung der RS- u. R4-Maschino ist im Prinzip die gleiche wie
die vorher beschriebene der R2-Maschine, doch soil im nachstehenden
die Konstruktion derselben an Hand der Abb. 26 kurz erläutert werden.
Der Antrieb kommt ebenfalls von dem auf dem konischen Zapfon der
Kurbelwelle sitzenden, mittels Keil und Mutter befestigten Schwung-
rad
I.
Sechs
Führungsbolzen
Schwungradnehmeneine Druckplatte2 mit, die sich gegen ein Druck-
lager
10
anlegt.
Letzteres sitzt auf einer
40
des Gehäuses und
liegt der mit der Steuerwel'e
frei. Unter dem Sattel
unterbrochen.
5 und
drei
Mitnehmerbolzen
Führungsbüchse 5, die
Abb. 25. Kupplung
16
out dem Hals der Kugellagerbüchse 11 in der Längsrichtung verschieb-
bar gelagert ist. Die Nabe der Kupplungsplatte 20 ist durch Keilbehnen
mit der Antriebswelle
Die Kupplungsplatte 20 Wird durch die Druckplatte 2 unter dem Druck
von den auf den
Schwungrad I gepreßt, wodurch die von der Kurbelwelle ausgehende
Drehbewegung über die Kupplung auf das Getriebe übertragen wird.
Bei der R 3-Maschinc ist als einziger Unterschied
die Druckplatte 2 aus Stahl und der Lagerkörper für das Drucklager 10
ist damit
verschraubt,
und der Lagerkörper
Mittels
des am linken
Ziehen
des
Bowdenseiles
Gabel die Führungsbüchse 5 mit dem Drucklager 10 nach rückwärts
9
im
verschiebt,
somit die
hebt
und den Antrieb
der R 2-Maschine
21
9
22 —
73
3
--2
20
8
79
12 des Getriebes
längsverschiebbar
Führungsbolzen
S sitzenden
während
bei der
R4.Maschine
aus einem Stuck gegossen
Lenkergriff
vorgesehenen
der
Kupplungshebel
Druckplatte
2 von
der
Kupplungsplatte
vom Motor
auf das Getriebe
12
verbunden.
Federn
19 gegen
das
von der R 4-Maschine
die Druckplatte
ist.
Hebels
Wird durch
15 betätigt,
dessen
20 ab-
unterbricht.
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