Kapitel 1 — Bestimmungen BESTIMMUNGEN BESTIMMUNGSGEMÄSSE VERWENDUNG Das Temperaturregelsystem sysTEMP NEXT bietet durch Kombination der zur Baureihe gehörigen Komponenten die ideale und maßgeschneiderte Lösung für ein Multizonen-Temperaturregelsystem. Es dient dazu, digitale und analoge Signale von Sensoren aufzunehmen und Aktoren anzusteuern. Über die Feldbus-Schnittstellen kann mit übergeordneten Steuerungen kommuniziert werden.
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT DARSTELLUNGSKONVENTIONEN ZAHLENSYSTEME Dezimal 0x64 Hexadezimal: C-Notation '100' Binär: in Hochkomma '0010.1001' Nibbles durch Punkt getrennt TEXTFORMATIERUNGEN Berechnung Formel oder Berechnung > Anwahl eines Menüpunkts aus einem Menü "100" Werteingaben [F1] Beschriftung von Tasten oder Schaltflächen QUERVERWEISE/LINKS Querverweis zu einem Thema/Kapitel im Dokument...
Kapitel 1 — Sicherheit SICHERHEIT ALLGEMEINE SICHERHEITSBESTIMMUNGEN Diese Dokumentation ist Teil der Produkte. Bewahren Sie deshalb die Dokumentation während der gesamten Nutzungsdauer der Produkte auf. Geben Sie die Dokumentation an den nachfolgenden Benutzer der Produkte weiter. Stellen Sie darüber hinaus sicher, dass gegebenenfalls jede erhaltene Ergänzung in die Dokumentation mit aufgenommen wird.
Inbetriebnahme » Wiederinbetriebnahme » Austausch und Ersatz von Modulen ARTEN VON KOMPONENTEN Das Regelsystem sysTEMP NEXT besteht aus verschiedenen, auf die Tragschiene aufrastbaren Modulen. Es unterscheidet folgende Arten von Komponenten: » Kopfstation (Regler und Feldbuskoppler) » Erweiterungsmodule (Kombinationsmodule, Funktionsmodule) SYSTEMAUFBAU Der Systemaufbau besteht mindestens aus einer Kopfstation und einem Kombinationsmodul oder Funktionsmodul.
Kapitel 2 — Planung AUFBAURICHTLINIEN 3.2.1 WARNHINWEISE FÜR AUFBAURICHTLINIEN VORSICHT Schutzverbindung der Tragschiene! Bei gefährlich aktiver Spannung an dem I/O-System ist eine Schutzverbindung der Trag schiene mit PE erforderlich. Berücksichtigen Sie diese Schutzverbindung innerhalb Ihrer Planung! 3.2.2 SCHUTZMASSNAHMEN AM AUFBAUORT ZUSÄTZLICHES GEHÄUSE Das Regelsystem ist ein offenes Gerät.
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT » Versenken Sie Befestigungspunkte unterhalb des Knotenaufbaus, z. B. durch Senkkopfschrauben oder Blindnieten. 3.2.7 EMV-GERECHT INSTALLIEREN BEI 24V-EINSPEISELEITUNGEN LÄNGER ALS 30 M FILTERMODULE VERWENDEN. Um die EN 61000-6-2:2019 zu erfüllen, müssen bei Einspeiseleitungen der System- und Feldversorgung, die länger als 30 m sind, Filtermodule verwendet werden.
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Kapitel 3 — Planung Die feldseitige Stromaufnahme der sysTEMP NEXT-Module errechnet sich bei einer Versorgungsspannung von 24 VDC anhand der möglichen Ströme der verwendeten Module. Modul Verlustleistungen / Stromaufnahme SNC 064 4,8 W / 0,2 A SNHCT 06 AI02 I...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT MODULÜBERSICHT PRODUKTIDENTIFIKATION / TYPENSCHILD Erklärung Typenschild folgt. In der Fertigungsnummer sind interne Produktionsdaten sowie produktspezifische Fertigungsdaten enthalten. Die Ausführung der Fertigungsnummer kann sein: FARBKODIERUNG Um sich schnell und einfach eine Übersicht über die Anschlüsse auf den vorhandenen Komponenten zu verschaffen, sind diese zur Kennzeichnung der Funktionalität einheitlich farbkodiert.
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Kapitel 3 — Modulübersicht DMS 6-Leiter DMS 4-Leiter (zur Benutzung der internen Shuntkalibrierung) Rev. 2502_V1 Technische Änderungen vorbehalten...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT SNC 064 – REGLER & KOMMUNIKATIONSMODUL FUNKTION Die Reglerbaugruppe bis 64 Zonen beinhaltet zei digitale Eingänge und drei digitale Ausgänge sowie einen Messeingang für Stromsignale (0 — 1 oder 5 A) zur Heizstrommessung. Der Zugriff auf alle Konfigurationsparameter und Prozessdaten erfolgt über eine der Kommunikationsschnittstellen.
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Kapitel 3 — Modulübersicht SCHNITTSTELLEN Kontakt RS485 Profibus X4.1 X4.2 CAN-L X4.3 TxD-B X4.4 RTS-R X4.5 0VDP X4.6 +5VDP X4.7 CAN-H X4.8 TxD-A X4.9 DIP / ADRESSIERUNG Über die DIP-Schalter 1 bis 5 erhält das Modul eine 8 Modulübersicht [} 73].
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT Die LED der Digitalen Eingänge leuchten, wenn ein Signal am entsprechenden Eingang anliegt, die LEDs der Digitalen Aus- gänge leuchten, wenn der Status des entsprechenden Ausgangs aktiv ist. TECHNISCHE DATEN Spannungsversorgung ∙ Übertragungsgeschwindigkeit: 500 kBit ∙...
Kapitel 4 — Modulübersicht SNHCT 04 I & SNHCP 04 I - KOMBINATIONSMODUL FÜR 4 REGELZONEN FUNKTION Das Kombinationsmodul verein alle Ein- und Ausgänge für 4 Regelzonen. Die Fühlersignale werden erfasst und als Istwert verwen- det, die 8 digitalen Ausgänge können über entsprechende Leistungsstufen zum Anstuerern vn Heizungen und Kühhlungen ein- gesetzt werden.
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Bedienhandbuch sysTEMP NEXT MESSEINGÄNGE HEIZSTROM Anschluss Phase Klemmen Symbol/Klemmen- bezeichnung X4.3 und X4.6 intern gebrückt Kanal 1, Phase 1 X3.1 | X5.1 X3.1|X3.2|X3.3|X3.4|X3.5|X3.6 Für Stromwandler mit Shunt Kanal 1, Phase 2 X3.2 | X5.1 Kanal 1, Phase 3 X3.3 | X5.1 X5.1...
Kapitel 4 — Modulübersicht SNHCT 08 & SNHCP 08 - KOMBINATIONSMODUL FÜR 8 REGELZONEN FUNKTION Das Kombinationsmodul verein alle Ein- und Ausgänge für 8 Regelzonen. Die Fühlersignale werden erfasst und als Istwert ver- wendet, die 16 digitalen Ausgänge können über entsprechende Leistungsstufen zum Ansteuern von Heizungen und Kühlungen eingesetzt werden.
Kapitel 4 — Modulübersicht SNHCT 06 AI02 I - KOMBINATIONSMODUL FÜR 6 REGELZONEN FUNKTION Das Kombinationsmodul verein alle Ein- und Ausgänge für 6 Regelzonen. Die Fühlersignale werden erfasst und als Istwert ver- wendet, die 12 digitalen Ausgänge können über entsprechende Leistungsstufen zum Ansteuern von Heizungen und Kühlungen eingesetzt werden.
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT SNHT 10 - KOMBINATIONSMODUL FÜR 10 REGELZONEN FUNKTION Das Kombinationsmodul verein alle Ein- und Ausgänge für 10 Zweipunkt-Regelzonen. Die Fühlersignale werden erfasst und als Ist- wert verwendet, die 10 digitalen Ausgänge können über entsprechende Leistungsstufen zum Ansteuern von Heizungen eingesetzt werden.
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Kapitel 4 — Modulübersicht TECHNISCHE DATEN Spannungsversorgung Systembus ∙ 24 VDC ±10% (Einspeisung über Federzugklemme am Kopfmodul) ∙ Übertragungsgeschwindigkeit: 500 kBit ∙ Leistungsaufnahme: max. 6 W ∙ Anschluss: Querverbindung auf Hutschiene Digitaler Ausgang Mechanik ∙ Anzahl Ausgänge Heizen: 10 (automatische Zuordnung zu Zone nach ∙...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT SNDAIO 04 U & I - FUNKTIONSMODUL MIT ANALOGEN UND DIGITALEN IOS FUNKTION Modul mit jeweils frei konfigurierbaren » 4 digitalen Eingängen » 4 digitalen Ausgängen » 4 analogen Eingängen für Stromsignale (0/4 — 20 mA) »...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT 4.10 SNMP 02 T05 - FUNKTIONSMODUL MIT 2 DMS-MESSEINGÄNGEN FUNKTION Das Modul mit 2 DMS-Messsignalen dient zur Erfassung und Überwachung von Drucksignalen, z.B. Massedrucksignale in Extru- sionsprozessen. Es besitzt zusätzlich 5 Thermofühler-Messeingänge. ANSCHLUSSÜBERSICHT ANSCHLÜSSE DIGITALE AUSGÄNGE Anschluss...
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Kapitel 5 — Modulübersicht LEDS Funktion Leuchtet dauerhaft Blinkt Modul in Normalbetrieb Blinkt mit 2 Hz Blinkt mit 2 Hz Modul noch nicht adressiert TECHNISCHE DATEN Spannungsversorgung ∙ Zulässige Luftfeuchte: bei 25 °C / max. 95% bei 50°C / max. 50%, da- zwischen linear interpoliert ∙...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT MONTIEREN UND DEMONTIEREN MODULE MONTIEREN Jedes Modul ist bei Auslieferung ein Tragschienenadapter beigefügt. Schnappen Sie diesen auf die 35-mm-Tragschiene und achten Sie darauf, dass die vorstehende Steckerseite nach links zeigt. ACHTUNG Ziehen oder stecken Sie einen Tragschienenadapter nicht unter Last.
Kapitel 6 — Montieren und demontieren Nun kann das Modul von der Tragschiene entfernt werden. » Stellen Sie sicher, dass das Modul stromlos ist. » Lösen Sie die Stecker mit Hilfe des Lock-and-Release. » Hebeln Sie das Modul von der Tragschiene. LEITER ANSCHLIESSEN (PUSH IN ANSCHLUSS) Für den Anschluss eines Leiter an einer Klemme gilt: Abisolierlänge ohne Aderendhülse...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT SETUP Nach Montage und Installation können die Hardwarekonfiguration sowie die Parametereinstellungen vorgenommen werden. Das ist sowohl über das Webinterface des Reglers oder das Engineeringtool flexotempMANAGER möglich. Der Funktionsumfang beider Tools unterscheidet sich. Alle grundlegende Einstellungen sind mit dem Webinterface durchführbar, das Engineeringtool flexotempMANAGER bietet ergänzende Features, die bei Bedarf genutzt werden können.
Kapitel 7 — Setup Die Einstellung des Ethernet-Ports am Eingabegerät ist an den Adressbereich des Reglers anzupassen. 6.1.1 AUFRUF WEBINTERFACE & LOGIN Sind alle Vorbereitungen durchgeführt so erfolgt der Aufruf des Webinterface des Reglers durch Eingabe der IP des Reglers im Browser des Eingabegeräts (im Beispiel die Standard IP-Adresse 192.168.0.220).
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT Nach erfolgreich durchgeführten Scan werden zusätzlich zum Regler alle am Regler angeschlossenen I/O-Module mit deren I/Os sowie der Zeitpunkt und der Status des Scans angezeigt. Die ermittelte Hardwarekonfiguration wird im Regler netzausfallsicher hinterlegt. 6.1.3 BILDSCHIRMSEITEN DES WEBINTERFACE Nach dem Login können alle Bildschirmseiten angesehen und Eingaben darin vorgenommen werden.
Kapitel 7 — Setup 6.1.3.3 SYSTEMPARAMETER Auf der Systemparameter-Seite werden systemspezifi- sche Parameter (8 Systemparameter [} 42]) verändert. Die Änderung gilt für das System sowie alle Kanäle gei- chermassen. Parameter editieren und die Änderung bestätigen. Sollte die Eingabe ausserhalb des Eingabebereichs liegen, so wird diese automatisch auf den Eingabebereich be- grenzt.
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT 6.1.3.6 DIGITALE EINGÄNGE Auf dieser Seite erfolgt die Definition der Funktion der im Regelsystem vorhandenen und konfigurierbaren digita- len Eingänge (8 Digitale Eingänge [} 63]). Die Anzahl der digitalen Eingänge hängt von den ein- gesetzten Modulen ab.
Kapitel 7 — Setup 6.1.3.9 STROMPARAMETER Auf dieser Seite erfolgt die Definition der im Regelsystem vorhandenen Heizstrom-Messeingänge (8 Heizstrom- messung und Heizstromüberwachung [} 67]). Die Anzahl der Messeingänge hängt von den eingesetz- ten Modulen ab. 6.1.3.10 DRUCKPARAMETER Auf dieser Seite erfolgt die Definition der im Regelsystem vorhandenen DMS Druckeingänge (8 Druckparameter 59]).
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT PARAMETER Die Funktionalität des Systems lässt sich über die Einstellparameter auf die Anwendung anpassen. Die Erklärung jedes Parameters beinhaltet » seine eindeutige Kennung (SPXX, PXX, CPXX, ...) analog zu der Kennzeichung des Parameters in Parameterlisten, im Webinterface und im Engineeringtool flexotempMANAGER »...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT 7.1.15 SP15 | VERHALTEN TIMER NACH RESET | TRES Einstellbereich 0 — [1] — 2 Legt das Verhalten aller Timer nach einem Reset fest. Ein Reset wird verursacht durch einen Fühlerbruch, nach Sollwert = 0°C/0°F oder eine Zonenpassivierung.
Kapitel 7 — Parameter Definiert den Thermoelement-Typ, der am Messeingang angeschlossen werden kann. Einstellung Funktion Messbereich 0 - L Fe CuNi Typ L -50 — 900 °C [1 - J] Fe CuNi Typ J -55 — 1300 °C 2 - K Ni CrNi Typ K -35 —...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT Hauptsollwert, auf den geregelt wird, wenn sich die Zone in der 8 P040 | Betriebsart | MODE [} 48] Regelung befindet und wenn 8 P021 | Sollwert 2 | SP2 [} 48], 8 P022 | Sollwert 3 | SP3 [} 48]...
Kapitel 7 — Parameter Einstellung Funktion 1 - Folgezone einer Führungszone In dieser Betriebsart wird die Zonen von einer anderen Zone geführt und übernimmt deren Stellgrad mit gleichen Eigenschaften und wird synchron geschaltet. Anwendung findet diese Betriebsart hauptsächlich in zwei Fällen: »...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT 7.2.31 P043 | SKALIERUNG FÜHRUNGSZONE | AFLZ Einstellbereich 0 — 100,0 % Nur wirksam wenn die Zone in der 8 P040 | Betriebsart | MODE [} 48] = [1 - Folgezone einer Führungszone]. Ermöglicht die Anpassung des Führungsstellgrades an die Gegebenheiten der Zone. Es gilt Skalierter Stellgrad = Stellgrad der Führungszone * (1 + (0.01 x AFLZ))
Kapitel 7 — Parameter Einstellung Funktion 2 - 999 s Fühlerkurzschlussüberwachung ist aktiviert. Die Überwachungszeit entspricht dem Einstellwert. Ein FAL-Alarm wird generiert, » wenn keine 8 P060 | Identifikation Heizen | IDEH [} 52] aktiv ist » bei aktiver Heizstromüberwachung ›...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT Einstellung Funktion 14 - Freigabe, wenn Freigabegrenzwert 4 erreicht, mit Absenkhaltemode 15 – 19 ohne Funktion 20 - Freigabe, wenn untere Temperaturgrenze erreicht und Gruppenfreigabe 21 - Freigabe, wenn Freigabegrenzwert 1 erreicht und Gruppenfreigabe 22 - Freigabe, wenn Freigabegrenzwert 2 erreicht und Gruppenfreigabe...
Das Proportionalband ist der Bereich der Prozessgröße, in dem diese lineare Verstärkung auftritt, bevor die Ausgangsleistung ihr Maximum oder Minimum erreicht. Dieser Bereich wird in Prozent des Messbereichs angegeben. Damit das eingestellte Proportio- nalband unabhängig vom Fühlertyp bzw. Messbereich ist, wird bei Meusburger-Reglern der Reglermessbereich mit 500°C ange- nommen (1% entspricht 5K).
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT Einstellung Funktion Bemerkung relatives Band Grenzwertband relativ zum Sollwert. Alarmbereich liegt unabhängig vom Vorzeichen des Grenzwerts außerhalb des Temperaturbands um den Sollwert. 7.2.64 P092 | GRENZWERT 1 DEFINITION | LI1D Einstellbereich [0] — 255 Funktion Bemerkung Ohne Funktion...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT Einstellung Funktion Autostart Autostart / Startet Timer 1, wenn abgelaufen Autostart / Startet Timer 2, wenn abgelaufen Autostart / Startet Timer 3, wenn abgelaufen Autostart / Startet Timer 4, wenn abgelaufen Autostart wenn Istwert innerhalb des Toleranzband um den Sollwert / Startet Timer 1, wenn abgelaufen...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT 7.3.2 P502 | EMPFINDLICHKEIT | SENS Einstellbereich [0,0] — 5,0 mV/V Brückenempfindlichkeit des Druckaufnehmers. Ist entsprechend der Angaben auf dem Druckaufnehmer zu übernehmen. 7.3.3 P503 | SHUNT VORHANDEN | SHUN Einstellbereich 0 — [1] Einstellung Funktion 0 — Aus Der DMS-Messaufnehmer besitzt einen Widerstand für die Skalenendkalibrierung (DMS-Messaufnehmer mit 6-Lei-...
Kapitel 7 — Parameter Überschreitet der gemessene Druckwert diese Grenze, so wird ein Alarm Grenzwert 1 generiert. 7.3.9 P509 | GRENZWERT 2 | LV2 Einstellbereich -3000 — [0] — 3000 bar Überschreitet der gemessene Druckwert diese Grenze, so wird ein Alarm Grenzwert 2 generiert. 7.3.10 P510 | HYSTERESE HYST...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT 7.4.8 CP17 | COM PARITY Einstellbereich 0 - Gerade|Even / 1 - Ungerade|Odd Wirksam nur dann, wenn der Regler eine serielle Datenschnittstelle besitzt. Paritätsbit für Kommunikation über serielle Datenschnittstelle. 7.4.9 CP18 | COM MODBUS BASISADRESSE Einstellbereich 0 — 255 Wirksam nur dann, wenn der Regler eine serielle Datenschnittstelle besitzt.
Kapitel 7 — Parameter Einstellung Funktion [0 - Aus] Die Funktion ist deaktiviert 1 - Ein Die Funktion ist aktiviert 7.5.2 TS02 — TS05 | ZEITSERVER IP | TS1 — TS4 Einstellbereich jeweils 0 — 255 Die vier Oktette der statischen IPv4-Adresse des Zeitservers. 7.5.3 TS06 | ZEITZONE | TSMT Einstellbereich...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT Heizstrom-Messeingänge werden » beim Regler im Format Regler.I1 » bei den IO-Modulen im Format Steckplatznummer.In benannt. Beispiel 5.I1 beispielsweise kennzeichnet den ersten Heizstrommesseingang auf dem IO-Modul an Steckplatz 5. 7.9.1 PRIMÄRER NENNSTROM Einstellbereich 1 — [100] — 999 A Gilt für den Heizstrom-Messeingang am Regler SNC 064.
Kapitel 7 — Funktionsbeschreibungen FUNKTIONSBESCHREIBUNGEN Das Handling einiger Funktionen passiert über mehrere Parameter. Zum besseren Verständnis wird für die wichtigsten Zonen das Zusammenspiel der zugehörigen Parameter zusammengefasst. HEIZSTROMMESSUNG UND HEIZSTROMÜBERWACHUNG Die Heizstrommessung und -überwachung hat folgende Funktion: » Heizströme per zyklischer Messung ermitteln »...
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT Werden Temperaturalarme berücksichtigt, dann können jedem Alarmmerker bis zu vier Temperaturgrenzwerte hinterlegt werden. Jeder Temperaturgrenz- wert wird über folgende drei Parameter festgelegt. Definiert die Alarmgrenzen. 8 P090 | Grenzwert 1| LI1 [} 55] 8 P093 | Grenzwert 2 | LI2 [} 56]...
Kapitel 7 — Funktionsbeschreibungen Sollwertänderung | ARSP [} 43]) automatisch mit der Anstiegsgeschwindigkeit der langsamsten Zone aufgeheizt. Die langsamste Zone, die Zone mit der geringsten Anstiegsgeschwindigkeit, wird Referenzzone genannt. Die maximale Temperaturdifferenz jeder Zone zur Referenzzone während des Aufheizvorgangs ist konfigurierbar (8 SP13 | Automa- tikrampe Toleranzband | ART [} 43]).
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT Mit dem Aufheizen der Zonen von Gruppe 2 wird dann begonnen, wenn die Istwerte aller Zonen von Gruppe 1 den FreigabegrenzwertXXX über- GP = 1 GP = 2 Zone 1 Zone 4 GPF = 0 GPF = 1 schritten haben.
"Haupt-Regler" geregelt. Der Ausgang des "Haupt-Regler" bestimmt den Sollwert des Hilfsregler. sysTEMP NEXT bietet zusätzlich zu handelsüblichen Kaskadenreglern die Möglichkeit einer Identifikation beider an der Kaskaden- regelung beteiligten PID-Regler. Die Identifikation beider Regelparametersätze erfolgt beim Aufheizen der Regelstrecke.
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT WICHTIGE HINWEISE IDENTIFIKATION Die Identifikation des Hauptreglers und des Hilfsreglers läuft bei der Kaskadenregelung parallel ab. Damit die Identifikation funk- tioniert, muss die Hauptzone langsamer sein als die Hilfszone. Die Identifikation liefert für beide Regler Startwerte, mit denen die Regelung erfolgen kann.
Bedienhandbuch sysTEMP NEXT MODULADRESSE Die Einstellung der Moduladresse erfolgt über die DIP-Schalter 1 bis 5 am Reglermodul SNC064. Mit Hilfe der Moduladresse wer- den die resultierenden Adressen der Datenschnittstellen berechnet (8 Kommunikationsparameter [} 61]). Damit können Geräte mit identischer Basisadresse unterschieden werden.