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Beispiele für Planung und Installation
3.6.2 Behindertengerechtes WC mit Rufweiterleitung
Abb. 5:
Installationsbeispiel für das Gira Rufsystem 834 mit Rufweiterleitung in
einem behindertengerechten WC
Systembeschrei-
bung und Funkti-
onen
Anders als im Beispiel 3.6.1 auf Seite 35 erfolgt in
diesem Beispiel eine räumliche Trennung zwischen
Toilette und Waschbecken. Deshalb wird in beiden
Bereichen jeweils ein Zugtaster (ZT) so angebracht,
dass er auch von einer auf dem Boden liegenden
Person erreichbar ist.
Ein durch einen Zugtaster ausgelöster Ruf wird auf
dem Flur vor dem WC über das Rufmodul (RM)
optisch (rote Leuchte) signalisiert. Gleichzeit wird
der Ruf auch auf der Dienstzimmereinheit (DZ) am
Empfang des öffentlichen Gebäudes optisch (rote
LED) und akustisch (Summer) angezeigt.
Über ein Telefonwählgerät (TWG) kann der Ruf
außerdem auf die Telefonanlage geschaltet und
nach außen, z. B. an einen Rettungsdienst, weiter-
geleitet werden. Neben beiden Türen ist jeweils ein
Abstelltaster (AT) installiert. Hier wird der Ruf durch
das Personal jeweils direkt vor Ort deaktiviert, wenn
es den jeweiligen Raum betritt.
Der Netzgleichrichter (NNRS) stellt die Spannungs-
versorgung des Systems sicher.