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Beispiele für Planung und Installation
Im WC-Bereich eines Doppelzimmers finden sich
wieder Zug- (ZT) und Abstelltaster (AT). Im Zimmer
selbst ist neben jedem Patientenbett jeweils ein
Ruftaster mit Nebensteckkontakt (RN) vorgesehen,
an den jeweils die Mehrfachtaster mit zwei Licht-
tasten (MT2L) angeschlossen werden. So lassen
sich von jedem Patienten sowohl das Leselicht am
Bett als auch die Zimmerbeleuchtung schalten.
Damit der Schaltvorgang erfolgen kann, ist für
jeden Mehrfachtaster auch ein Stromstoßschalter
(in diesem Fall mit zwei Kontakten) vorzusehen. In
der Sitzecke ist, wie im Beispiel für das Pflegeheim,
wieder ein Ruftaster installiert. Neben der Tür im
Zimmer befindet sich ein Zimmerterminal (T), über
das auch eine akustische Rufnachsendung erfol-
gen kann.
Weil das Besucher-WC oft auch von Patienten auf-
gesucht wird, sollten ein gut erreichbarer Zugtaster
(ZT), ein Zimmermodul mit Ruf-und Abstelltaster
(ZRA) innen neben der Tür und eine LED-Zimmersi-
gnalleuchte Rot (S_3) zur optischen Rufsignalisie-
rung auf dem Flur neben der Tür installiert werden.
Das Stationsbad wird an der Dusche mit einem nor-
malen Zugtaster (ZT), an der Wanne mit einem
Pneumatischen Ruftaster (PRT) ausgestattet. Der
Pneumatische Ruftaster ist so ausgelegt, dass er
auf dem Wasser schwimmt und so bequem von
einem in der Wanne liegenden Patienten bedient
werden kann. Neben der Tür im Stationsbad befin-
det sich wieder ein Zimmerterminal (T), über das
eine akustische Rufnachsendung erfolgt.
Arztzimmer und Untersuchungsraum sind jeweils
mit einem Zimmerterminal (T) ausgestattet, auf
dem die eingehenden Rufe aus den verschiedenen
Stationsbereichen angezeigt werden, über die sich
aber ebenfalls Notrufe absetzen oder quittieren las-
sen. Im Dienstzimmer steht hierfür ein Dienstzim-
merterminal zur Verfügung.