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PROJEKTIERUNG
4.3.4
Schutz vor Beeinflussung räumlich naher Systeme
4.3.5
Anforderungen an Montageflächen
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B E T R I E B S A N L E I T U N G | mac4
Abstand zwischen Sender und Emp‐
fänger D in m
D > 3 m
Tabelle 3: Formel zur Berechnung des Mindestabstands zu reflektierenden Flächen
GEFAHR
Gefahr der Unwirksamkeit der Schutzeinrichtung
Systeme von Sicherheits-Lichtvorhängen, die räumlich nahe beieinander arbeiten, kön‐
nen sich gegenseitig beeinflussen.
Die Beeinflussung räumlich naher Systeme mit geeigneten Maßnahmen verhin‐
b
dern.
1
2
Abbildung 10: Gegenseitige Beeinflussung von System
Die Infrarotlichtstrahlen des Senders von System 1 können den Empfänger von Sys‐
tem 2 beeinflussen. Dies kann die Schutzfunktion von System 2 stören. Dann besteht
Gefahr für den Bediener.
Der Sicherheits-Lichtvorhang mac4 verfügt über eine automatische Signalpegelanpas‐
sung, die in vielen Fällen einen störungsfreien Betrieb benachbarter Systeme erlaubt.
Falls dennoch kein störungsfreier Betrieb möglich ist, ergreifen Sie geeignete Maßnah‐
men, z. B. die Montage lichtundurchlässiger Trennwände oder das Umkehren der Sen‐
derichtung eines Systems.
1
2
Abbildung 11: Störungsfreier Betrieb durch entgegengesetzte Senderichtung von System
System
2
In der Abbildung ist die Senderichtung der räumlich nahen Systeme umgekehrt zuei‐
nander. Dadurch wird System 2 nicht durch die Strahlen von System 1 beeinflusst.
Bei Direktmontage werden die Module nach der Montage nicht ausgerichtet.
Bei Direktmontage müssen die Montageflächen ausreichend eben und parallel sein,
damit Sender und Empfänger nach der Montage ohne weitere Maßnahmen aufeinan‐
der ausgerichtet sind. Die Winkelabweichung sollte 1° nicht überschreiten,
Abbildung
12.
Berechnung des Mindestabstands zu reflektierenden
Flächen a in mm
a = tan (2,5°) × 1000 mm/m × D = 43,66 × 1 mm/m ×
D
1 und System 2 verhindern
1 und
siehe
8014263/YUP1/2016-04-06 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten