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Einstellung Der Filter Und Der Ansprechschwelle 1 - Siemens SIPART DR22 Handbuch

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Handbuch
nötig sein, aus oben genannten Gründen tY, und die daraus resultierenden Ansprechschwel-
len kleiner zu wählen als beim S-Regler mit interner Stellungsrückmeldung.
Der Stellungsregelkreis wird im Handbetrieb optimiert. Dazu wird für die Optimierungsphase
S67 auf 0 gestellt, damit die Handstellgröße als Absolutwert vorgegeben wird. Dabei ist zu
beachten, dass durch die Stellzeit des Stellgerätes die wirksame Stellgröße gegenüber der
Stellgrößenanzeige nachläuft.
Bei Unlinearitäten im Stellungsregelkreis muss die Optimierung im Bereich größter Steilheit
erfolgen.
-
S67 auf 0 stellen
-
tA und tE so einstellen, dass der Stellantrieb die Stellinkremente gerade noch verarbei-
ten kann (siehe S-Regler mit interner Rückführung).
-
Filter 1. Ordnung des y
Antriebes) einstellen.
-
tY so lange vergrößern, bis der Stellungsregelkreis durch kleine Handstellgrößenände-
rungen überschwingt (Gegenimpuls über die ∆y-LEDs (15) in der y-Anzeige beobachten).
-
tY wieder etwas verkleinern, bis der Stellungsregelkreis ruhig ist.
-
S67 wieder auf 2 stellen.
4.4
Einstellung der Filter und der Ansprechschwelle
Den Strukturschalter S3 auf die in der Anlage auftretende Netzfrequenz 50 oder 60 Hz einstel-
len (Werkseinstellung 50 Hz), um Störungen durch die Netzfrequenz zu unterdrücken.
D Filter erster Ordnung der Analogeingänge
Die Filterzeitkonstanten (tF1 bis tFb) für die Eingangsfilter werden im onPA-Parametriermo-
dus eingestellt, und zwar auf den größtmöglichsten Wert, den der Regelkreis zulässt, ohne
die Regelbarkeit zu beeinflussen (tF1 bis tFb < Tg). Bei Verwendung des Adaptionsverfah-
ren müssen die entsprechenden Eingangsfilter optimiert sein.
D Adaptives nichtlineares Filter der Regeldifferenz
Da sich die Totzone selbsttätig einstellt und deren Größe somit nicht bekannt ist, sollte die
Zeit tFI bzw. tFII (onPA) nur so groß gewählt werden, dass der Regelkreis bei großer Tot-
zone nicht schwingen kann (tFI bzw. tFII kleiner Tg). Bei Verwendung des D-Anteils (PD,
PID) ist der Einsatz des adaptiven nichtlinearen Filters unbedingt zu empfehlen, da das um
Kp·vv verstärkte Eingangsrauschen unterdrückt werden kann.
Bei Verwendung des Adaptionsverfahrens müssen die Filter eingestellt sein.
D Optimierung der Ansprechschwelle AH
Soll der Ausgang des Reglers zusätzlich beruhigt werden oder die Beanspruchung des Stell-
gliedes vermindert werden, so kann die Ansprechschwelle AHI für Regler I bzw. AHII für
Regler II vergrößert werden. Die Ansprechschwelle AH ergibt sich bei S-Reglern aus der
Einstellung von tE (siehe Kapitel 4.3, Seite 218) und muss zwangsläufig größer null sein. Bei
K-Reglern ist eine Ansprechschwelle von ca. 0,5 % empfehlenswert.
Zu berücksichtigen ist, dass die bleibende Regelabweichung den Wert der eingestellten An-
sprechschwelle annehmen kann.
SIPART DR22 6DR2210
C79000-G7400-C154-02
-Einganges (tF1, 2, 3, 4 oder 5) auf 0,01 Ty (echte Stellzeit des
R
4.4 Einstellung der Filter und der Ansprechschwelle
4 Inbetriebnahme
219

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Diese Anleitung auch für:

6dr 2210

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