15
FLEXI LINE
15.3.2
Umbau eines Flexi-Line-Systems
15.3.3
Konfiguration der Flexi-Line-Logik
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B E T R I E B S A N L E I T U N G | Flexi Soft im Flexi Soft Designer
Die weiteren Stationen einrichten
Die Hardware der übrigen Flexi-Line-Stationen auf dieselbe Weise konfigurie‐
b
ren wie die der ersten Station.
Wenn die Hardwarekonfiguration für eine Station vollständig ist, aus der Auswahl‐
b
liste für Elemente das Element Flexi Line auf das Hauptmodul ziehen. Das Dialog‐
fenster Flexi-Line-Konfiguration wird geöffnet.
Im Fenster Flexi-Line-Konfiguration unter Gefundene Flexi-Line-Definitionen auf den
b
Namen der Datei mit der zuvor gespeicherten Flexi-Line-Definition klicken, um
diese zu importieren.
Oder:
Auf Vorhandene Flexi-Line-Definition nutzen klicken. Ein Dateiauswahlfenster wird
b
geöffnet. Die gewünschte Datei auswählen und auf Öffnen klicken.
Anschließend die Logik der Station konfigurieren.
b
Ein Flexi-Line-System in Betrieb nehmen
Die einzelnen Flexi-Line-Stationen verbinden wie im entsprechenden Abschnitt der
b
Betriebsanleitung „Flexi Soft Modulare Sicherheitssteuerung Hardware" beschrie‐
ben.
Jede einzelne Station wie ein Einzelsystem in Betrieb nehmen. Die Stationen
b
gehen in den Status Teachen erforderlich und die LED LINE blinkt Ö Grün mit 2 Hz.
Wenn alle Stationen im Status Teachen erforderlich sind, in die Ansicht Flexi Line
b
wechseln, während der Flexi Soft Designer mit einer beliebigen Station verbunden
ist.
In der Symbolleiste auf die Schaltfläche Teachen klicken, um Flexi Line in Betrieb zu
b
nehmen. Die Topologie des System wird dadurch kontrolliert und bestätigt und das
Flexi-Line-System wird gestartet.
An ein bestehendes Flexi-Line-System können neue Stationen angefügt werden, wenn
diese über eine mit dem bestehenden System übereinstimmende Flexi-Line-Definition
verfügen. Dies ist auch während des laufenden Betriebes des bestehenden Systems
möglich. Sobald die Stationen des Systems die Ergänzung erkennen, gehen sie in den
Status Teachen erforderlich und die LED LINE blinkt Ö Grün mit 2 Hz.
Wenn eine oder mehrere Stationen aus einem ausgeschalteten, lauffähigen Flexi-Line-
System entfernt werden, dann geht dieses System nach dem Wiedereinschalten in den
Status Teachen erforderlich und die LED LINE blinkt Ö Grün mit 1 Hz oder 2 Hz.
Wenn eine oder mehrere Stationen während des laufenden Betriebes aus einem Flexi-
Line-System entfernt werden, dann signalisieren die benachbarten Stationen einen
Flexi-Line-Fehlerzustand, d. h. die LED LINE blinkt Ö Rot mit 1 Hz. Der Fehlerzustand
kann in diesem Fall durch einen Teach-Vorgang wieder zurückgesetzt werden.
Wenn eine nicht mehr benötigte Station während des laufenden Betriebes überbrückt
wird, dann führt dies zu einem Flexi-Line-Fehler (LED LINE blinkt Ö Rot mit 1 Hz). In
diesem Fall kann das System nicht durch Teachen zurückgesetzt werden, sondern
muss aus- und wieder eingeschaltet werden. Nach dem Wiedereinschalten geht das
System in den Status Teachen erforderlich und die LED LINE blinkt Ö Grün mit 2 Hz.
Die Logikprogrammierung einer Flexi-Line-Station erfolgt in zwei Schritten:
•
Integration der lokalen Daten der Station in das Flexi-Line-Prozessabbild: Alle für
das Flexi-Line-Prozessabbild relevanten lokalen Informationen müssen mithilfe
eines Routing-Funktionsbausteins in dieses integriert werden.
•
Erstellen der lokalen Logik mithilfe der Daten des Prozessabbildes.
8012479/16HC/2020-01-23 | SICK
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