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Logikprogrammierung Im Drive Monitor Fx3-Moc1; Allgemeine Beschreibung - Sick Flexi Soft Betriebsanleitung

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LOGIKPROGRAMMIERUNG IM DRIVE MONITOR FX3-MOC1

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Logikprogrammierung im Drive Monitor FX3-MOC1
11.1

Allgemeine Beschreibung

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B E T R I E B S A N L E I T U N G | Flexi Soft im Flexi Soft Designer
Das Drive-Monitor-Modul FX3-MOC1 ist ein Modul zur Antriebsüberwachung. Mit seiner
Hilfe können verschiedene Arten von Antrieben (elektrisch, pneumatisch, hydraulisch
usw.) sicher überwacht werden, wenn eine geeignete Sensorik installiert ist.
Das FX3-MOC1 hat einen eigenen Logikeditor. Wenn ein Projekt ein oder mehrere FX3-
MOC1 enthält, dann können deren Logikeditoren durch einen Doppelklick auf das
jeweilige Modul oder über das Menü Logikeditor geöffnet werden.
Die in diesem Kapitel beschriebenen Funktionsbausteine stehen nur im Logikeditor
eines FX3-MOC1 zur Verfügung. Sie sind speziell auf Anwendungen zur Antriebsüberwa‐
chung zugeschnitten. Zum einen sind dies die eigentlichen Überwachungs-Funktions‐
bausteine, mit deren Hilfe Geschwindigkeit, Position oder Stopp- und Bremsfunktionen
überwacht werden können. Zum anderen gibt es Funktionsbausteine zur Datenkonver‐
tierung. Diese sind erforderlich, da die Drive-Monitor-Module im Gegensatz zum restli‐
chen Flexi-Soft-System auch Integer-Datentypen verarbeiten können.
Darüber hinaus stehen Funktionsbausteine für logische Verknüpfungen zur Verfügung
(AND, NOT, OR).
HINWEIS
Die Konfiguration der Encoderelemente erfolgt außerhalb des Logikeditors. Siehe
dazu
„Encoder im Drive Monitor FX3-MOC1", Seite
Unterschiede zwischen FX3-MOC0 und FX3-MOC1
Im FX3-MOC0 können zwei Motion-Signale mithilfe eines Geschwindigkeitsvergleichs
plausibilisiert werden. Dabei können die relativen Positionen der beiden Signalquel‐
len bleibend auseinanderlaufen (z. B. bei einem Fahrzeug mit Erfassung an einem lin‐
ken und einem rechten Rad).
Im FX3-MOC1 kann die Plausibilisierung von zwei Motion-Signalen entweder mithilfe
eines Positionsvergleichs oder ab FX3-MOC1 V3 ebenfalls mithilfe eines Geschwindig‐
keitsvergleichs erfolgen. Der Positionsvergleich ist hinsichtlich kurzzeitiger Geschwindig‐
keitsdifferenzen unempfindlicher. Die beiden erfassten Positionen müssen sich (abge‐
sehen von einem geringfügigen Drift) gleichmäßig verändern.
Darüber hinaus verfügt der Drive Monitor FX3-MOC1 über zusätzliche Funktionen zur
Überwachung von absoluten Positionen. Auch wurden die Logikfunktionen AND, NOT
und OR integriert, um die Signalverarbeitung innerhalb der FX3-MOC1-Logik zu erleich‐
tern.
16 zusätzliche benutzerdefinierte Monitorbits im FX3-MOC1 ermöglichen die Übertra‐
gung von Diagnosedaten mithilfe der Modul-Statusbits zum Hauptmodul und
zu den Gateways (Datensatz 3). Somit müssen die 16 Prozessdatenbits, die vom FX3-
MOC1 zum Hauptmodul gesendet werden können, nicht für Diagnosefunktionen ver‐
wendet werden.
Der FX3-MOC1 verwendet den erweiterten Datentyp Motion V2, der eine robustere und
intelligentere Auswertung ermöglicht
Seite
330).
434.
(siehe „Datentypen in der Logik des FX3-MOC1",
8012479/16HC/2020-01-23 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten
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