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Parameter Des Funktionsbausteins Anlaufwarnung - Sick Flexi Soft Betriebsanleitung

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8012479/16HC/2020-01-23 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten
5.
Wenn die Freigabezeit abgelaufen ist und kein Übergang zum Modus Tippbetrieb
stattgefunden hat, wechselt der Funktionsbaustein wieder in den Modus Warte
auf Start und es ist wieder eine erneute vollständige Startsequenz erforderlich.
6.
Die Dauer des Modus Tippbetrieb ist nicht begrenzt. Er wird beendet, wenn der
aktive (1) Eingang (Tippen vorwärts oder Tippen rückwärts) wieder 0 wird. In diesem
Fall werden die Ausgänge Freigabe und Vorwärts aktiv bzw. Rückwärts aktiv wieder 0.
Der Modus Tippbetrieb wird ebenfalls beendet, wenn beide Eingänge (Tippen vor‐
wärts und Tippen rückwärts) gleichzeitig 1 werden. Nach Beendigung des Modus
Tippbetrieb beginnt wieder die Freigabezeit. Das bedeutet, dass eine weitere stei‐
gende Flanke am Eingang Tippen vorwärts oder Tippen rückwärts den Tippbetrieb
sofort und ohne eine erneute Startsequenz wieder startet. Wenn die Freigabezeit
abgelaufen ist und kein Übergang zum Modus Tippbetrieb stattgefunden hat,
wechselt der Funktionsbaustein wieder in den Modus Warte auf Start und es ist
wieder eine erneute vollständige Startsequenz erforderlich.
7.
Der Tippbetrieb wird ebenfalls gestoppt, wenn eine fallende Flanke am Eingang
Reset oder am Eingang Stopp auftritt. In diesem Fall geht der Funktionsbaustein
wieder in den Modus Warte auf Start und es ist wieder eine erneute vollständige
Startsequenz erforderlich.
Parameter des Funktionsbausteins
Tabelle 85: Parameter des Funktionsbausteins Anlaufwarnung
Parameter
Mögliche Werte
Richtungswechsel
Wartezeit
1 ... 60 s in 10-ms-Schritten. Der Wert muss größer sein als die Logik-
Ausführungszeit.
Freigabezeit
1 ... 600 s in 10-ms-Schritten. Der Wert muss größer sein als die Logik-
Ausführungszeit.
Signalzeit
0 ... 60 s in 10-ms-Schritten. Wenn der Wert nicht 0 ist, muss er größer
sein als die Logik-Ausführungszeit, aber kleiner als die Wartezeit.
Impulszeit
0 ... 600 s in 10-ms-Schritten. Wenn der Wert nicht 0 ist, muss er grö‐
ßer sein als die Logik-Ausführungszeit, aber kleiner als die Freigabezeit.
Richtungswechsel
Dieser Parameter bestimmt, ob es möglich ist, zwischen Vorwärtsbetrieb und Rück‐
wärtsbetrieb zu wechseln, ohne zuvor eine vollständige Startsequenz auszuführen. In
der Einstellung Nicht verriegelt ist es möglich, die Startsequenz mit einem der beiden
Eingänge (z. B. Tippen vorwärts) einzuleiten und sie mit dem anderen Eingang (z. B. Tippen
rückwärts) zu bestätigen. Im Modus Nicht verriegelt ist es auch möglich, die Richtung
während des Tippbetriebes zu ändern, ohne dass eine erneute vollständige Startse‐
quenz ausgeführt werden muss.
Die Einstellung Verriegelt bedeutet, dass die Startsequenz (während der Freigabezeit)
durch denselben Eingang (Tippen vorwärts oder Tippen rückwärts) bestätigt werden muss,
durch den die Startsequenz initiiert wurde. Eine steigende Flanke am anderen Eingang
startet stattdessen erneut die Wartezeit. Es ist somit nicht möglich, im Tippbetrieb die
Richtung zu wechseln. Wenn die Richtung geändert werden soll, dann ist eine erneute
vollständige Startsequenz erforderlich
Wartezeit
Der Parameter Wartezeit bestimmt die Zeit zwischen der ersten steigenden Flanke am
Eingang Tippen vorwärts oder Tippen rückwärts und dem Beginn der Freigabezeit.
LOGIKPROGRAMMIERUNG IM HAUPTMODUL
Verriegelt
Nicht verriegelt
(siehe Abbildung 129, Seite
B E T R I E B S A N L E I T U N G | Flexi Soft im Flexi Soft Designer
7
164).
161
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