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PRODUKTBESCHREIBUNG
3.4.7.5
Datenreduktionsfilter
3.4.7.5.1
Intervallfilter
3.4.7.5.2
Scanbereichsfilter
3.4.7.5.3
Scanlagenfilter
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B E T R I E B S A N L E I T U N G | multiScan136
Ein Datenreduktionsfilter ist ein Algorithmus, der nach verschiedenen Kriterien die
entsprechenden Messdaten auswählt, die für die weitere Verarbeitung ausgeschlossen
werden sollen.
Der Intervallfilter reduziert die Scan-Ausgaberate um einen einstellbaren Faktor (Reduk‐
tionsfaktor). Wenn der Reduktionsfaktor z. B. auf drei eingestellt ist, wird die Ausgabe‐
rate auf ein Drittel reduziert. In diesem Fall wird nur jeder dritte Messwert eines Scans
ausgegeben.
Durch Kombination des gleitenden Mittelwertfilters mit einer Mittelungstiefe d und
des Intervallfilters mit einem Reduktionsfaktor von d kann ein "Block-Mittelwert-Filter"
realisiert werden, der den Mittelwert über die vorherigen Scans ausgibt und gleichzeitig
die Ausgaberate um den Faktor d reduziert.
Der Scanbereichsfilter ermöglicht die Einschränkung des pro Scan ausgegebenen hori‐
zontalen Winkelbereichs.
Per Default ist der Scanbereichsfilter ausgeschaltet. Wenn er aktiviert ist, kann er im
Bereich -180° bis +180° eingestellt werden.
Durch Erhöhung des Startwinkels oder Verringerung des Stoppwinkels kann der Bereich
eingeschränkt werden. Hierbei ist zu beachten, dass der Winkelstrahl orthogonal zur
Frontseite mit 0° und die Drehrichtung des Geräts gegen den Uhrzeigersinn definiert
sind.
Liegt ein kompletter Bereich der ausgegebenen Daten außerhalb des Winkelbereichs,
wird er nicht ausgegeben. Wenn ein Bereich teilweise innerhalb des angegebenen
Winkelbereichs liegt, wird er mit 0-Werten aufgefüllt.
Abbildung 19: Definition der Winkel thetaStart und thetaStop (Draufsicht)
Beim Scanlagenfilter können die Messdaten einzelner Scanlagen ausgeblendet werden.
8027118/0000/2022-11 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten