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Bedienungsanleitung
Elektro-Flugmodell „Wild Hawk 3.0" RtF
Best.-Nr. 2356862
Seite 2 - 43
Operating Instructions
Electric model aircraft "Wild Hawk 3.0" RtF
Item no. 2356862
Page 44 - 84

Kapitel

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Inhaltszusammenfassung für Reely Wild Hawk 3.0

  • Seite 1 Bedienungsanleitung Elektro-Flugmodell „Wild Hawk 3.0“ RtF Best.-Nr. 2356862 Seite 2 - 43 Operating Instructions Electric model aircraft “Wild Hawk 3.0” RtF Item no. 2356862 Page 44 - 84...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Seite Einführung ................................4 Symbol-Erklärungen ............................4 Bestimmungsgemäße Verwendung ........................5 Produktbeschreibung ............................5 Lieferumfang ................................6 Sicherheitshinweise .............................7 a) Allgemein ...............................7 b) Ladegerät ..............................8 c) Vor der Inbetriebnahme ..........................9 d) Während des Betriebs ..........................10 Batterie- und Akku-Hinweise ..........................11 a) Allgemein ..............................11 b) Zusätzliche Informationen zu Lithium-Akkus ....................12 Laden des Flugakkus ............................14 Aufbau des Flugmodells ............................15...
  • Seite 3 Seite 12. Umstellen der Steuergeberzuordnung (Mode I/II) .....................30 a) Elektronische Umschaltung .........................31 b) Mechanische Umstellung der Steuerknüppel ....................31 13. Fertigstellung des Modells ..........................32 a) Montage des Propellers ..........................32 b) Einsetzen des Flugakkus ..........................33 c) Überprüfen und einstellen des Schwerpunktes ...................33 14.
  • Seite 4: Einführung

    1. Einführung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts. Dieses Produkt entspricht den gesetzlichen, nationalen und europäischen Anforderungen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung beachten! Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt.
  • Seite 5: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Sie allein sind für den gefahrlosen Betrieb des Modells verantwortlich! 4. Produktbeschreibung Bei dem Flugmodell „Wild Hawk 3.0“ handelt es sich um ein bereits weit vorgefertigtes RtF-Modell (Ready to Fly). Der Rumpf, die Tragflächen und die Leitwerke aus Formschaumstoff sind bereits vormontiert. Sämtliche für den Antrieb und zur Steuerung erforderlichen Komponenten sind betriebsfertig im Modell eingebaut. Die Steuerung des Modells erfolgt über eine leicht zu bedienende 2,4 GHz Fernsteueranlage.
  • Seite 6: Lieferumfang

    5. Lieferumfang Bevor Sie mit dem Bau beginnen, sollten Sie anhand der Stückliste den Lieferumfang Ihres Modells kontrollieren. Achtung wichtig! Das in der Anleitung gezeigte Modell dient lediglich zu Anschauungszwecken. Farbgebung und Design des serienmäßig gelieferten Modells können erheblich von dem in der Anleitung gezeigten Muster abweichen. Bild 1 1 Rumpf 2 Tragflächenhälften...
  • Seite 7: Sicherheitshinweise

    6. Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt der Garantieanspruch. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.
  • Seite 8: Ladegerät

    b) Ladegerät • Der Aufbau des Ladegeräts entspricht der Schutzklasse II. Als Spannungsquelle für das Ladegerät darf nur eine ordnungsgemäße Netzsteckdose des öffentlichen Versorgungsnetzes verwendet werden (Be- triebsspannung für das Ladegerät siehe Kapitel „Technische Daten“). • Die Netzsteckdose, in die das Netzkabel des Ladegeräts eingesteckt wird, muss leicht zugänglich sein. • Das Ladegerät ist nur zum Aufladen von 2- oder 3-zelligen LiPo-Akkus geeignet. Verwenden Sie das Ladegerät niemals für andere Zwecke. Verwenden Sie das Ladegerät niemals zum Aufladen von NiMH- Akkus (oder anderen Akkus als 2- bzw.
  • Seite 9: Vor Der Inbetriebnahme

    • Verwenden Sie das Ladegerät/Netzkabel niemals gleich dann, wenn es von einem kalten in einen warmen Raum gebracht wird. Das dabei entstehende Kondenswasser kann unter Umständen das La- degerät zerstören, außerdem besteht Lebensgefahr durch einen elektrischen Schlag! Lassen Sie das Produkt zuerst auf Zimmertemperatur kommen, bevor es angeschlossen und verwendet wird.
  • Seite 10: Während Des Betriebs

    d) Während des Betriebs • Gehen Sie bei Betrieb des Produkts kein Risiko ein! Ihre eigene Sicherheit und die Ihres Umfeldes hängen alleine von Ihrem verantwortungsbewussten Umgang mit dem Modell ab. • Der unsachgemäße Betrieb kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen! Achten Sie deshalb beim Flugbetrieb auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Personen, Tieren und Gegenständen.
  • Seite 11: Batterie- Und Akku-Hinweise

    7. Batterie- und Akku-Hinweise Obwohl der Umgang mit Batterien und Akkus im täglichen Leben heute eine Selbstverständlichkeit ist, bestehen zahlreiche Gefahren und Probleme. Beachten Sie deshalb unbedingt die nachfolgend genannten allgemeinen Informationen und SicherheitsHinweise zum Umgang mit Batterien und Akkus. a) Allgemein • Batterien/Akkus gehören nicht in Kinderhände.
  • Seite 12: Zusätzliche Informationen Zu Lithium-Akkus

    • Laden Sie nur intakte und unbeschädigte Akkus. Sollte die äußere Isolierung des Akkus beschädigt sein bzw. der Akku verformt bzw. aufgebläht sein, darf er auf keinen Fall aufgeladen werden. In diesem Fall besteht akute Brand und Explosionsgefahr! • Beschädigen Sie niemals die Außenhülle des Flugakkus, zerschneiden Sie die Folienumhüllung nicht, stechen Sie nicht mit scharfen Gegenständen in den Flugakku.
  • Seite 13 • Falls der Akku Beschädigungen aufweist oder die Außenhülle aufgequollen/aufgebläht ist, so verwenden Sie den Akku nicht mehr. Laden Sie ihn nicht mehr auf. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr! Fassen Sie den Akku nur vorsichtig an, verwenden Sie geeignete Schutzhandschuhe. Entsorgen Sie den Akku umweltgerecht.
  • Seite 14: Laden Des Flugakkus

    8. Laden des Flugakkus Im weiteren Verlauf der Anleitung beziehen sich die Ziffern im Text immer auf das nebenstehende Bild bzw. auf die Bilder innerhalb des Abschnittes. Deshalb kann z.B. die Ziffer 1 oder 2 je nach Bild unterschiedliche Komponenten kennzeichnen. Etwaige Querverweise zu anderen Bildern werden mit der Bildnummer und der entsprechenden Ziffer angegeben.
  • Seite 15: Aufbau Des Flugmodells

    9. Aufbau des Flugmodells Bevor Sie mit der Montage des Modells beginnen, sollten Sie sich eine geeignete Unterlage zurechtlegen. Um hervorragende Flugleistungen zu erzielen, ist Ihr Modell aus leichtem Formschaumstoff gefertigt. Dieses Material hat jedoch eine empfindliche Oberfläche. Kleine Unachtsamkeiten bei der Montage und später beim Betrieb des Modells führen sehr schnell zu unschönen Dellen, Kratzern oder sonstigen Beschädigungen der Oberfläche.
  • Seite 16: Montage Des Seitenleitwerks

    c) Montage des Seitenleitwerks Fädeln Sie den Draht für die Seitenruderanlenkung (1) in den Schraubnippel (2) und setzen Sie das Seitenleitwerk (3) oben in die vorbereitete Nut auf den Rumpf. Die Befestigung erfolgt von unten mit der im Bild gezeig- ten 2,6 x 18 mm Schraube.
  • Seite 17: Montage Der Tragflächen

    d) Montage der Tragflächen Die beiden Tragflächenservos (siehe untere Abbildung in Bild 16) werden an einem Empfängerausgang ange- schlossen. Hierzu ist das Y-Kabel (siehe Bild 2, Pos. 16) vorgesehen. Wie schon in Kapitel 5 geschrieben, kann das Kabel bei Ihrem Modell unter Umständen be- reits im Rumpf eingebaut und am Empfänger angeschlossen sein.
  • Seite 18 Der Stecker des Y-Kabels (1) muss nach vorne in den Cockpit-Bereich verlegt werden. Die zweite Buchse des Y-Kabels (2) muss an der linken Rumpfseite heraus- schauen. Bild 7 Schieben Sie die linke Tragfläche (1) so weit wie nötig auf den Tragflächenverbinder, damit der Stecker des Servo- kabels an der Buchse des Y-Kabels (2) angeschlossen werden kann. Achten Sie auch jetzt wieder auf die Polung der Steck- verbinder.
  • Seite 19: Überprüfen Der Leitwerksausrichtung

    Die beiden Tragflächen-Sicherungen (siehe auch Bild 1, Pos. 9) werden von oben in die vorbereiteten Schlitze am Rumpfrücken gesteckt. Die Öffnung (1) muss dabei nach oben zeigen und die Tragflächensicherung muss soweit eingeschoben werden, dass sie bündig abschließt. Bild 9 Unser Tipp aus der Praxis: Bevor Sie die beiden Tragflächensicherungen montieren, schieben Sie einfach einen schmalen Streifen Klebeband (siehe Bild 9, Pos. 5) durch die obere Öffnung der Tragflächensicherung (siehe Bild 9, Pos. 9).
  • Seite 20: Anschluss Der Querruder-Servos

    f) Anschluss der Querruder-Servos Damit das Y-Kabel (1) die Funktionalität der beiden Leit- werkservos nicht beeinträchtigt, ist es sinnvoll, das Kabel unter der Trägerplatte der Servos (2) zu verlegen. Danach wird der Stecker des Y-Kabels an dem freien Aus- gang 1 des Empfängers (3) angeschlossen. Achten Sie auch jetzt wieder auf die korrekte Ausrichtung des Steckers (siehe oben) und orientieren sie sich an den anderen Steckern, die alle gleich ausgerichtet ange-...
  • Seite 21: Inbetriebnahme Der Fernsteuerung

    10. Inbetriebnahme der Fernsteuerung Bevor Sie den Sender in Betrieb nehmen, sollten Sie sich mit den Bedienelementen vertraut machen. a) Bedienelemente des Senders Bild 13 1 LED-Anzeige 7 Dual-Rate-Regler 2 Trimmtaster für Höhenruder 8 Mischer-Schalter 3 Steuerknüppel für Quer- und Höhenruder 9 Trimmtaster für Seitenruder 4 Trimmtaster für Querruder 10 Steuerknüppel für Motordrehzahl / Seitenruder*...
  • Seite 22: Einlegen Der Batterien

    b) Einlegen der Batterien Zur Stromversorgung des Senders benötigen Sie 4 Alka- line-Batterien Größe Mignon (AA). Verwenden Sie für die Stromversorgung des Senders ausschließlich Batterien und keine Akkus. Zum Einlegen der Batterien gehen Sie bitte wie folgt vor: Der Batteriefachdeckel (1) befindet sich auf der Rückseite des Senders. Drücken Sie auf die beiden geriffelten Flä- chen (2) und schieben den Deckel nach unten.
  • Seite 23: Einschalten Des Senders

    c) Einschalten des Senders Um die korrekte Stromversorgung des Senders prüfen zu können, nehmen Sie ihn zu Testzwecken kurz in Betrieb. Achtung, wichtig! Da bei der Inbetriebnahme des Modells immer auch gleich der Flugregler und der Motor mit aktiviert wer- den, müssen Sie vor jedem Einschalten des Senders darauf achten, dass sich der Steuerknüppel für die Motordrehzahl und das Seitenruder (siehe auch Bild 13, Pos. 10) in der untersten Position befindet.
  • Seite 24: Einstellen Der Ruderanlenkungen

    11. Einstellen der Ruderanlenkungen Nehmen Sie zunächst den Sender in Betrieb. Achten Sie dabei darauf, dass sich der Steuerknüppel für die Motordreh- zahl und das Seitenruder in der untersten Stellung befindet. a) Überprüfen der digitalen Trimmung Bevor Sie die Ruderanlenkungen justieren, muss die digitale Trimmung am Sender kontrolliert werden. Dies ist wich- tig, da die Einstellung der Trimmung gespeichert wird.
  • Seite 25: Justieren Der Ruderklappen

    c) Justieren der Ruderklappen Nachdem die Mittelstellung der Servos überprüft bzw. nachjustiert wurde, können die Ruderklappen justiert wer- den. Lösen Sie dazu an jeder Klappe die Befestigungsschrau- be des Anlenkdrahtes und stellen Sie das Ruderblatt exakt in die Mittelstellung (siehe jeweils untere Abbildung in Bild 4 und 5).
  • Seite 26 Querrudersteuerung Wird der Steuerknüppel für das Querruder und Höhenruder nach links bewegt, müssen das linke Querruder nach oben und das rechte Querruder nach unten ausschlagen (siehe helle Pfeile in Bild 19). Das Modell wird dadurch die rechte Tragfläche anheben und die linke Tragfläche absenken. Wird der Steuerknüppel für das Querruder und Höhenruder nach rechts bewegt, müssen das linke Querruder nach unten und das rechte Querruder nach oben ausschlagen (siehe dunkle Pfeile in Bild 19).
  • Seite 27 Seitenrudersteuerung Wird der Steuerknüppel für die Motordrehzahl und das Seitenruder nach links bewegt, muss das Seitenruder nach links ausschlagen (siehe helle Pfeile in Bild 21). Das Heck des Modells wird dadurch nach rechts gedrückt, wodurch das Modell eine Linkskurve fliegt. Wird der Steuerknüppel für die Motordrehzahl und das Seitenruder nach rechts bewegt, muss das Seitenruder nach rechts ausschlagen (siehe dunkle Pfeile in Bild 21).
  • Seite 28: Einstellen Der Reverse-Schalter

    e) Einstellen der Reverse-Schalter Sollten die Ruder bzw. der Motor nicht so wie in den Abbil- dungen 19 - 22 gezeigt reagieren, haben Sie die Möglich- keit, die Laufrichtung jedes einzelnen Kanals zu ändern. Dafür besitzt die Fernsteuerung vier Reverse-Schalter (siehe auch Bild 13, Pos.
  • Seite 29: Einstellen Der Dual-Rate-Regler

    g) Einstellen der Dual-Rate-Regler Neben der Umschaltung der Laufrichtung bietet die Fern- steuerung auch noch die Möglichkeit, den Ruderaus- schlag individuell einzustellen. Die Zuordnung der vier Einstellregler ist identisch zu den Reverse-Schaltern. 1 = Querruder 2 = Höhenruder 3 = Motorfunktion 4 = Seitenruder Die Einstellung erfolgt mit einem kleinen Kunststoff- schraubendreher (siehe Bild 28, Pos.
  • Seite 30: Umstellen Der Steuergeberzuordnung (Mode I/Ii)

    12. Umstellen der Steuergeberzuordnung (Mode I/II) Wenn Sie das Modell im Fernsteuermode II, also so wie in den Bildern 19 - 22 gezeigt, betreiben möchten, können Sie diesen Abschnitt überspringen. Es gibt aber Modellpiloten, die den Steuermode I bevorzugen. Im Gegensatz zu Mode II sind beim Steuermode I bei den Steuerknüppeln die Motor-Funktion und die Höhenruder- Funktion genau umgekehrt belegt.
  • Seite 31: Elektronische Umschaltung

    a) Elektronische Umschaltung Entfernen Sie den Batteriefachdeckel und nehmen Sie das Batteriefach heraus. Unter dem Batteriefach befindet sich der Umschalter für Mode I und Mode II. Schieben Sie mit dem Schraubendreher für die Dual- Rate-Einstellung (siehe Bild 28, Pos. 5) den Umschalter von der unteren Stellung („Mode 2“) in die obere Stellung („Mode 1“).
  • Seite 32: Fertigstellung Des Modells

    13. Fertigstellung des Modells Wenn die Steuerfunktionen des Modells eingestellt und überprüft wurden, kann das Modell fertiggestellt werden. a) Montage des Propellers Für die Propellermontage muss der Propellermitnehmer zerlegt werden. Die Klemmung auf der Motorwelle erfolgt über den Klemmstift (1) und den aufgeschobenen Klemm- ring (2).
  • Seite 33: Einsetzen Des Flugakkus

    b) Einsetzen des Flugakkus Das beiliegende Klettverschluss-Flauschteil (siehe Bild 1, Pos. 8) wird unten auf den Flugakku (2) geklebt. Anschließend wird der Akku so weit wie möglich in die Rumpfspitze geschoben und nach unten gedrückt. Das Flauschteil am Akku und das Hakenteil auf der Akku- auflage (2) übernehmen die Fixierung des Akkus.
  • Seite 34: Informationen Zum Flugregler

    14. Informationen zum Flugregler Wichtig! Wie bereits bei der Inbetriebnahme der Fernsteuerung erklärt, kann der Flugregler in den Programmiermo- dus geschaltet werden. Damit das nicht irrtümlich passiert, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der Steuerknüppel für die Motorfunktion immer in der untersten Stellung steht, wenn bei eingeschalteter Fernsteuerung der Flugakku am Flugregler angeschlossen wird.
  • Seite 35: Einfliegen Des Modells

    15. Einfliegen des Modells Wir empfehlen Ihnen, in jedem Fall einen erfahrenen Modellflug-Piloten zu kontaktieren oder einen Modellbau-Verein in Ihrer Nähe aufzusuchen, falls Sie mit dem Einfliegen eines Flugmodells nicht vertraut sind. Sollte dies nicht möglich sein, so warten Sie einen schwach windigen Tag ab und suchen Sie sich ein geeignetes Fluggelände. Halten Sie dabei einen Abstand von mindestens 150 m zu Industrie-, Gewerbe, Wohn- und Erholungs- gebieten ein.
  • Seite 36: Der Kurvenflug

    c) Der Kurvenflug Der Kurvenflug wird mit dem Querruder eingeleitet, wodurch das Modell sich zur Seite neigt. Ist die gewünschte Schräglage des Modells erreicht, wird der Querruder-Steuerknüppel zurück in die Mittelstellung geführt. Gleichzeitig wird durch sanftes Ziehen am Höhenruder-Steuerknüppel die Kurve in gleichbleibender Höhe geflogen. Wenn das Modell in die gewünschte Richtung fliegt, wird mit einem kurzen Querruderausschlag in die Gegenrichtung zur Kurvenrichtung das Modell wieder horizontal ausgerichtet und das Höhenruder ebenfalls in die Mittelstellung zurückgebracht.
  • Seite 37: Eintrimmen Des Modells

    d) Eintrimmen des Modells Wenn Sie etwas Gefühl für Ihr Modell bekommen haben, können Sie es sauber austrimmen. Sollte Ihr Modell im geraden Flug die Tendenz aufweisen, ständig in eine Richtung zu fliegen, obwohl die Steuerknüppel am Sender nicht ausgelenkt werden, so korrigieren Sie mit Hilfe der Trimmung die Flugrichtung des Modells. Querruder-Trimmung: Will das Modell um die Längsachse nach rechts rollen und dabei die linke Flügelspitze anheben und die rechte sen- ken, drücken Sie den Trimmtaster für die Querruder (siehe auch Bild 13, Pos.
  • Seite 38: Die Erste Landung

    Höhenruder-Trimmung: Will das Modell selbsttätig nach oben steigen, drücken Sie den Trimmtaster für das Höhenrunder (siehe auch Bild 13, Pos. 2) mehrmals nach oben (siehe weiße Pfeile in Bild 34). Wiederholen Sie die Tasterbetätigung so oft, bis das Mo- dell keine Tendenz mehr aufweist nach oben zu steigen. Will das Modell nach unten fliegen, so muss der Trimmtaster nach unten betätigt werden (siehe dunkle Pfeile in Bild 34).
  • Seite 39: Überprüfen Des Schwerpunktes Im Flug

    f) Überprüfen des Schwerpunktes im Flug Wenn Sie nach einigen Flügen ihr Modell sicher im Griff haben, können Sie die Flugleistung optimieren, indem Sie den Schwerpunkt fliegerisch überprüfen und bei Bedarf optimieren. Dies sollte am besten an einem windstillen Tag erfolgen. Lassen Sie dazu das Modell auf ca. 100 m aufsteigen und schalten dann den Motor aus. Nach dem Ausschalten des Motors sollte das Modell noch kurzzeitig ohne Höhenverlust geradeaus fliegen. Machen Sie bei Bedarf eine Kurve, damit die Flugrichtung im 90°-Winkel zur Blickrichtung ist und Sie Ihr Modell von der Seite sehen.
  • Seite 40: Binding-Funktion

    16. Binding-Funktion Damit bei 2,4 GHz-Fernsteuerungen eine störungsfreie Signalübertragung stattfinden kann, müssen Sender und Empfänger digital gleich codiert sein. Die Abstimmung der digitalen Codierung (Bindung zwischen Sender und Emp- fänger) erfolgt mit Hilfe der Binding-Funktion. Sender und Empfänger sind im Regelfall bereits ab Werk aufeinander abgestimmt bzw. gebunden und können sofort eingesetzt werden.
  • Seite 41: Entsorgung

    18. Entsorgung a) Produkt Elektronische Geräte sind Wertstoffe und gehören nicht in den Hausmüll. Entsorgen Sie das Produkt am Ende seiner Lebensdauer gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Entnehmen Sie evtl. eingelegte Batterien/Akkus und entsorgen Sie diese getrennt vom Produkt. b) Batterien/Akkus Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien/Akkus ver- pflichtet; eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt.
  • Seite 42: Beheben Von Störungen

    20. Beheben von Störungen Auch wenn das Modell und die Fernsteueranlage nach dem heutigen Stand der Technik gebaut wurden, kann es den- noch zu Fehlfunktionen oder Störungen kommen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie eventuelle Störungen beseitigen können. Problem Abhilfe Der Sender reagiert nicht...
  • Seite 43: Technische Daten

    21. Technische Daten Aufgrund von Fertigungstoleranzen können die Abmessungen und Gewichte leicht abweichen. a) Sender Frequenzbereich ........2,403 – 2,480 GHz Sendeleistung ........2,12 dBm Kanalzahl ..........4 Betriebsspannung .........6 V/DC über 4 Batterien Typ AA/Mignon Senderreichweite ........max. ca. 500 m (bei freier Sicht) b) Flugmodell Spannweite ...........1580 mm Rumpflänge ..........960 mm...
  • Seite 88 Dies ist eine Publikation der Conrad Electronic SE, Klaus-Conrad-Str. 1, D-92240 Hirschau (www.conrad.com). Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art, z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in elektronischen Datenverarbeitungsanlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Die Publikation entspricht dem technischen Stand bei Drucklegung. Copyright 2021 by Conrad Electronic SE.

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