Inhaltsverzeichnis Seite Einführung ................................3 Symbol-Erklärung ..............................3 Bestimmungsgemäße Verwendung ........................4 Lieferumfang ................................4 Erforderliches Zubehör ............................5 Sicherheitshinweise .............................6 a) Allgemein ...............................6 b) Zusammenbau ...............................7 c) Betrieb ................................7 Batterie- und Akku-Hinweise ..........................9 Aufbau des Modell-Fahrzeugs ...........................10 Inbetriebnahme des Modellfahrzeugs ........................21 a) Karosserie öffnen/abnehmen ........................21 b) Einlegen des Fahrakkus in das Fahrzeug ....................22 c) Einstellen der Fernsteuerung und des Fahrtreglers ..................22 d) Einstellung des Radsturzes .........................23...
1. Einführung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts. Dieses Produkt entspricht den gesetzlichen, nationalen und europäischen Anforderungen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung beachten! Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt.
3. Bestimmungsgemäße Verwendung Der Buggy „Stagger“ ist ein elektrisch angetriebenes Modellfahrzeug, das mit einer geeigneten Funkfernsteueranlage (nicht mit im Lieferumfang) drahtlos gesteuert werden kann. Zum Betrieb ist noch diverses Zubehör erforderlich, das sich nicht im Lieferumfang befindet, sondern separat bestellt werden muss (siehe Kapitel 5). Das Modellauto ist ausschließlich für den privaten Einsatz im Modellbaubereich mit den damit verbundenen Betriebs- zeiten ausgelegt.
5. Erforderliches Zubehör Der Buggy „Stagger“ wird als Bausatz geliefert und muss vor dem ersten Einsatz zusammengebaut werden. Zu diesem Zweck liegt dem Bausatz noch eine separate Montageanleitung mit vielen Baustufenzeichnungen bei. Im Verlauf dieser Anleitungen werden noch wichtige Hinweise und Empfehlungen für den korrekten Aufbau des Modells gegeben.
6. Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.
• Der bestimmungsgemäße Betrieb des Fahrzeugs erfordert gelegentliche Wartungsarbeiten oder auch Reparaturen. Beispielsweise nutzen sich Reifen bei Betrieb ab oder es gibt bei einem Fahrfehler einen „Unfallschaden“. Verwenden Sie für die dann von Ihnen erforderlichen Wartungs- oder Reparaturarbeiten ausschließlich Original-Ersatzteile! b) Zusammenbau • Beim Aufbau des Fahrzeugs besteht durch scharfe Kanten, spitze Teile und dem unsachgemäßen Um- gang mit Werkzeug Verletzungsgefahr.
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• Der unsachgemäße Betrieb kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen! Fahren Sie nur, solange Sie direkten Sichtkontakt zum Modell haben. Fahren Sie deshalb auch nicht bei Nacht. • Fahren Sie nur, wenn Ihre Reaktionsfähigkeit uneingeschränkt gegeben ist. Müdigkeit, Alkohol- oder Medikamenten-Einfluss kann, wie bei einem echten Kraftfahrzeug, zu Fehlreaktionen führen.
7. Batterie- und Akku-Hinweise Obwohl der Umgang mit Batterien und Akkus im täglichen Leben heute eine Selbstverständlichkeit ist, bestehen zahlreiche Gefahren und Probleme. Beachten Sie deshalb unbedingt die nachfolgend genannten allgemeinen Informationen und Sicherheitshinweise zum Umgang mit Batterien und Akkus. Beachten Sie außerdem sämtliche zusätzlichen Sicherheitshinweise und Informationen, die der Hersteller/Vertreiber des von Ihnen verwendeten Fahrakkus bzw.
8. Aufbau des Modell-Fahrzeugs Erforderlich zum Aufbau sind: • Kreuzschlitz-Schraubendreher, Innensechskantschlüssel und Steckschlüssel in unterschiedlichen Größen • Spitzzange • Seitenschneider • Geeignetes Getriebefett • Schraubensicherungslack (mittelfest) Tipp aus der Praxis: Für den Aufbau ist eine geeignete Unterlage empfehlenswert. Dies kann beispielsweise eine universelle KFZ-Fußmatte mit Raster sein, in der Kleinteile wie z.B.
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Beginn der Montage: Montageanleitung Bild 1 (A-1): Die zwei Kunststoffteile für den Heck-Rammschutz sind mit den beiden Schrauben M3 x 16 zu verbinden. Montageanleitung Bild 2 (A-2): Montieren Sie den Heck-Rammschutz mit zwei Senkkopfschrauben M3 x 10 auf der Aluminium-Bodenplatte. Montageanleitung Bild 3 (A-3): Clipsen Sie auf jede der beiden dünnen Metallachsen einen Sprengring, hilfreich ist hierbei eine Spitzzange.
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Montageanleitung Bild 7 (B-3): Im Bild 7 sehen Sie die Bestandteile des bereits vormontierten Differenzials. Im Differenzial befindet sich bereits entsprechendes Fett. Sollte das Differenzial z.B. bei Wartungsarbeiten zerlegt werden, so reinigen Sie es und geben neues Differenzialfett hinzu (nicht zu sparsam damit sein, jedoch Differenzial auch nicht bis zum Rand füllen!). Montageanleitung Bild 8 (B-4): Stecken Sie zuerst je einen der beiden dünnen Metallringe auf die Mitnehmer des Differenzials und danch die zwei Kugellager.
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Montageanleitung Bild 10 (C-2): Befestigen Sie die Aluminium-Bodenplatte aus Bild 4 mit vier Senkkopfschrauben M3 x 10 an der Chassiswanne. In Bild 10 sehen Sie sowohl die Ansicht von der Oberseite als auch von der Unterseite. Mit den restlichen sechs Senkkopfschrauben M3 x 10 wird das Differenzialgehäuse mit der Aluminium-Bodenplatte verschrauben.
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Montageanleitung Bild 14 (E-2): Befestigen Sie die beiden Achsschenkel mit je einer Schraube 3 x 26 am unteren Querlenker. Wichtig! Die beiden Achsschenkel sind nicht baugleich, sondern einer der beiden ist für die linke Achse (L) gedacht, der andere für die rechte Achse (R). Beachten Sie hierzu Bild 13. Setzen Sie die Antriebsachse zwischen Differenzial und Radachse ein.
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Montageanleitung Bild 18 (C bzw. C-3): Befestigen Sie die transparente Abdeckung für die Kardanwelle in der Chassiswanne. Wichtig! Achten Sie unbedingt darauf, dass eine der Schrauben eine Senkkopfschraube ist und an der richtigen Stelle montiert werden muss (siehe Bild). Andernfalls wird nicht nur die Abdeckung beschädigt, sondern es kann durch die weiter herausstehende Schraube zu Problemen bei der Montage eines Motors führen.
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Montageanleitung Bild 23 (H-3): Stecken Sie den Querlenker auf die Aluminium-Bodenplatte (er passt nur in einer Orientierung, 2 Nasen auf der Unterseite des Querlenker-Mittelteils passen exakt in die Aluminium-Bodenplatte). Befestigen Sie den Querlenker mit vier Senkkopfschrauben M3 x 15 auf der Aluminium-Bodenplatte. Zuletzt sichern Sie die Schrauben mit den vier M3-Stoppmuttern.
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Montageanleitung Bild 28 (K-3): Setzen Sie zuerst die Hauptkardanwelle in den Schacht ein. Anschließend kann das vordere Differenzial in das Chas- sis eingesetzt und mit vier Senkkopfschrauben M3 x 10 festgeschraubt werden. Mit zwei Schrauben M3 x 15 wird nun noch das Differenzialgehäuse mit dem Haltearm des vorderen Rammschutz- bügels verschraubt.
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Montageanleitung Bild 32 (M): In Bild 32 wird die Montage der Empfängerbox gezeigt. Der Deckel der Box wird mit den beiden Clipsen verschlossen. Die M3 x 3 Madenschraube wird in den Sockel des Antennenröhrchens geschraubt und sichert später das Anten- nenröhrchen (sofern der von Ihnen verwendete Empfänger ein längeres Antennenkabel hat).
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Montageanleitung Bild 37 (Q): Ein geeigneter Fahrtregler (nicht im Lieferumfang) wird mit doppelseitigem Klebeband vor dem von Ihnen eingebau- ten Motor befestigt. Der Akku wird durch die beiliegenden Klettbänder gehalten, diese sind durch die entsprechenden Öffnungen in der Chassiswanne zu führen. Setzen Sie den von Ihnen verwendeten Empfänger in die Empfängerbox ein;...
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Montageanleitung Bild 44 (U-1): Der LED-Balken ist bereits vormontiert, dessen Bestandteile sehen Sie in Bild 44. Montageanleitung Bild 45 (U-2): Befestigen Sie den LED-Balken mit zwei Schrauben M2.5 x 12 an der Karosserie. Der Stecker wird mit einem freien Anschluss des Empfängers verbunden (auf richtige Polarität achten) und so mit Strom versorgt. Das Kabel kann mit geeigneten Kabelbindern am Überrollkäfig fixiert werden.
9. Inbetriebnahme des Modellfahrzeugs a) Karosserie öffnen/abnehmen Die Karosserie kann zum Einlegen des Fahrakkus oder für Einstellungen am Fahrtregler hochgeklappt werden. Hier- zu befindet sich am Fahrzeugheck eine spezielle Schnellverriegelung. Überdrehen Sie die Schnellverriegelung nicht. Wenden Sie beim Öffnen und Schließen keine Gewalt an. Karosserie öffnen • Halten Sie den runden Knopf (A) in der Mitte der Schnellverriegelung gedrückt und drehen Sie das äu- ßere Griffstück (B) um 90°...
b) Einlegen des Fahrakkus in das Fahrzeug Wichtig! Dieses Fahrzeug ist ausschließlich für einen LiPo-Fahrakku mit 2 Zellen (Nennspannung 7,4 V) oder einen NiMH-Fahrakku mit 6 - 7 Zellen (Nennspannung 7,2 V bzw. 8,4 V) geeignet (jeweils nicht im Lieferumfang). Bei Verwendung von Fahrakkus wird der Antrieb des Fahrzeugs überlastet und dadurch beschädigt (z.B.
d) Einstellung des Radsturzes Der Radsturz bezeichnet die Neigung der Radebene gegenüber der Senkrechten. Negativer Sturz Positiver Sturz (Radoberkanten zeigen nach innen) (Radoberkanten zeigen nach außen) Die Einstellung der Räder bei den beiden Abbildungen oben ist übertrieben dargestellt, um Ihnen den Unterschied zwischen negativem und positivem Sturz zu zeigen.
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Einstelloptionen: • Um den Radsturz zu verstellen, verdrehen Sie die Metall-Kugelkopfschrauben mit einem kleinen 2,5 mm-Sechs- kantschlüssel (D). • Um die Kunststoff-Madenschrauben fester anzuziehen (oder zu lösen), verdrehen Sie sie mit einem größeren 5 mm-Sechskantschlüssel (E). Wie schon beschrieben, müssen diese so eingestellt werden, dass sich die Metall- Kugelkopfschrauben im Achsschenkel leicht bewegen können, jedoch nicht wackeln.
e) Einstellung der Spur Die Spur (Vorspur = Bild „A“, Nachspur = Bild „B“) bezeichnet die Stel- lung der Radebene zur Fahrtrichtung. Während der Fahrt werden die Räder durch den Rollwiderstand vorne ¦ ¦ auseinandergedrückt und stehen daher nicht mehr exakt parallel zur Fahrtrichtung.
f) Einstellung der Stoßdämpfer Hinterachse Vorderachse Am oberen Ende des Stoßdämpfers (A) kann die Einstellung der Feder-Vorspannung durch das Einfügen von Kunst- stoffclipsen vorgenommen werden. Die Stoßdämpfer an Vorderachse und Hinterachse des Fahrzeugs können oben an der Dämpferbrücke (B) und am unteren Querlenker (C) in verschiedenen Positionen montiert werden.
10. Die erste Fahrt Damit das Fahrzeug bei der Inbetriebnahme keine unkontrollierten Bewegungen durchführt, halten Sie sich exakt an die nachfolgend beschriebene Vorgehensweise. • Die Batterien bzw. Akkus im Sender müssen, ebenso wie der Fahrakku, voll bzw. geladen sein. • Stellen Sie das Fahrzeug auf eine geeignete Unterlage, so dass die Räder frei drehen können. • Öffnen Sie die Karosserie und legen Sie den voll geladenen Fahrakku in den Akkuschacht ein, sichern Sie ihn mit den Klattbändern.
11. Reinigung und Wartung a) Allgemein Vor einer Reinigung oder Wartung ist der Fahrtregler auszuschalten und der Fahrakku vom Fahrtregler vollständig zu trennen. Falls Sie vorher mit dem Fahrzeug gefahren sind, lassen Sie alle Teile (z.B. Motor, Fahrtregler usw.) zuerst vollständig abkühlen.
c) Radwechsel Die Reifen sind auf der Felge fixiert, damit sie sich nicht von der Felge lösen können. Wenn die Reifen abgefahren sind, muss deshalb das gesamte Rad getauscht werden. Nach dem Lösen der Radmutter (A) ziehen Sie das Rad von der Radachse ab. Anschließend wird das neue Rad aufgesteckt, so dass der Innensechskant innen an der Felge genau auf der Radmitnehmer-Mutter steckt.
d) Einstellen des Zahnflankenspiels Nach dem Zusammenbau des Fahrzeugs und vor der Erstinbetriebnahme muss das Zahnflankenspiel korrekt eingestellt werden. Es ist außerdem empfehlenswert, das Zahnflankenspiel regelmäßig nachzuprüfen. Ziehen Sie die beiden Clipse (A) heraus, anschließend lässt sich die Staubschutzabdeckung (B) abnehmen. Grundsätzlich muss der Abstand zwischen Hauptzahnrad C) und Motorritzel (D) muss so gering wie möglich sein, ohne dass jedoch die Zahnräder streng laufen.
e) Einstellen der Rutschkupplung Die Rutschkupplung schützt das Getriebe vor Überlastung beim Anfahren z.B. auf besonders griffigem Untergrund. Außerdem wird durch eine entsprechende Einstellung der Rutschkupplung vermieden, dass sich das Fahrzeug durch das hohe Drehmoment des Brushless-Antriebs beim Anfahren überschlägt. Der Hersteller hat bereits die optimale Einstellung gewählt, deshalb ist normalerweise keine Veränderung nötig.
12. Entsorgung a) Produkt Elektronische Geräte sind Wertstoffe und gehören nicht in den Hausmüll. Entsorgen Sie das Produkt am Ende seiner Lebensdauer gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Entnehmen Sie evtl. eingelegte Batterien/Akkus und entsorgen Sie diese getrennt vom Produkt. b) Batterien/Akkus Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien/Akkus ver- pflichtet; eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt.
13. Behebung von Störungen Auch wenn das Modell nach dem heutigen Stand der Technik gebaut wurde, kann es dennoch zu Fehlfunktionen oder Störungen kommen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie eventuelle Störungen beseitigen können. Beachten Sie außerdem die beiliegende Bedienungsanleitung zur Fernsteueranlage. Das Modell reagiert nicht oder nicht richtig • Bei 2,4 GHz-Fernsteueranlagen muss der Empfänger am Sender angelernt werden.
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Beim Fahren wird das Fahrzeug langsamer oder bleibt stehen • Der Fahrakku ist schwach oder leer, oder eine im Fahrtregler integrierte Unterspannungserkennung hat den Motor abgeschaltet. • Der Fahrtregler ist zu heiß und hat den Motor abgeschaltet. Warten Sie einige Minuten, bis sich der Fahrtregler ab- gekühlt hat.
14. Technische Daten Maßstab ..........1:10 Geeignete Fahrakku-Typen ....2zelliger LiPo-Fahrakku (Nennspannung 7,4 V) oder 6-7zelliger NiMH- Fahrakku (Nennspannung 7,2 V bzw. 8,4 V), je nach verwendetem Fahrtregler Empfohlener Motor .......Brushed-Elektromotor, Typ 550, 13 Turns oder Brushless-Elektromotor, Typ 3652, 3000 KV Empfohlener Fahrtregler .......Brushed- oder Brushless-Fahrtregler (je nach Motor), Dauerstrom min. 40 A Empfohlenes Lenkservo .......Standard-Baugröße, min.
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