II. Wartung und Instandhaltung.
Abb
11
Abb.
14
C
1. Reinigen:
1m allgemeinen erfordert das BMW-Rad
keine weitere Be-
handlung als das übliche Putzen. Die Maschinenanlage reinigt man am besten
mit Benzin und einem gewöhnlichen Pinsel und den Rahmen durch Waschen
und Nachtrocknen mit wollenen Putzlappen. Die Nickelteile sind stets trocken
und leicht geölt zu halten. weil Feuchtigkeit selbst den stärksten Nickelüber-
zug in kurzer Zeit zerstört; sie Sind, wenn das Rad außer Gebrauch ist, mit
säurefreiem
Vaselin
einzufetten.
"Wtuue:
2. Fettbeschickung: Die Fettpressenanschlüsse müssen nach längeren Zeit-
räumen, etwa nach 500 km Fahrt, mittels der zu jedem Rad gelieferten Hoch-
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druck-Schmierpresse
mit
frischem
und zwar gutem
Staufferfett
ver-
sehen werden. Die am Rade vorhandenen Fettpressenanschlüsse
und Schmier-
stellen sind in Abb. I mit näheren Erläuterungen angegeben,
Das Fett Wird
solange in die Lagerstellen hineingepreßt, bis es an anderer Stelle heraus-
zudringen beginnt. Läßt sich das Fett nicht Oder nur schwer einpressen, so
Sind die Anschlüsse verstopft und müssen gereinigt werden. Am Vorderrade
befinden sich 6 Fettpressenanschlüsse und zwar einer fijr die Radnabe. vier
für die Federlaschen
und einer
am Federbolzen.
Das Hinterrad
hat nur einen
solchen Anschluß an dem Lagergehäuse, welches die Mutter der Steck-
achse trägt.
Abb
13
Abb. II,
12, 13 und 14.
Schematische Darstellung des Antriebes.
Abb.
15.
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23