9.8
Passive Kühlung bei Wasser/Wasser-Wärmepumpen und
Warmwasserbereitung
Abb. 9.18:Einbindungsschema monovalenter Wärmepumpenbetrieb von Wasser/Wasser-Wärmepumpen mit Warmwasserbe-
reitung, dynamischer und stiller Kühlung über gemischten Heizkreis
Ganzjahreskühlung bei Wasser/Wasser-Wärmepumpen
Abb. 9.19:Einbindungsschema monovalenter Wärmepumpenbetrieb von Wasser/Wasser-Wärmepumpen mit einem reinen
Heiz- und einem dynamischen Kühlkreis
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Einstel-
Vorkonfiguration
lung
mono-
Betriebsweise
valent
Kühlfunktion
ja
passiv
2-Lei-
Systemaufbau
tersys-
tem
Heizen/
1. Heizkreis
dyn.
Kühlen
Heizen/
2. Heizkreis
still
Kühlen
Warmwasser-
ja
bereitung
Anforderung
Fühler
Flanschheizung
ja
Schwimmbad-
nein
bereitung
Bei Anlagen mit Warmwasser-
bereitung kann der Wärmetau-
scher vor oder nach der Wärme-
pumpe installiert werden.
Ein vor der Wärmepumpe instal-
lierter Wärmetauscher verbes-
sert bei gleichzeitiger Kühlung
die Leistungszahl bei der Warm-
wasserbereitung, da sich die
Wärmequellentemperatur er-
höht.
Ist der Wärmeaustauscher nach
der Wärmepumpe installiert, so
erhöht sich durch die niedrigere
Wärmequellentemperatur die
Kühlleistung.
Einstel-
Vorkonfiguration
lung
mono-
Betriebsweise
valent
Kühlfunktion
ja
passiv
4-Lei-
Systemaufbau
tersys-
tem
1. Heizkreis
Heizen
2. Heizkreis
nein
Warmwasser-
nein
bereitung
Schwimmbad-
nein
bereitung
Die hydraulische Trennung der
Heiz- und Kühlkreise ist sinnvoll,
wenn bei passiven Kühlsyste-
men einzelne Räume schon ge-
kühlt werden müssen bzw. das
Heizsystem nicht mit gekühltem
Wasser betrieben werden soll.
Die Kühlumwälzpumpe (M17)
läuft im Kühlmodus dauerhaft.