Einfahren des Motorrades
Sorgfältiges Einfahren Ihres Motorrades ist entscheidend für die Lebensdauer und die
Betriebssicherheit desselben, denn selbst die auf das sorgfältigste bearbeiteten und
geschliffenen Teile bedürfen noch einer Glättung durch Einlauf. Beachten Sie daher
in Ihrem eigenen Interesse, daß während der Einfahrzeit bis 1000 km, beziehungs-
weise von 1000 bis 2000 km die umstehenden zulässigen Höchstgeschwindigkeiten
nicht überschritten werden. Die angegebenen Höchstgeschwindigkeiten sollen nicht
dauernd gefahren werden. Motor, Getriebe und Hinterradantrieb laufen am besten
ein bei wechseInder Drehzahl und Belastung und reichlichem Schalten der Getriebe-
gänge entsprechend kurvenreichem, bergigem Gelände. Auf ebener Straße fährt man
immer nur kürzere Strecken (etwa 500 m) mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit
und läßt dann das Motorrad wieder rollen. Auf diese Weise laufen sich alle gleitenden
und rollenden Teile am besten ein.
Der Motor darf im Leerlauf nicht auf zu hohe Drehzahl gebracht werden. Beim
Be fahren von Steigungen ist rechtzeitig zurückzuschalten, um den Motor nicht unnötig
zu beanspruchen. Schalten Sie daher, ehe die Drehzahl zu weit absinkt, auf die nächst
kleinere Übersetzung, denn selbst längere Fahrten in den unteren Gängen innerhalb
den umstehend angegebenen Werten schaden weder dem Motor noch dem Getriebe.
Auch nach Ablauf der ersten 2000 km raten wir nicht sofort über längere Strecken mit
Vollgas zu fahren, sondern die Geschwindigkeit bis zum Ablauf von 3000 km allmählich
zu steigern.
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