welche in die Nadeldüse (6) eingeschraubt ist. Der sich abwärts bewegende Kolben im
Zylinder erzeugt bei geöffnetem Ansaugventil einen Unterdruck im Vergaserdurchgang
(15). Bei geschlossenem Gasschieber (11) wird aus der Leerlaufdüse (13) Kraftstoff und
aus der Bohrung (14) Luft zum Leerlauf entnommen. Die für den Leerlauf erforderliche
Luft wird mit der Regulierschraube (4) eingestellt. Die Grobeinstellung des Leerlaufes
erfolgt vorher mittels der Gasschieberstellschraube (7). Der Gasschieber wird mit dem
Seilzug (17) geöffnet und durch die Schieberfeder (16 ) geschlossen. Die Düsennadel
(9) hängt im Gasschieber und ragt mit dem konisch verjüngten Teil in die Nadeldüse (6).
Da sich Gasschieber und Düsennadel zusammen bewegen, vergrößert oder verkleinert
sich der Durchlaß mit der Stellung des Gasschiebers.
Ein Teil der vom Filter gereinigten Ansaugluft strömt auch bei geringer Gasschieber-
öffnung durch den kleinen Luftkanal (8) in den Mischkammereinsatz (10), in welchem
eine Vorvermischung des Brennstoffes mit Luft erfolgt. Der Hauptluftstrom, welcher auf
den erhöhten Mischkammereinsatz prallt, verursacht einen verstärkten Unter druck,
wodurch die Zerstäubung vervollständigt wird. Der Vergaser ist im Werk auf die
handelsüblichen Kraftstoffe eingestellt, eine Veränderung der Düsengröße, sowie der
Nadelstellung ist deshalb zu vermeiden. Damit für den Fall einer undichten Schwimmer-
nadel der Kraftstoff nicht über die Ansaugleitung in den Zylinder fließt, sondern ins
Freie austreten kann, ist die Regulierschraube (4) durchbohrt und mit einer Hülse sowie
einer Kappe angebaut.
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