3
PRODUKTBESCHREIBUNG
3.3
Bereichs-(3D-)Messung
10
O P E R A T I N G I N S T R U C T I O N S | Ranger3
Abbildung 2: Messung des Bereichs einer Schnittebene eines Objekts
Transportrichtung
1
X (Breite)
2
Y (negative Transportrichtung)
3
Z (Bereich)
4
Profile
5
Standardmäßig sind die Bereichsmesswerte der Kamera nicht kalibriert, d. h.:
•
X- und Z-(Bereichs-)Koordinaten werden durch Spalten- und Zeilenpositionen am
Sensor dargestellt, anstelle von Weltpositionen und -abständen.
•
Y-Koordinaten werden beispielsweise durch die laufende Nummer der Messung
oder durch den Encoderwert für den Zeitpunkt der Erfassung des Profils darge‐
stellt.
In einem Vision-System fungiert die Ranger3-Kamera als Datenstreamer. Sie ist über
ein Gigabit Ethernet-Netzwerk mit einem PC verbunden. Die Kamera sendet die Profile
an den Computer, auf dem eine benutzerdefinierte Anwendung ausgeführt wird, die die
Profile abruft und die darin enthaltenen Messdaten verarbeitet.
Bevor die Kamera in einem Vision-System verwendet werden kann, müssen folgende
Schritte durchgeführt werden:
•
Ermitteln der richtigen Montageart für die Kamera und Lichtquelle
•
Parametrieren (und optional Kalibrieren) der Kamera zur ordnungsgemäßen
Durchführung von Messungen
•
Schreiben der Anwendung, die die von der Kamera gesendeten Profile abruft und
verarbeitet
Die 3D-Kamera misst Bereiche mittels Triangulation. Dabei wird das Objekt aus einer
Richtung mit einem Linienlicht angestrahlt, und die Kamera misst das Objekt aus einer
anderen Richtung. Die am häufigsten verwendete Lichtquelle zur Bereichsmessung ist
ein Linienlaser.
Die Kamera analysiert die Sensorbilder, um die Laserlinie darin zu lokalisieren. Je
höher sich die Laserlinie für einen Punkt entlang der x-Achse (der Breite des Objekts)
befindet, desto höher liegt dieser Punkt auf dem Objekt.
8020773/10WC/2018-09 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten