5.3.6.26 Menü MISCHER MK 1 / Par. 25 – Modus URLAUB
Funktion
Werkseinstellung
Einstellbereich
5.3.6.27 Menü MISCHER MK 1 / Par. 26 – Dynamischer Schutz der Durchflusstemperatur
VF
der dynamische Schutz des Durchflusstemperaturwerts VF dient als Schutz gegen Überdruck vom
Funktion
Heizkreis auf die Wärmequelle, in Verbindung mit dem Pufferspeicher dient er als Schutz gegen
unbeabsichtigten Ansaugen von Kaltwasser des Pufferspeichers zum Warmwasser aus dem
Wärmeerzeuger und infolgedessen zur Verzögerung des Anlaufs des Durchflusstemperaturwerts und der
Pufferspeichertemperatur.
Der Durchflusstemperaturwert wird dynamisch in dem Sinne geregelt, dass dessen Maximalwert um 2K
niedriger ist, als die Temperatur der Wärmequelle (Erhitzer bzw. Pufferspeicher).
Wird die berechnete VF Temperatur nicht innerhalb von 60 Minuten erreicht, wird der logische Alarm beim
Nichterreichen der SOLL-Temperatur angezeigt, was z. B. als Information für das Nachladen des
Pufferspeichers bzw. Anheizen in einem Festbrennstoffkessel funktionieren kann.
Beispiel
Der Durchflusstemperaturwert wurde nach der aktuellen Außentemperatur und Anforderung mit dem Wert
75° C berechnet, im Pufferspeicher ist die aktuelle Temperatur nur noch 53° C. Die automatische
Wärmequelle startet sofort zwecks Abdeckung des Temperaturbedarfs im Pufferspeicher und als Schutz
gegen Vermischung der hohen Kesseltemperatur und niedrigen Pufferspeichertemperatur, der
Durchflusstemperaturwert wird automatisch auf die um 2K niedrigere Temperatur, als im Pufferspeicher auf
Temperatur 51° C reguliert. Bei gleichzeitiger Nachladung von der Quelle und steigenden Temperatur wird
der VF Wert im Sinne der kalkulierten Anforderung verschoben.
Werkseinstellung
AUS
Einstellbereich
AUS
1 - Anpassung nach WF - hydraulische Schemen ohne Pufferspeicher
2 - Anpassung nach PF - hydraulische Schemen mit Pufferspeicher
5.3.6.28 Menü MISCHER MK 1 / Par. 50 - Außentemperatur bei Aktivierung der KÜHLUNG
Die Kühlfunktion kann am Mischkreis aktiviert werden und es handelt sich um eine umkehrbare Heizfunktion. Vom Parameterwert
wird der Ausgangspunkt der Kühlkurve festgelegt und gleichzeitig die Kühlfunktion freigegeben. Für die richtige Kühlfunktion muss
eine Kühlquelle angeschlossen sein (z. B. Wärmepumpe mit der Funktion Heizen/Kühlen mit angeschlossenem Umschaltkontakt
Heizen/Kühlen an den variablen Ausgang (siehe Menü HYDRAULIK Par. 6 bzw. 7=41)
Funktion
Die Kühlfunktion arbeitet wie folgt:
79-DE
Möglichkeit der Wahl der Dämpfungsart im Modus URLAUB
STBY
STBY / REDUZIERT
Ist die Außentemperatur AF > Schalttemperatur, wird die Funktion aktiviert (Wert der Schalttemperatur
•
kann gleich bzw. höher, als die Temperatur des Übergangs auf den Sommermodus sein)
Ist die Außentemperatur AF < die Schalttemperatur -1K, wird die Funktion deaktiviert.
•
Die Kühlfunktion hat höhere Priorität, als die mögliche parallele Verschiebung der Heizung (Beispiel:
•
die Kühlung ersetzt den Übergang zum Sommermodus).
Die Kühlung nützt denselben Außentemperatursensor, wie die Heizung.
•
Bei einer Beschädigung des Mischkreissensors VF wird die Funktion inaktiviert, das Mischventil
•
gesperrt und die Pumpe des Kreises ausgeschaltet.
Die Kühlfunktion wird bei der Aktivierung der Austrocknung unterdrückt.
•
Ist die Thermostatfunktion eingestellt, wird die Aktivierung und Inaktivierung der Kühlfunktion nach der
•
Entwicklung der Raumtemperatur verschoben.
Die Kühlkurve wird nach dem Außentemperatursensor reguliert, die Kühltemperatur ändert sich in Abhängigkeit
von der Außentemperatur, die Kühlkurve ist daher einzustellen:
Der Kurvenverlauf ist stets nach der Mindestkühltemperatur begrenzt (Par. 56).
•
Ausgangspunkt der Kühlkurve ist die Schalt-Außentemperatur OT-ON (Par. 50), bei der die
•
Ausgangstemperatur FT-ON (Par. 52) eingestellt wird
Endpunkt der Kühlkurve ist die Ausschalt-Außentemperatur OT-OFF (Par. 51), bei der die max.
•
Temperatur FT-OFF (Par. 53) eingestellt wird.
die Raumtemperatur entwickelt sich ähnlich, wie die Außentemperatur, nach der linearen Kurve. Ihre
•
Orientierung wird als parallel mit der Außentemperatur empfohlen, damit keine große Differenz
zwischen der Innen- und Außentemperatur unter Berücksichtigung der Gesundheit des Benutzers
entsteht. Beim Anschließen der Raumtemperatur (Raumtemperatursensor) und Einstellung des
Raumfaktors wird die Entwicklung der Kühlkurve korrigiert, ähnlich wie die Heizkurve. Um den Komfort
zu erhöhen, können vom Benutzer genaue Anforderungen eingestellt werden (SOLL-Tages und -
Nachttemperatur, siehe Bedienungstasten TEMPERATUR TAG und NACHT)
www.atmos.cz
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SDC12-31ACD01
Service-Handbuch ATMOS - DE