Wissensdatenbank: EINRICHTUNG
DS-Client-Benachrichtigungen einrichten
Erstellungsdatum:
28. April 1997
Revisionsdatum:
21. März 2008
Produkt:
DS-Client (Windows)
Zusammenfassung
Der DS-Client kann zum Verschicken von E-Mail-/Pagerbenachrichtigungen im Falle von
kritischen Backup-Ausfällen konfiguriert werden und ein Verwalter kann somit sofort auf einen
solchen Ausfall reagieren. Zusätzlich kann ein DS-Client regelmäßige Zusammenfassungen von
Backup-Aktivitäten verschicken (während Verwaltungsprozessen).
Bei DS-Client-Benachrichtigungen handelt es sich um:
•
SMTP
•
MAPI
Benachrichtigungsdienst einrichten
Einschränkungen
Die Lieferung von Benachrichtigungen wird vom Mailclient einer Fremdfirma, der auf dem DS-
Client-Rechner installiert und beim Windows Messaging SubSystem (MAPI) registriert ist,
bereitgestellt. MAPI und die meisten Mailclients sind so konzipiert, dass sie Clientanwendungen
auffordern, Dialogfelder zur Interaktion mit dem Anwender zu generieren. Da es sich bei DS-Client
um eine bedienerlose Dienstsoftware handelt, würde sie beim Anzeigen von Dialogfeldern hängen
bleiben. Daher nutzt der DS-Client ausschließlich kompatible Mailclients, die nie eine
Benutzeroberfläche anzeigen. Solche Mailclients finden Sie nach Rang aufgelistet in den Registry-
Werten:
•
[HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\DS-Client\Para
meters]
•
MailClientsSupported
Bei der DS-Client-Einrichtung wird der Eintrag für Microsoft Outlook der Liste hinzugefügt. DS-
Client verwendet die erste MailClientsSupported Eintragung, die auf dem Rechner installiert ist,
d.h. die unter dem folgenden Registry-Wert gespeichert ist:
•
[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Clients\Mail]
Wir weisen darauf hin, dass der DS-Client mit dem Outlook Express-Mailclient nicht kompatibel
ist.
Besondere Einschränkungen für Windows
Der normale Vorgang zum Verschicken von E-Mails in Windows ist folgendermaßen. Die
Clientanwendung platziert die Nachricht im Postausgang eines Nachrichtenspeicher-Providers,
der dies dem MAPI Spooler meldet, der Spooler sendet die Nachricht an den entsprechenden
Transport Provider der jeweiligen Nachrichtenempfänger und schließlich übernimmt der
Transport Provider die Lieferung der Nachricht.
Da Microsoft Sicherheits- und Identitätsbelange beim Konzipieren des MAPI Spoolers übersehen
hat, kann dieser nicht richtig mit Clientanwendungen, bei denen es sich um Dienste handelt,
zusammenarbeiten. So kann zum Beispiel der Spooler wegen eines falschen Sicherheitskontextes
vielleicht nicht auf Mailprofile zugreifen und erhält möglicherweise keine Benachrichtigungen über
neue Nachrichten von einem Nachrichtenspeicher-Provider per Meldung auf dem Bildschirm
(jeder Dienst unterhält seinen eigenen virtuellen Desktop, und Meldungen auf dem Bildschirm
propagieren nicht zwischen Desktops). Da der DS-Client als Dienst auf Windows läuft, darf es den
MAPI Spooler nicht verwenden. Das heißt, DS-Client-Benachrichtigungen verbleiben für immer im
Postausgang des Nachrichtenspeicherungs-Providers, es sei denn, dieser ist eng mit einem
DS-Client Benutzerhandbuch
v12.2 [Revisionsdatum: 13. Juni 2013]
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Erzeugt am: 13.6.13
Seite: 484
Vertraulich.