gleichmäßig. Laden Sie schweres Gepäck im
Gepäckraum so weit vorn und so tief wie mög-
lich. Verwenden Sie keine Reifen, die größer
sind als in dieser Betriebsanleitung angege-
ben. Ansonsten könnte Ihr Fahrzeug umkip-
pen.
•
Fassen Sie nicht in die Lenkradinnenseite
oder die Lenkradspeichen, wenn Sie im Ge-
lände fahren. Das Lenkrad könnte sich ruck-
artig bewegen und Ihre Hände verletzen. Hal-
ten Sie stattdessen Finger und Daumen an
der Außenseite des Lenkradkranzes.
•
Vergewissern Sie sich vor der Fahrt, dass alle
Fahrzeuginsassen angeschnallt sind.
•
Fahren Sie ausschließlich mit Bodenmatten
an den vorgesehenen Stellen, da der Boden
sehr heiß werden kann.
•
Reduzieren Sie bei starkem Seitenwind Ihre
Geschwindigkeit. Durch seinen erhöhten
Schwerpunkt ist Ihr Fahrzeug anfälliger für
starken Seitenwind. Eine niedrigere Fahrge-
schwindigkeit verbessert die Kontrolle über
das Fahrzeug.
•
Beachten Sie die Leistungsgrenzen Ihrer Rei-
fen, auch wenn Sie mit Allradantrieb fahren.
•
Versuchen Sie nicht, zwei Räder vom Boden
anzuheben und dabei in eine Fahrstellung
oder in den Rückwärtsgang zu schalten, wäh-
rend der Motor läuft. Dies kann zu einer Be-
schädigung der Kardanwelle oder zu unerwar-
5-8
Starten und Fahrbetrieb
teten Fahrzeugbewegungen führen, was
ernsthafte Fahrzeugschäden oder Verletzun-
gen zur Folge haben kann.
•
Prüfen Sie ein mit Allradantrieb ausgestatte-
tes Fahrzeug nicht auf einem Fahrleistungs-
prüfstand für Fahrzeuge mit Zweiradantrieb
oder auf ähnlichen Vorrichtungen, auch wenn
sich die zwei anderen Räder nicht am Boden
befinden. Stellen Sie sicher, dass das Fach-
personal darüber informiert wird, dass Ihr
Fahrzeug mit Allradantrieb ausgestattet ist,
bevor es auf den Fahrleistungsprüfstand plat-
ziert wird. Die Verwendung von falschen Test-
geräten kann zu einer Beschädigung der Kar-
danwelle oder zu unerwarteten Fahrzeugbe-
wegungen
führen,
was
Fahrzeugschäden oder Verletzungen zur Fol-
ge haben kann.
•
Wenn sich ein Rad aufgrund einer unebenen
Straße nicht am Boden befindet, achten Sie
darauf, dass es nicht übermäßig durchdreht.
•
Starkes Bremsen oder Beschleunigen oder
ruckartige Lenkbewegungen können zum
Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug füh-
ren.
•
Fahren Sie möglichst nicht um enge Kurven,
besonders nicht mit hohen Geschwindigkei-
ten. Ein Fahrzeug mit Allradantrieb hat einen
höheren Schwerpunkt als ein herkömmlicher
Personenkraftwagen. Das Fahrzeug ist nicht
dafür geeignet, mit denselben Geschwindig-
keiten Kurven zu fahren, wie dies mit her-
kömmlichen Personenkraftwagen möglich
ist. Wenn Sie das Fahrzeug nicht auf die rich-
tige Weise fahren, könnte es dazu kommen,
dass Sie die Kontrolle über das Fahrzeug ver-
lieren und/oder sich das Fahrzeug über-
schlägt.
•
Verwenden Sie immer Reifen desselben Typs
und derselben Größe, Marke, Art (Diagonal-
reifen, Diagonalgürtelreifen oder Gürtelrei-
fen) und Profilgestaltung für alle vier Räder.
Bringen Sie Schneeketten an den Hinterrä-
dern an, wenn Sie auf glatter Fahrbahn fahren
und fahren Sie vorsichtig.
•
Überprüfen Sie die Bremsen unmittelbar nach
dem Fahren in Schlamm oder Wasser. Siehe
ernsthafte
"Bremsanlage" weiter hinten in diesem Kapi-
tel zu nassen Bremsen.
•
Parken Sie nach Möglichkeit nicht an starken
Steigungen. Andernfalls kann das Fahrzeug,
wenn Sie ausgestiegen sind, ins Rollen gera-
ten und Sie verletzen.
•
Wenn beim Fahren im Gelände Sand,
Schlamm oder Wasser bis an die Radnabe
reicht, kann häufigere Wartung erforderlich
werden. Wartungsinformationen finden Sie im
separat gelieferten Kundendienstheft.
•
Spritzen Sie Ihr Fahrzeug mit klarem Wasser
ab, wenn Sie durch Schlamm oder Sand ge-
fahren sind. Entfernen Sie eingeklemmtes
Gestrüpp und Zweige.