Elektroanschluss
Arbeitspunkt des
Auslösegerätes
Temperatur T
+135
Erweiterter Motorschutz
Störabschaltung
54
Motorvollschutz-Elektronik
Für den Motorschutz empfehlen wir unsere Motorvollschutz-Auslösegeräte
912.MVS 1.0. Sie sind speziell auf die verwendeten Kaltleiterfühler der Motoren abge-
stimmt. Die Motorvollschutz-Elektronik arbeitet nach dem Ruhestrom-Prinzip und ist
daher eigensicher. Generell erfolgen in Verbindung mit den Motorvollschutz-Auslöse-
geräten 912.MVS 1.0 eine verriegelnde Störabschaltung und Wiederanlauf nach
Stromausfall.
Die elektronischen Motorvollschutz-Auslösegeräte schalten die Motoren ab bei:
– Überlastung
C
– unzulässig hohen Umgebungstemperaturen
– Festbremsen des Läufers
– unzureichender Kühlung
– Windungsschluss
– Drahtbrüchen und Kontaktunsicherheiten in den Messleitungen
Bei hoher Anlaufhäufigkeit, Aussetzbetrieb, Schalthäufigkeit und zum optimalen
Schutz gegen 2-Phasenlauf empfehlen wir, zusätzlich zum Kaltleiterschutz, die Moto-
ren mit thermischen Überstromrelais/Motorschutzschaltern abzusichern.
Bei einer Störabschaltung müssen Sie die vorgenannten Störursachen prüfen.
Motorschutz mit Thermokontakt
Thermokontakte sind temperaturabhängige Schaltelemente, die selbsttätig die Wick-
lungstemperatur eines Motors überwachen. Eingebaut in die Wicklung von Motoren
gewährleisten sie gegenüber thermischen Auslösern und Motorschutzschaltern zu-
sätzlichen Schutz bei:
– ungenügender Kühlung
– erhöhter Umgebungstemperatur
– extremer Drehzahlminderung bei Steuer- und Regelvorgängen
– Abschaltung des Motors bei netzseitigem Ausfall der Steuerspannung
– Kontaktfehlern und Leitungsbruch im Steuerkreis.
Bei Überschreiten der zulässigen Wicklungstemperatur öffnet der Thermokontakt.
Dadurch wird z. B. der Steuerstromkreis eines Schaltgerätes unterbrochen. Das Lüf-
terschütz fällt ab und trennt den Motor vom Netz.
Der Motorschutz ist eigensicher.
FläktGroup DC-2009-0096-DE R11-10-2020 • Änderungen vorbehalten
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