KAPITEL 2
• Bei dem Einsatz des Anhängers mit Aufsatzwänden bestehen folgende erhöhte
Risiken: Verlust der Anhängerstabilität, Umkippen des Anhängers, Bruch von
Anhängerelementen, eingeschränkte Sicht auf die Bewegungsbahn von
Elementen des Anhängeraufbaus, unkontrollierte Bewegungen des Aufbaus auf
unebenem Gelände.
• Auf unebenem Gelände muss besonders auf eine sichere Entladung geachtet
und sichergestellt werden, dass sic niemand in der Nähe des Anhängers befindet.
• Wenn sich die Ladung aus dem angekippten Ladekasten nicht ausschütten lässt,
muss der Entladevorgang sofort abgebrochen werden. Das erneute Kippen darf
erst erfolgen, nachdem die Ursache für die Blockierung der Ladung beseitigt
wurde.
• Im Winter ist besonders auf Ladungen zu achten, die während des Transports
einfrieren können. Beim Kippen des Ladekastens kann die eingefrorene Ladung
zum Verlust der Stabilität des Anhängers und zum Umkippen führen.
• Der Ladekasten darf nicht angehoben werden, wenn die Gefahr besteht, dass der
Ladekasten des Anhängers umkippt.
• Es ist verboten, den Ladekasten mit geschlossen Wänden anzuheben.
• Es ist verboten, den Anhänger ruckweise nach vorne zu bewegen, wenn sich die
Volumenladung oder schwer zu schüttende Ladung nicht entladen lässt.
• Nach dem Beenden des Entladevorgangs ist sicherzustellen, dass der
Ladekasten leer ist.
• Die Fahrt mit angehobenem Ladekasten ist verboten.
• Beim Schließen oder Öffnen des Kornschiebers, der Wände sowie der Aufsätze
besondere Vorsicht walten lassen, um das Einquetschen der Finger zu
vermeiden.
• Das Einsteigen in den Ladekasten durch geöffnete Wände ist verboten und die
Hände dürfen sich nicht zwischen den geöffneten Wänden und dem Ladekasten
befinden.
• Vor der Beseitigung einer Störung muss der Ladekasten heruntergelassen
werden. Wenn das Anheben des Ladekastens erforderlich ist, muss dieser mit
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Pronar T654/2