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Rezeptstruktur (Erklärung Der Registerkarten-Funktion); Aktionssequenz In Einem Rezept Programmieren - Vitronics Soltec Myselective 6748 Bedienerhandbuch

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Inhaltsverzeichnis
3.18.6 R
EZEPTSTRUKTUR
Ein Rezept besteht aus Zeilen, die Aktionen und Maschinenpunkt-Positionen beschreiben. Der
Ablauf eines Rezepts wird durch die fortlaufenden Zeilennummern angegeben. Jeder neue in
einem Rezept verwendete Maschinenpunkt generiert seine eigene "Registerkarte" in der
Rezeptkonfiguration. Mittels dieser Registerkarten kann schnell der Bereich im Rezept aufgesucht
werden, in dem die Aktionen für den entsprechenden Maschinenpunkt programmiert sind.
3.18.7 A
KTIONSSEQUENZ IN EINEM
1. Wenn in einem Rezept eine Aktion z.B. an der SelectWave oder an der Aufnahmeposition
usw. erforderlich ist, muss mit dem Namen des Maschinenpunktes / Positionierungspunktes
begonnen werden, an dem die betreffende Aktion stattfinden sollte.
2. Die nächste Rezeptzeile muss ein Referenzpunkt auf der Leiterplatte, Leiterplatten-Referenz
sein.
3. Schließlich sollte der Punkt auf der Leiterplatte, an dem die Aktion stattfinden muss, nach der
Leiterplattenreferenz aufgezeichnet werden.
Es ist wichtig, diese Reihenfolge konsequent für alle Maschinenpunkte beizubehalten,
die in einem Rezept eingesetzt werden.
Der Grund hierfür ist, dass jeder Befehl, der für einen Punkt auf der Leiterplatte gegeben wird,
vom Programm mit dem folgenden Ablauf ausgeführt wird:
Von der Zeile aus, an der das Kommando gegeben wird, sucht das Programm zunächst nach
dem ersten Referenzpunkt auf der Leiterplatte, der vor dem Befehl "Punkt auf der
Leiterplatte" steht.
Anschließend sucht das Programm nach dem ersten Maschinenpunkt, an dem die Aktion
stattfinden sollte, der sich vor dem "Leiterplatten-Referenzpunkt" befindet.
Wenn eine dieser Zeilen fehlschlägt, ist das Programm nicht in der Lage, nach Ihrem Plan
abzulaufen.
Ein Roboter kann nur eine Aktion an Punkten ausführen, die auf Leiterplatten definiert sind, oder
an Punkten, die als "globale Punkte" definiert sind. Während eines Rezeptablaufes betrachtet das
System die aufeinanderfolgenden "Punkte auf der Leiterplatte", um die festgelegten Aktionen an
diesen Punkten auszuführen.
Ein Punkt auf der Leiterplatte bezieht sich immer auf einen vorhergehenden Leiterplatten-
Referenzpunkt. Für einen Punkt auf der Leiterplatte ist die vorherige Leiterplattenreferenz ein
Nullpunkt, gleich wie die Koordinaten des Leiterplatten-Referenzpunktes lauten.
Wenn der Leiterplatten-Referenzpunkt für die Kamera gesetzt wird und der Befehl "Take"
(Übernehmen) gegeben wid, werden die Koordinaten automatisch in der Rezeptzeile generiert.
Dieselbe Struktur ist gültig zwischen den Leiterplatten-Referenzpunkten und dem vorherigen
Maschinenpunkt. Somit ist für einen Leiterplatten-Referenzpunkt der vorherige Maschinenpunkt
ein Nullpunkt, unabhängig von den Koordinaten des Maschinenpunktes.
Diese Struktur erfordert es, für eine Aktion immer die folgende Rezeptsequenz einzuhalten:
Maschinenpunkt, Leiterplatten-Referenzpunkt und Punkt auf Leiterplatte, um eine definierte
Aktion an einem bestimmten Punkt auf der Leiterplatte auszuführen. Dies gilt auch für
MultiWave-Löten, wenn mehr Punkte gleichzeitig gelötet werden, oder wenn komplette
Leiterplatten aufgenommen und abgelegt werden müssen.
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3.18 - E
R
(P
RSTELLEN EINES
EZEPTS
ROGRAMM
(E
R
RKLÄRUNG DER
EGISTERKARTEN
R
EZEPT PROGRAMMIEREN
)
-F
UNKTION
)
95
C
3
HAPTER

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