3. Allgemeine Beschreibung • Versagen vorgeschriebener Methoden zur Wartung und Instandhaltung Grundfos E-Pumpen sind mit Normmotoren mit integriertem Fre- quenzumrichter ausgestattet. Die Pumpen sind für den Anschluss • Gefährdung von Personen durch elektrische und mechanische an Einphasen- oder Drehstromnetze bestimmt.
4. Aufstellung 5.1 Elektrischer Anschluss - einphasige Pumpen Achtung Damit die Vorgaben der UL/cURus-Zulassung ein- gehalten werden können, sind die zusätzlichen Hinweis Der Betreiber oder Installateur ist für den korrek- Montagevorschriften auf Seite 747 zu beachten. ten Anschluss von Erde und Schutzleiter gemäß den nationalen und örtlichen Vorschriften verant- 4.1 Motorkühlung wortlich.
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Wird die Pumpe über das Netz eingeschaltet, läuft sie erst mit einer Verzögerung von 5 Sekunden an. Abb. 4 Anschlussklemmen - TPE, NKE, NKGE und NBE, Muss die Pumpe häufiger pro Stunde ein- und ausgeschaltet wer- NBGE den, ist zum Ein- und Ausschalten der Pumpe der Eingang für extern EIN/AUS zu verwenden.
5.2.1 Montagevorbereitung Der Anschluss der E-Pumpe an das Netz ist entsprechend der nachfolgenden Abbildung vorzunehmen. NC C NO N PE L Abb. 6 An das Netz angeschlossene Pumpe mit Hauptschalter, Vorsicherung, FI-Schutzschalter und Erde 5.2.2 Schutz vor elektrischem Schlag durch indirekten Kontakt 0-10 V Warnung...
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5.2.5 Motorschutz 5.2.8 Ein-/Ausschalten der Pumpe Die Pumpe benötigt keinen externen Motorschutz. Der Motor ist Die Pumpe darf nicht häufiger als 4-mal pro sowohl gegen langsam auftretende Überlastung als auch gegen Achtung Stunde über das Netz ein- oder ausgeschaltet Blockieren geschützt (IEC 34-11, TP 211). werden.
6 5 4 3 2 Abb. 9 Anschlussklemmen - TPED Abb. 8 Anschlussklemmen - TPE, NKE, NKGE und NBE, NBGE Eine sichere galvanische Trennung muss die Anforderungen an eine verstärkte Isolierung mit den zugehörigen Luft- und Kriech- strecken gemäß EN 60335 erfüllen.
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5.3.1 Montagevorbereitung 5.3.3 Vorsicherungen Der Anschluss der E-Pumpe an das Netz ist entsprechend der Empfohlene Vorsicherung, siehe Abschnitt nachfolgenden Abbildung vorzunehmen. 21.1 Versorgungsspannung. 5.3.4 Zusätzlicher Schutz Wird die Pumpe an einen elektrischen Stromkreis mit zusätzlich eingebautem Fehlerstrom-Schutzschalter (FI) angeschlossen, muss der Fehlerstrom-Schutzschalter wie folgt gekennzeichnet sein: Abb.
GENIbus, klemmen B, Y und A Alle Eingänge (Gruppe 1) sind intern durch eine verstärkte Isolierung von den mit der Netzspannung beaufschlagten Bau- Abb. 14 Anschlussklemmen - TPE, NKE, NKGE und NBE, teilen getrennt. Von anderen Stromkreisen sind die Eingänge NBGE galvanisch getrennt.
5.5 Bus-Anschlusskabel Gruppe 2 Gruppe 4 Gruppe 3 5.5.1 Neuinstallation Für die Busanbindung ist ein abgeschirmtes 3-adriges Kabel mit einem Querschnitt von min. 0,2 mm und max. 1,5 mm zu ver- wenden. • Wird die Pumpe an ein Gerät angeschlossen, bei dem die Kabelschelle wie bei der Pumpe ausgeführt ist, ist der Schirm an dieser Kabelschelle aufzulegen.
Bei Pumpen mit werkseitig montiertem Sensor wird das Master- 6. Betriebs- und Regelungsarten Kabelende und der Sensor an denselben Klemmenkasten ange- Die Regelung der Grundfos E-Pumpen erfolgt entsprechend der schlossen. eingestellten Betriebs- und Regelungsarten. Wird die Spannungsversorgung zu den beiden Pumpen für mehr als 40 Sekunden abgeschaltet und dann wieder eingeschaltet, 6.1 Übersicht über die Betriebs- und Regelungsarten...
6.2.1 Zusätzliche Betriebsarten für TPED-Pumpen 6.4 Werkseinstellung Die TPED-Pumpen verfügen über folgende zusätzliche Betriebs- TPE-, NKE-, NKGE- und NBE-, NBGE-Pumpen arten: Die Pumpen sind werkseitig auf ungeregelten Betrieb voreinge- • Wechselbetrieb. Die beiden Pumpen laufen abwechselnd. stellt. Die Umschaltung erfolgt alle 24 Betriebsstunden. Falls die lau- Der Sollwert ist auf 100 % der max.
Abb. 27 Sollwert auf 3,4 m eingestellt 8. Einstellungen über die R100 (Differenzdruckregelung) Die Grundfos Fernbedienung R100 dient zur drahtlosen Kommu- 7.1.2 Pumpe im ungeregelten Betrieb nikation mit der Pumpe. Beispiel: Im ungeregelten Betrieb ist die Pumpenleistung im Bereich zwi- schen der MAX- und MIN-Kennlinie einzustellen, Abb.
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0. ALLGEMEIN 1. BETRIEB 2. STATUS 3. INSTALLATION 8.1.1 8.2.1 8.3.1 8.3.9 8.1.2 8.2.2 8.3.2 8.3.10 8.1.3 8.2.3 8.3.3 8.3.11 8.1.3 8.2.4 8.3.4 8.3.12 8.1.4 8.2.5 8.3.4 8.2.6 8.3.4 8.1.4 8.2.7 8.3.5 8.2.8 8.3.6 8.2.9 8.3.7 8.3.8 (1) Diese Displayanzeige erscheint nur bei Pumpen mit Motorleistungen bis 7,5 kW. (2) Diese Displayanzeige erscheint nur bei dreiphasigen Pumpen mit Motorleistungen- von 11-22 kW.
8.1 Menü BETRIEB 8.1.3 Störmeldungen Bei E-Pumpen gibt es zwei Arten von Störmeldungen: Alarm oder In diesem Menü erscheint zuerst die nachfolgende Displayan- Warnung. zeige. Bei einem "Alarm" wird eine Alarmmeldung im Display der R100 8.1.1 Sollwert angezeigt und die Pumpe schaltet auf eine andere Betriebsart - normalerweise Stopp - um.
8.1.4 Fehlerprotokoll 8.2 Menü STATUS Für beide Störungsarten - Alarm und Warnung - verfügt die R100 Dieses Menü enthält nur Displayanzeigen mit Statusmeldungen. über eine Aufzeichnungsfunktion. Das Einstellen oder Ändern von Parametern ist hier nicht mög- lich. Alarmprotokoll Es werden die Werte angezeigt, die bei der letzten Kommunika- tion zwischen Pumpe und R100 gültig waren.
8.2.5 Anzeigen der Leistungsaufnahme und 8.2.9 Anzeigen der Zeit bis zum Austausch der Motorlager des Energieverbrauchs (nur bei dreiphasigen Pumpen) Die Anzahl, wie oft ein Motorlager nachgeschmiert werden kann, ist in der Steuerung hinterlegt. Nach Erreichen der maximalen Anzahl wird die Displayanzeige in Abschnitt 8.2.8 durch die nach- folgende Displayanzeige abgelöst.
In der nachfolgenden Tabelle sind die empfohlenen Reglereinstel- 4. Die Integrationszeit (T ) dann auf den doppelten Wert einstel- lungen aufgeführt: len, bei dem der Motor anfing, instabil zu laufen. Damit ist die Integrationszeit korrekt eingestellt. Allgemeine Einstellhinweise: Anlage/Anwendung • Reagiert der PI-Regler zu langsam, ist die Verstärung K Heizungs- Kühl-...
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Folgende Parameter sind einzustellen: Störung und Alarm decken alle Störungen ab, bei • Sensorausgangssignal denen ein Alarm ausgelöst wird. 0-10 V Warnung deckt alle Störungen ab, für die eine 0-20 mA Warnmeldung ausgegeben wird. Hinweis 4-20 mA Nachschmieren deckt nur diesen einen Fall ab. •...
Einige besondere Einstellungen im Rahmen der Inbetriebnahme (nur bei dreiphasigen Pumpen) können nicht über die R100 vorgenommen werden. Für diese Einstellungen ist das Grundfos PC Tool E-products zu verwen- den. Dazu ist die Unterstützung durch einen Grundfos Service- Mitarbeiter erforderlich. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Grundfos Niederlassung.
Priorität der Einstellungen, mit Buskommunikation 12. Externes Sollwertsignal Durch den Anschluss eines analogen Signalgebers an den Ein- Bedienfeld Externe Bus- Priorität gang des Sollwertsignals (Klemme 4) lässt sich der Sollwert von oder R100 Signale kommunikation extern einstellen. Stopp Sollwert Aktueller Sollwert Max.
Die Pumpe ermöglicht eine Kommunikation über die serielle Schnittstelle RS-485. Die Kommunikation erfolgt über das Bus- Protokoll GENIbus von Grundfos. Der Anschluss an eine GLT- Anlage oder eine andere externe Steuerung ist möglich. Betriebsparameter, wie z.B. der Sollwert, die Betriebsart, usw.
Die Bedeutung der beiden Meldeleuchten und die Funktion des Melderelais sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt: Meldeleuchten Melderelais aktiviert bei: Störung/Alarm, Beschreibung Störung Betrieb Warnung und in Betrieb Bereit Pumpe läuft (rot) (grün) Nachschmieren Die Versorgungsspannung ist abgeschal- tet. Die Pumpe läuft. C NO NC C NO NC C NO NC...
17. Notbetrieb (nur 11-22 kW) 3. Die Leiter wie in Abb. anschließen. Warnung Vor jedem Eingriff in den Klemmenkasten der Pumpe müssen alle elektrischen Versorgungs- kreise mindestens 5 Minuten zuvor abgeschaltet worden sein. Beachten Sie dabei auch, dass z.B. das Meldere- lais an eine externe Spannungsversorgung ange- schlossen sein kann.
Warnmeldung im Display der R100 oder im PC Tool E- Abgeschirmtes Kabel: 0,5 - 1,5 mm / 28-16 AWG. products angezeigt. Maximale Kabellänge: 500 m. Der Austausch des Varistors ist nur mit Hilfe eines Grundfos- Sensorsignale Technikers möglich. Wenden Sie sich deshalb bitte an Ihre • Spannungssignal nächste Grundfos-Niederlassung.
Die Motoren erfüllen die Grenzwerte für den Einsatz in Wohnbereichen und Industriebereichen (erste und zweite Umgebung). Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Grundfos. ГК Водная техника info@water-technics.ru (495) 771 72 72 www.water-technics.ru Интернет-магазин info@wtpump.ru (499) 937 50 61 (800) 505 78 67 www.wtpump.ru...
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Schutzart Dreiphasige Pumpen: • Einphasige Pumpen: IP55 (IEC 34-5). Drehzahlangabe auf dem • Dreiphasige Pumpen, 0,55 - 7,5 kW: IP55 (IEC 34-5). Motor Leistungsschild Schalldruckpegel • Dreiphasige Pumpen, 11-22 kW: IP55 (IEC 34-5). [min [dB(A)] [kW] Wärmeklasse 2-polig 4-polig F (IEC 85). 1400-1500 Umgebungstemperatur 0,55...
1. Nutzen Sie die öffentlichen oder privaten Entsorgungs- gesellschaften. 2. Ist das nicht möglich, wenden Sie sich bitte an die nächste Grundfos Gesellschaft oder Werkstatt. Technische Änderungen vorbehalten. ГК Водная техника info@water-technics.ru (495) 771 72 72 www.water-technics.ru Интернет-магазин info@wtpump.ru (499) 937 50 61 (800) 505 78 67 www.wtpump.ru...
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BH-71000 Sarajevo Turkey Siu Wai Industrial Centre Phone: +387 33 592 480 GRUNDFOS Pumper A/S GRUNDFOS POMPA San. ve Tic. Ltd. Sti. 29-33 Wing Hong Street & Telefax: +387 33 590 465 Strømsveien 344 Gebze Organize Sanayi Bölgesi 68 King Lam Street, Cheung Sha Wan www.ba.grundfos.com...