Notsteuersystem (Notablass)
BA.DEU.22-33165-01-10-FTA-jr
dass der erforderliche Betätigungsweg des Stößels (5) im Magnet-
kopf ausgeführt wird. Es darf kein merkliches Bewegungsspiel des
Stößels mehr vorhanden sein.
Mit der Handpumpe den Druck und Volumenstrom der Hydraulikflüs-
sigkeit erzeugen.
Die Geschwindigkeit kann durch die Häufigkeit der Pumpbewegun-
gen geregelt werden.
Pumpbewegungen bei Erreichen der gewünschten Position einstel-
len.
Magnetarretierung sofort wieder vom Magnetkopf des Wegeventils
nehmen.
Abstützung generell zuletzt einfahren.
Für die Bewegungen müssen, abhängig von den zu bewegenden
Stützen entweder beide Wege-Sitz-Ventile oder mindestens das linke
bzw. das rechte Wege-Sitz-Ventil betätigt, d. h. geöffnet sein. Hierzu
die Rändelschraube der Handnotbetätigung bis zum Anschlag links-
herum drehen.
Manuelle Betätigung der Wegeventile erfolgt wie zuvor unter Punkt
„Ausleger in Grundstellung bewegen" beschrieben.
Nachdem die Abstützung vollständig eingefahren ist, muss die
Handnotbetätigung der Wege-Sitz-Ventile unbedingt wieder zu-
rückgestellt werden. Hierzu die Rändelschraube der Handnotbetäti-
gung bis zum Anschlag rechtsherum zurückdrehen.
Kugelhahn schließen (am Ventilblock Grundrahmen).
Handhebel des Kugelhahns in die senkrechte Stellung zurückstellen.
Kunststoff-Schutzkappen wieder auf die Handnotbetätigungen der Mag-
netventile aufstecken.
Nach einem Notablass mit dem Notsteuersystem im Extrem-
fall ist eine Reinigung und Fettung der Handnotbetätigungen
der Magnetventile erforderlich.
Magnetarretierung in Halterung zurückstecken.
Handpumpenhebel in Arretierung zurückstecken.
Klappe der Wegeventile schließen (Ventilblock Grundrahmen).
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STEIGER
TB 300
7-7