FehleRteSt
Die „behebbaren" Fehler (E01, 02, 03, P-x) können wie nachfolgend beschrieben
getestet werden. Die „nicht behebbaren" Fehler können nicht getestet werden, da
die zu diesen Fehlern führenden Bedingungen nur schwer nachvollziehbar sind.
„E 01" bedeutet, dass die anfängliche Impedanz weniger als 15 Ω beträgt. Wird eine
10-Ω-Last zwischen den aktiven Anschluss und einen der Rückleitungsanschlüsse
geschaltet, erscheint diese Fehlermeldung nach dem Drücken der START-Taste im
Leistungsfenster (Power). Auf der Impedanzanzeige (Impedance) blinkt „LO" (niedrig)
und die Balkenelemente blinken solange, bis die Rücksetztaste (RESET) gedrückt wird.
„E 02" bedeutet, dass die anfängliche Impedanz mehr als 400 Ω beträgt. Dieser
Fehler lässt sich testen, indem die START-Taste bei offenem Schaltkreis zwischen
den aktiven Anschlüssen und den Rückleitungsanschlüssen gedrückt wird. Auf der
Impedanzanzeige (Impedance) blinkt „HI" (hoch) und die Balkenelemente blinken
solange, bis die Rücksetztaste (RESET) gedrückt wird.
„E 03" bedeutet, dass die Impedanz mehr als 4000 Ω beträgt. Zum Testen dieses
Fehlers schließen Sie eine 50-Ω-Last an, steigern die Leistung auf 10 W und trennen
anschließend die Last. Auf der Impedanzanzeige (Impedance) blinkt „HI" (hoch) und
die Balkenelemente blinken solange, bis die Rücksetztaste (RESET) gedrückt wird.
„P-x" bedeutet, dass durch Rückleitungsanschluss „x" ein zu hoher Strom fließt.
Zum Testen dieses Fehlers schließen Sie einen Rückleitungsanschluss an den aktiven
Anschluss kurz und drücken die START-Taste. Der Fehler wird sofort angezeigt, da
ein Hochfrequenzstrom fließt, bevor die Erhöhen-Taste für Strom gedrückt wird,
um die anfängliche Impedanz zu messen. Wiederholen Sie diesen Test für jeden
Rückleitungsanschluss.
kRiechStRomteSt
Alle Generatoren werden auf Kriechstrom getestet: das Modell für 115 V~ bei
132 V~ und das Modell für 230 V~ bei 264 V~.
GehÄuSekRiechStRom
Gehäusekriechstrom (oder Verkleidungskriechstrom) wird bei offener Schutzerdung
zwischen dem Metallgehäuse und der Netzerdung gemessen, und zwar sowohl bei
normaler als auch umgekehrter Polarität der Netzspannung. Der Gehäusekriechstrom
muss weniger als 100 µA betragen.
quellenkRiechStRom, anBRinGkomPonente
Der Quellenkriechstrom (bzw. „Patienten-Quellenkriechstrom") wird bei offener
Schutzerdung zwischen der Netzerdung und allen Ausgangsanschlüssen gemessen,
und zwar sowohl bei normaler als auch umgekehrter Polarität der Netzspannung.
Der Quellenkriechstrom muss weniger als 10 µA betragen.
auSGanGSStRom, anBRinGkomPonente
Der Ausgangsstrom (bzw. „isolierte Ausgangskriechstrom") wird zwischen dem
Netzeingang und allen Ausgangsanschlüssen gemessen, und zwar sowohl bei
normaler als auch umgekehrter Polarität der Netzspannung. Der Ausgangsstrom
muss weniger als 50 µA betragen.
kundendienStmaSSnahmen
Die einzigen vor Ort austauschbaren Komponenten des HF-Generators sind die in
Abschnitt „Sicherungen" aufgeführten Sicherungen. Stellen Sie sicher, dass die
korrekten Sicherungen eingesetzt werden und der Sicherungseinschub wieder in
die korrekte Position für die Netzspannungsversorgung des HF-Generators gebracht
wird (auf dem Sicherungseinschub markiert).
Bezüglich aller sonstigen Wartungsmaßnahmen ist Boston Scientific Corporation
zu verständigen.
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