anderen Hand den zu prüfenden Schwinghebel kräftig nach oben und
unten, bis er sich um seinen größten Betrag bewegen läßt. In dieser
Stellung muß sich die Stoßstange 5 leicht drehen lassen. 1st dies
nicht der Fall, so lockert man die Gegenmutter 6 der Druckschraube
7 und stellt diese entsprechend nach, dann zieht man die Gegenmut-
ter 6 wieder fest (Abb. 16).
Das genaue Nachprüfenmittels Papierstreifenskann hier nur vorge-
nommen
werden,
wenn
der
Kraftstoffbehälter
genommen wurden, weil erst dann der Schwinghebel auf der Ventil-
seite zugänglich ist. Vor Abnahme der Schutzhaube dreht man die
Kurbelwelle mittels des Fußanwerfhebels so, daß das Auspuffventil in
seiner äußersten Offenstellung
steht. Erst hiernach
haube nach Lösen der Befestigungsmuttern abnehmen. Hier schiebt man
den Papierstreifen
zwischen Druckstift und Ventilschatt,
den Schwinghebel kräftig nach unten drückt und stellt, wie bei der
R 2-Maschine schon beschriebent
richtige
Ventilspiel
ein.
Die Einstellung darf bei beiden Maschinen nur bei kaltem Motor vor-
genommen
werden.
8. Reifendruck.
Die Reifen prüfe man vor jeder größeren Fahrt. Der hintere Reifen ist
etwas mehr aufzupumpen als der vordere, der nie ganz prall sein darf,
da er sonst zur Aufnahme der Stöße nicht genügend Elastizität besitzen
würde. Bei unbelasteterMaschinesollen die Reifennur einen geringen
Eindruck zeigen. Der vorschriftsmäßige Luftdruck soll im Vorderradreifen
Atm., im Hinterradreifen 1,6 Atm. ohne und 1,8 Atm. mit Sozius be-
tragen. Es ist äußerst Wichtig, diese Vorschrift genauestens zu beachten,
da bei härter aufgepumpten
Ballonreifen
leicht springt und die Vorderradfederung übermäßig beansprucht Wird.
28
Abb.
16.
Kipphebel
der
R 4-Maschine
und die
Schutzhaube
kann man die Schutz-
indem man
mit Hilfe der Schrauben 6 und 7 das
die Maschine auf der Straße
Ill. Beschreibung
A. Allgemeines
Dor Motor,
der
im Viertakt
gobaut,
an dessen Kupplungsgehäuse
mittels
sechs Schrauben
Offolqt
in dessen Untergurt
dutchgehenden
Bolzens,
otjobo
der
vorderen
senkrechten
Moschino
ist noch eine Lasche vorgesehen,
tylindorkopfes
mit dem
dot
Motorblock
zur
Laufradmittelebene
ab-
Abb.
17. Motor-Getriebeblock
arbeitet,
ist als Einzylinder-Blockmotor
das Getriebe
angeflanscht
gehalten
ist. Die Befestigung
im Preßrahmen
mittels
eines durch das Motorgehäuse
ferner
durch
zwei
Stiftschrauben
Rahmenlängsträger.
die die Schutzhaube
Rahmen verbindei.
Bei allen
Baumustern
seitlich
versetzt,
3
der
R 4-Maschine
und
hin-
an der
Quer-
Bei
der
R 4-
des
ist
wodurch
der
29