Eine genaue Kenntnis des Motors und seiner Arbeitsweise ist vorteil.
haft, urnden Gangder Maschine zu prüfenund kleineUnregelmäßig-
keiten zu beheben, ehe diese Schaden anrichten können.
Urn auch dem Anfänger einen Einblick in die Arbeitsweise des im
Viertakt arbeitenden Motors zu geben, sei diese an Hand der Abb. 19
kurz erläutert.
Kolbenstellung I: Saughub. D er nach untengleitende Kolbensaugt
das Gasgemisch durch das geöffnete Einlaßventil an.
Kolbenstellung2: Verdichtungshub. D ernach oben gleitende Kolben
drückt das Gasgemisch bei geschlossenenVentilen zusammen.
Koibenstellung3: Arbeitshub.Dasverdichtete Gasgemisch Wirddurch
an der Zündkerzeüberspringende Funkenentzündet.Die erfolgendeVer-
brennungtreibt den Kolbenwieder nach unten,wobei der Kolbenseine
Kraft an die Kurbelwelledes Motors abgibt.
Kolbenstellung 4 : Auspuffhub. Derwieder nachobengleitcndeKolben
stößt die verbranntenGasedurch das geöffnete Auslaßventilhinaus.
2. Gehäuse und Zylinder: DasMotorgehäuseist auseiner widerstandsz
n
fähige
fürdiesenZweckseitJahren verwcndeten A luminium-Legierung
gegossen und bestehtauseinemeinzigonGußstück ohneTeilfuge, w o-
durch absolute Oldichtheit gewährleistet ist.
Der aus Sonder-Nickelgrauguß hergestellte Zylinder ragt ein gules
Stuckin das Kurbelgehäuse hinein.Mi! dem Zylinder ist der aus Leicht-
metall gegossene Zylinderkopf
Schutzhaube aus Leichtmetallschließt den Zylinderkopf mit den auf ihm
in Gleitlagern gelagerten Schwinghebeln staub- und öldicht ab.
Reichlichgroße Kühlrippenan Zylinder und Zylinderkopf sorgen für
eine gute Kühlung selbst bei angestrengtestem Betrieb. Auch auf die
Zündkerzeüberträgt sich diese Kühlung,die durch ihre seitliche Lage
ohnehin dem Fahrtwind frei ausgesetzt ist. Der mitgelieferte Kerzenschüt-
zer sichert die Kerze gegen Kurzschluß bei Regenwetter.
3. Kurbelwelle, Pleuel und Kolben: Die Kurbelwelle
Stahl hergestellt. Ihre beiden Schenkelsind auf den zylindrischen Kurbel-
zapfen aufgepreßt.Vorn läuft die Kurbelwelle in einem Gleitlager und
rückwärts in einem kräftigen Kugellager. Hohlgebohrte Zapfen in Ver-
bindung
mit entsprechenden
Olkanälen
rung sämtlicher Lagerstellen mit Drucköl. Das Pleuellager ist als Rollen-
lager ausgebildet,
wodurch die Reibung zwischen Pleuel und Kurbel-
zapfen
auf ein Mindestmaß
beschränkt
Das im Gesenk geschmiedete Pleuel hat doppel-T-förmigenQuer-
schnitt. AIs Kolben werden die bekannten MEC-KoIbenverwendet, die
mit drei Kolbenringen versehen Sind, von denen der untere als Ol-
abstreifring ausgebildet 1st. Der gehärtete und geschliffene Kolbenv
bolzen ist im Pleuelkopf gelagert und durch Sprengringegesichert.
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durch vier Schrauben verbunden. Eine
iSt aus Sonder.
dienen
zur reichlichen
Schmie-
wird.
Abb.
der
1m übrigen
fältig
lichst
gewährleistet
4. Steuerung
Maschine
maschine
Kettenräder
Kette angetrieben.
001 dor R3. u. R 4.Maschine erfolgt der Antrieb der Steuerwelle auch
Kette von der Kurbelwelle
endlosen Gummikeilriemen
Antliob ist in ein abgeschlossenes Gehäuse verlegt und erfolgt von der
Abb.
21
Antrieb
von
Steuerwelle
und
Lichtmaschine
bei
der
R 2-Maschine
20. Kurbelwelle,
Pleuel
und
Kolben
R 4-Maschine
ist das ganze Triebwerk
ausgewuchtet,
wodurch
ein
erschütterungsfreier
Lauf des Motors
ist.
und Ventile:
Bei der R 2.
Wird
die
Steuerwelle
und
von
der
Kurbelwelle
aus
mittels
einer
geräuschlosen
aus, während
die Lichtmaschine
angetrieben
wird. Der Lichtmaschinen-
• 10
4.
sorg-
mög-
Licht-
über
von
53