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BMW R 2 1936 Handbuch Seite 24

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Abb.
23. Vergaser
der
R 2-Maschine
u
Ringquerschnitt klein, der auf die Hauptdüse wirkende Unterdruck ge-
ring und die Kraftstofförderung
Wird der Gasschieber
weiter
geöffnet,
infolge der kegelförmigen
Verjüngung
die Kraftstofförderung
größer. Dutch Höher- bzw. Tieferhängen
im Schieberboden
durch Versetzen
liegende
Nadeleinkerbungen
ist eine Regelmöglichkeit
zusammensetzung
gegeben.
Der dem Schwimmergehäuse
*menge durch das durch den Schwimmer
regelt wird, gelangt
durch die Bohrung des Schwimmergehäusearmes
36
IUI
IWI I L
durch die Hauptdüse ebenfalls gering.
so Wird dieser
Ringquerschnitt
der Nadel vergrößert
und dadurch
der Nadel
der Klemmfeder
in höher oder
für die Gemisch-
R zufließende
Kraftstoff,
dessen Zufluß-
T betätigte
Nadelventil
die Löcher der Hülsenmutter
dem Schiebergehäuse A befestigt ist, worauf sich Nadeldüse und Boh-
rung K im Düsenstock F mit Kraftstoff füllen. Bei nur wenig geöffnetem
Gasschieber
Wird durch
ten Unterdruck
durch das Leerlauf-LuftIoch
düse
Kraftstoff angesaugt und das hierdurch entstehende Kraftstoff-
Luftgemisch durch den Leerlaufaustritt M dem Motor zugeführt.
Das Leerlaufgemisch
Hauptdüsensystemmit Kraftstoff ergänzt. Von da aus bestimmt der Aus-
schnitt des Gasschiebers
den
weiteren
Schieberöffnungen
Nadelstellung ab, und zwar von % bis %Gasschieberhub,von da ab bis
Vollgasstellung ist ausschließlich die Hauptdüse maßgebend.
1m Deckel des Schwimmergehäuses ist ein Tupfer S angeordnet, der
beim
Niederdrücken
sich vom ordnungsgemäßenKraftstoffzufluß überzeugen kann. Beim An-
treten
des Motors
TupfersS, dadurch,daß den Düsenauf diese Weise mehrKraftstoffzu-
geleitet wird, ein kraftstoffreichesGemischzugeführt, was wesentlich
zur Erleichterung
Der Vergas
lichen
K rafts
keine
Veränderung
s tell
ung
vorzunehmen
b) Vergaser der RS- u. R4-Maschine. Es Wird ein Sum-Register-Ver-
gaser mit drei Kraftstoffdüsen verwendet, dessen Bedienung mittels
Bowdenzuges vom rechten Drehgriff aus erfolgt. Die drei Kraftstoffdüsen
Sind so zueinander abgestimmt, daß selbst bei Kraftstoffwechsel kein
Düsenwechsel vorgenommen werden muß. Abb. 24.
Das Vergasergehäuse I sitzt auf einem angegossenen Flansch des
Schwimmergehäuses 2 und ist mit diesem durch Stiftschraube 3 und Mut-
ter 4 verbunden. In dem Schwimmergehäuseanguß Sind drei Düsen ein-
geschraubt,von welchen zwei S und 6 bis in die Mitte des Ansaugrohres
des Vergasergehäuses hineinragen und in diesem durch ein senkrecht
stehendes Blech 7 voneinander getrennt Sind, während die dritte, die
Leerlaufdüse
8 in einen Seitenkanal des Vergasergehäusés
recht zum Ansaugrohr ist der Gasschieber 9 im Vergasergehäuse ange-
tiefer
ordnet, der mit dem rechten Drehgriff durch Bowdenzug verbunden ist.
Eine Druckfeder 10 hält den Schieber stets in geschlossener Stellung und
sperrt den Saugkanal ab. Mittels einer Stellschraube 11 kann die Schluß-
stellung des Schiebers für den Leerlauf geregelt werden. Zur Regelung
der Gemischzusammensetzung für den Leerlauf ist eine Stellschraube 12,
U ge-
die den Luftstrom, der über die Leerlaufdüse streicht, regelt, oberhalb
in
der Ietzteren und gleichachsig mit dieser angeordnet. Durch Herein-
Q, durch die das Schwimmergehäuse
den durch
die Saugwirkung
L Luft und durch die Leerlauf-
Wird
bis
ungefähr
bis % Schieberöffnung
die Gemischstärke.
hängt
die
Gemischbildung
auf die Schwimmernadel
einwirkt,
Wird diesem, durch vorhergehende
des Antretens
beiträgt.
er wird
in der Fabrik
für die
toffe
e ingest
ell t, so daß im all gemeinen
der
Düsengröße
is t.
an
des Motors
erzeug-
Schieberöffnung
vom
Bei
von der
wodurch
man
Betätigung
des
handelsüb-
sow ie der
Nadel-
mündet. Senk-
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Diese Anleitung auch für:

R 3 1936R 4 1936R 2 1935R 4 1935

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