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Getriebe; Kraftübertragung - Bmw R 47 Bedienungsanleitung

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10. Getriebe: DievomMotor erzeugte Drehbewegung W irdzunächstdurch
die Kupplung auf das Dreiganggetriebe übertragen,um von diesem unter
entsprechender H erabsetzungder Geschwindigkeitan das Hinterrad weiter-
gegeben z u werden. I ndenAbbildungen 1 1, 12, 13 und14 ist dieWirkungs-
weise des BMW-Getriebes schematisch dargestellt.A bezeichnet d ie in das
SchwungradeingebauteKupplungund B die Kurbelwelleauf der nochdas
Cchu,+zrohre
mif Fert
fü//en.
-O
O
3
5
0
1
Schwinghebe/
Abb.
10
Schnitt
durch
den
20
Motor,
Zahnrad C für den Antrieb der Steuerung, sowie die Schnecke D für die
Olpumpe sitzt, Der Antrieb des Getriebes erfolgt durch die sich bei einge-
kuppeltem Motor ständig drehende Hauptwelle E und deren festsitzende Zahn-
räder F, G und H.
Parallel zur Hauptwelle läuft die Vorgelege- Oder Keil-
welle J, deren lose drehbare Räder K und L ständig mit den Rädern F bzw.
H kämmen, sich aber infolge ihrer verschiedenen Größen mit verschiedener
Geschwindigkeit drehen. Auf der Vorgelegewelle sitzt ferner ein in der Keil-
bahn
verschiebbares
und nur mit der Welle
welches auf seinen beiden Seiten mit Kupplungsklauen versehen ist. die es
je nach seiner Verschiebung durch den Schalthebel nach vorn Oder hinten
mit den Kupplungsklauen der Zahnräder K und L in Eingriff bringen kannt
so daß es von diesen sich durch die Hauptwelle E ständig drehenden Rädern
mitgenommen Wird und seinerseits die Welle J antreibt.
Beim Einschalten des ersten Oder kleinen Ganges durch die von dem
Schalthebel bewegte Schaltgabel N (Abb. 1 1) Wird das Schaltrad M mit den
Klauen des sich verhältnismäßig langsam drehenden Rades K in Eingriff ge-
bracht, so daß sich die Ubertragungswelle J mit niederer Geschwindigkeit
dreht. Beim zweiten Oder mittleren Gang (Abb. 12) erfolgt der Eingriff durch
die Zähne des Schaltrades
M mit
denen des Rades G, wodurch
lere Geschwindigkeit auf die Vorgelegewelle übertragen wird. Der dritte Gang
ist der große Oder direkte Gang. Er Wird durch Eingriff des Schaltrades mit
den Klauen des sich schnell drehenden kleineren Zahnrades L (Abb. 13) er-
zieit, das dadurch der Welle J eine hohe Geschwindigkeit erteilt. Die Stellung
des Leerlaufes zeigt die Abb. 14. Hier befindet sich das Schaltrad M in un-
gekuppelter Stellung zwischen dem 1. und 2. Gang. Der in den Abbildungen
eingezeichnete starke Pfeil zeigt den Verlauf der Kraftübertragung in den ein-
zelnen Geschwindigkeitsstufen
an.
Das Anwerfen des Motors geschieht durch den Kickstarter O, der durch
Kegelradübertragung
und Ritzel P dem Stirnrade F und damit der Weile E
einige rasche Umdrehungen erteilt, wodurch der Motor in Betrieb gesetzt
wird. Auf der Keilwelle J ist ferner ein kleines Stirnrad Q angeordnet, welches
zum zwangläufigen Antrieb des Tachometers dient.
11. Kraftübertragung:
Vom Getriebe Wird die vom Motor erzeugte Dreh-
bewegung durch eine Kardanwelle R und geräuschlos laufende Spiralräder S
auf das Hinterrad übertragen, In die Kraftübertragung ist ein sehr elastischer
Stoßdämpfer T eingeschaltet.
welcher alle für das Triebwerk
und für den Fahrer lästigen Stöße, die vom Motor Oder vom Hinterrad aus-
gehen, vollkommen vernichtet. Durch diese Art des Antriebes. dessen Lebens-
dauer bei normaler Benutzung des Rades eine fast unbegrenzte ist, fallen alle
die lästigen Schwierigkeiten fort, denen die Krafträder bei Ketten- und Riemen-
antrieb sonst in so hohem Maße ausgesetzt Sind. Die Bremstrommel
Kardan-Außenbacken-Fußbremse
ist mit U bezeichnet.
zusammen
drehbares
Zahnrad
M
eine mitt-
schädlichen
für die
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