3. Gehåuse, Zylinder, Kolben, Ventile:
fähigen Aluminiumlegierung bestehende Gehåuse des Motors und des Getriebes
ist von sehr leichtem Gewicht. Die Zylinder sind aus Grauguß und haben
radiale Kühlrippen. Die abnehmbaren Zylinderköpfe bestehen aus Leichtmetall
und sorgen in Verbindung mit ihren reichlich großen Kühlrippen, für eine gute
Kühlung. Letztere überträgt sich auch auf die Zündkerzen, die durch ihre
ohnehin dem Fahrtwind frei ausgesetzte Lage gut gekühlt werden. Tritt
dennoch Heißwerden ein, so hat dies andere Ursachen, die später noch
erwähnt
werden
und
die dann
sofort
zu beheben
Regenwetter empfiehlt es sich., die Kerzen durch die B.M W,-Kerzenschutz-
hülsen gegen Kurzschluß zu sichern.
Um das Gewicht der hin- und hergehenden Massen auf das niedrigste
Maß herabzudrücken,werden die Kolben aus einer durch jahrelange Erfahrung
erprobten Aluminiumlegierung hergestellt. Sie besitzen zwei Kolbenringe und
einen Olabstreifring. Wenn ein Rennen mit dem Rade gefahren werden soll,
ist es zweckmässig, die Olabstreifringe der beiden Kolben herauszunehmen,
wodurch
die Laufflächen
dann
etwas
reichlicher
Die Ventile sind aus erstklassigemStahl mit reichlich großenVentjltellern
hergestellt, sie sind hängend im Zylinderkopl angeordnet und werden durch
eingekapselteStoDstangenmittels rollengelagerterSchwinghebel mit Druck-
schrauben von der Steuerwelle aus betätigt. Eine leicht abnehmbare Schutz-
kappe ermöglicht auf einfache Art das Einstellen des Spieles zwischen Druck-
schraube und Ventilende, (Hierzu S. 27 Abb. 18).
4. Kurbelwelle, Steuerung: Die aus Spezialstahl mit gehärteten Kurbel-
zapfen bestehendeKurbelwelle läuit in Kugellagern unciist an der Steuerungs-
antriebseite
mit einem Zahnrade
zum Antrieb
über der Kurbelwelle parallel mit dieser angebracht ist und mit ihren Nocken
die Ventilstößel betätigt.
5. Vergaser: Dieser ist eine Spezialkonstruktion für die Maschine von sehr
einfacher Bauart. aber seine Bedienung bedingt, wie bei allen Vergasern,
sorgfältigste aeobachtung der gijnstigsten Hebe!stellungen. um sowohl hohe
Leistung des Motors, als auch den wirtschaftlichsten
erzielen. Er kann ohne Anderung für alle gebräuchlichen Brennstoffe ver-
wendet
werden.
Die Abb. 7 zeigt den Vergaser und Schwimmer im Schnitt. Derselbe ist
am Getriebegehäuse des Motors angeflanscht und saugt auch die zur Bildung
des Gemischesbenötigte Verbrennungsluftbereits vorgewärmt aus dem Ge-
hause an, wobei gleichzeitig eine mechanische Staubabscheidung erfolgt.
Das aus einer sehr widerstands-
Sind.
Für das Fahren
bei
01 erhalten.
der Steuerwelle
versehen. die
Brennstoffvetbrauch
zu
Entlüfter
"Sfeuerungsgehäuse
Stoßstange
Stéßetführung
Feder zum
Schuhzrohr
dechei
Einstelifensten
Ventilfeden
Keilkegel
Schwungnadgehäuse
—t
Olpumpenantr;eb
Ventilkegel
Sieuerungsant•rieb
Federtelter
Kurbelweiie
Kolbenstange
Venfilfeder
Schwinqhebel
Ausläßsece
Zyginderkogf
Clkonirollsfab
Zyiinder
Oruck%hraube
Schwinghebet
tintaßset?e
Haupiweile
linkes Saugnohr
Hebel zur
Kuppiungsbefåtiqung
Vengaser
C36schieber
Schwimmergehäuse
T:pper•
Boenns\offseiher
Luftschiet.•eo
Schuyzkappe
Der Motor
des Rades in
Hauptteile zerlegt.
Schatthebe!
ZÜndappenaf
Stößelfühung
ZÜndkabel
Entldftungsrohr
Zviinderkopf
Zylinder
Motorgehäuse
öldüse
o,
Clabs\ceifring
Koibenninqe
ZÜndkerze
Ké!befi
2yÜnderbe-
Oichhungsring
festigungs
-
; schraube
Gefriebe-
/gehäuse
nechkes
Saugr•oht»
Vorlegewe!ie
Schelte zutn
Wuls\ring
0
5upptungs-
fiansch
Wulshring
linker; Bnemsbacken
Getriebegehåuse-
rechYer
arems-
Obenteil
backer,
FeheinfÜiI-
gremspedal
öfFnung
'Spannschraube
Sfellrnut\er
seine
15