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Abb. 21.
cJaß sich die Råder beim Einsetzen des Hebels nicht wieder
dem Aufsetzen des Gehåusecleckels(iberzeuge man sich, 0b genügend Fett
im Getriebe ist uncl kontrolliere noch das Achsialspiel der beiden Wellen. Dieses
muß mindestens
mm betragen, und die Kugellagerbüchsen sind zu diesem
Zwecke an die Außenwåndedes Getriebegehäuses zu drücken (siehe Abb. 21).
Die Reifen kontrolliere man vor jeder Fahrt. Der hintere Reifen ist etwas
härter aufzupumpen als der vordere, der nie ganz prall sein darf, da er sonst
zur Aufnahme der Stöße nicht genügend Elastizitåt besitzen w(ircle. Bei un-
belasteter Maschine sollen clie Reifen nur eine geringe Deformation zeigen.
Empfehlenswerter Luftdruck flir Niederdruckreifen: Vorn 11/2-l•y,Atm. uncl
hinten l$/o-2Atmo für I-lochdruckreifen: Vorn 21/.,-3Atm. und hinten 31/2-4 Atm.
Für die Montage der Drahtseilreifen auf Tie[bettfelgen ist folgendes zu
beachten: Die konisch auslaufendenPatent-Felgenbänderwerden zunächst aul
den Boden der Felge gelegt und zwar so. daß das Loch des Bandes ganz
genau auf das Ventilloch der Felge zu liegen kommt. An der Lochstelle ist das
Felgenband dünn, wåhrend es auf der entgegengesetzten Seite so stark ist, daß
es mit der Felgenschulter(Drahtsitz) ungefähr eineHöhe hat, d. h.. eine glatte
Flåche bildet. Der Luftschlauch
Wird alsdann mit etwas Luft in die Decke hin-
eingetegt, worauf clas Ventil durch das Felgenloch gesteckt und die Felgen-
mutter einige Gange festgeschraubt wird. Darauf stößt man das Ventil bis zu
der aufgeschraubten Felgenmutter zurück uncl cler eine Drahtfuß der Decke
Wird am Ventil bis auf die tiefste Stelle des Felgenbodensgedrückt. Hierauf
wircl der gleiche Drahtfuß der Decke auf der entgegengesetztenSeite auf die
Felge gehoben.
Nunmehr liegt der erste Drahtfu13 des Reifens in clerFelge und es beginnt
die Montage des zweiten. Beim Montieren Wird wiederum der Drahtfuß auf
die tiefste Stelle des Bodens gedrückt und auf der entgegengesetztenSeite
des Ventils auf die Felge gehoben, wie bei der Montage des ersten Drahtfußes.
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Der Reifen liegt nun mit beiden Drahlfüßenin der Felge.
Die Demontage geht in umgekehrter Weise vor sich:
1. Ventil öffnen und Luft ablasserl,
2. Beiderseitsringsherum die Drahtfüße der Deckeaus ihrernSitz drücken,
3. Felgenmutter l ösenunddas Ventil soweitwie möglichzurückstoßen.
Alsdann drückt man den Drahtfuß cler Decke auf die tiefste Stelle des Felgene
bodens am Ventil und hebt den gleichen Drahtfuß auf der gegenüberliegen-
denSeite aus der Felge. Damit ist der eineDrahtfußringsherumaus der Felge
heraus und der Schlauch kann entfernt werden, Bei der Abhebung des zweiten
Drahlfußes von der Felge verfahrt man in gleicher Weise wie vorher.
Um ein Wandern des Schlauches auf der Felge zu verhindern unclguten Sitz
des Reifens zu erzielen, ist darauf zu achten, daß der weiter oben angegebene
Luftclruck nicht unterschritten, aber auch möglichst nicht überschritien wird.
Beim Reparierenvon Schlauchpannen nehme man das Rad ab und den
Luftschlauch aus dem Rei[en, wozu man sich des dem Werkzeuge beiliegen-
verdrehen,
Vor
den Montiereisens beclient,
uns jedemRad in derFlickzeugschachtel mitgelieferten selbstvulkanisierenden
Fleckesehr einfachgestaltet. Man reinigt die zu flickendeStelle mit Glas-
papier(niemalsBenzin l). zieht die Schutzschicht von clerInnenseite desFlek-
Das Flicken des Schlauches Wird durch die von
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Abb. 22.