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Inr
Abb. 7. Schnitt durch den B.M W.-Vergaser.
DerVergaser b esteht a us dem eigenttichen V ergasergehäuse 1 unddem
Schwimmergehause
2.
In letzterem befindetsich der auf das Nadelventil3
wirkendeSchwimmer4, durch den der bei 5 eintretende drennstoffauf stets
gleicher Höhegehaltenwird. Durchdie Bohrungen 6 und 7 im unterenTeil
des Schwimmergehäuses
tritt derBrennstoff in dieHauptdüse 8 undLeerlauf-
düse9 ein. DasNiveau desBrennstoffspiegels
so hoch.daßderselbe in denDüsen 8 und9 um einigeMillimeterunterder
Austrittöffnun
g
steht. Einherausnehmbarer
vor seinem Eintritt in das Schwimmergehäuse.
Jede Düse erhält i hren Durchmesser
inHundertstel
DieVergasersind mit Düsenfür normalen Brennstoff versehen. d ochsind für
besonder
e
Verhältnisse
auch kleinere u ndgrößere D üsen vorrätig. Jedem Rad
Wird eine zweite Hauptdüse
8 mitetwas kleinerer Bohrung mitgegeben. sodaß
der Fahrer in der Lage ist, durch einfachesAuswechseln der Düsenseinen
Vergaser denverschiedenen
imHandel erhältlichen Brennstoffen anzupassen.
Düsenweder aufbohrennoch zustemmenlBeiVerstopfung vonDüsen
ist nurnotwendig, dieSchraube 1 4durch einige Umdrehungen
derSchwimmer freiwird.DieDüsen k önnen nunherausgeschraubt
.
werden
DasReinigen d arfjedoch nurdurch Ausblasen geschehen: aufkeinen
Fallein spitzes Werkzeug h ierzubenutzen, da diesdie Bohrung vergrößert
und der Motor seine Wirtschaftlichkeit einbüßt, Beim Wiedereinsetzender
Düsenachtemandarauf,dab Sienicht verwechselt w erden,die kleineDüse
- Leerlaufdüse - sitzt vorn.also dem Motor am nächsten.
GasundLuft werden durchdie beiden Schieber 1 1und12eingestellt, von
denen dererstgenannte zurRegelung d esGasgemisches undder zweitezur
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im Schwimmergehäuse
2 ist
Seiher 10 reinigtdenBrennstoff
Millimeter aufgesternpelt.
zulösen, w odurch
undgereinigt
Regelung der Luftzufuhr diente Für den Leerlauf des Motors besitzt der Gas-
schieber 11 am Boden einen Schlitz 13, der bei vollständig geschlossenem
Schieber
einen
kleinen
Kanal
über die Leerlaufdüse
Motor die für den Leerlauf benötigte geringe Gasmenge anzusaugen vermag.
Zum
Einstellen
des Leerlaufes
kann
sichtig verstellen und mit der Gegenmutter 16 sichern. Sollte sich etwa beim
Einziehen neuer Bowdendrähte eine Einstellung der Schieber verändert haben.
so ist diese durch Verstellen
der auf dem Deckel 17 befindlichen
ben 18 zu berichtigen und durch Gegenmuttern 19 zu sichern.
6. Entlüftung: Diese hat den Zweck, ein Herauspressen des Oles an den
Trennfugen des Motorgehåuses durch den von den niedergehenden Kolben
verursachten
Luftdruck
zu verhindern,
und es ist darauf
Entlüftung stets einwandfrei arbeitet. Der Entlüfter 2 (Abb. 8 und 16) befindet
sich am Abschlußdeckel
für die Steuerwelle.
stoßweise Austreten der Luft aus dem am Gehäuse angebrachten Entlüfter-
rohr 3 deutlich
fühlbar
sein.
7. Zündung:
Für die Zündung des Gemisches Wird im allgemeinen ein
„Bosch"-Magnetapparat verwendet, für dessen Wartung auf das dem Rade
beigegebene Heft verwiesen wird. Die Zündregulierung erfolgt durch den auf
der linken Seite der Lenkstange befindlichen Zündhebel. (Abb. 24). An Stelle
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bildet,
durch
den der
man
die Sechskantschraube
15 vor-
Stellschrau-
zu achtent
dab die
Bei laufendem
Motor
muß das
O
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4
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