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Allgemeines; Die Bedienungshebel - Bmw R 47 Bedienungsanleitung

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kes undclrückt d enFlickenüberallfest an.Dannlegl mandenSchlauchwieder
in die DeckeundmachtdasRacl w ie obenbeschrieben fertig. Die beimFahren
entstehencleleichte Wårme bewirkt ein Vulkanisieren des Fleckes und sichert
eine stets luftdiehte Verbindung desselben mit dem Schlauch.
Bei großen Defekten ist jedoch das Vulkanisieren vorzuziehen, da dies
bedeutend haltbarer ist und ohne Schwierigkeit von jedermann mittels der
handelsüblichenKlein-Vulkanisierapparateausgeführt werden kann.
Bei Touren und Rennfahrten ist das Mitnehmen von Reserveschläuchen zu
ernpfehlen.
ZwecksAbnahmedesVorderradeslege man clieMaschineschrågauf die
Fußbrettkante Oder Stelle sie auf den vorcleren Kippstånder, der als Sonder-
lieferung zum Rad bezogenwerden kann. Sodann ziehe man mit der Kombi-
nationszange den Nippel 1 des Bremskabelsaus dem geschlitztenBolzen2,
des kleinen Bremshebels 7, bis er vollkommen frei ist. Der Bolzen 2 kann
nun herausgenommen uncli nach Lösen der beiden Achsmuttern 3 mit
Sicherungsschrauben 4 dasRacl n achuntenherausgenommen werden. ( Abbi22.)
Bei der Montage des Vorderrades ist unbeciingtdaratlf zu achten. claßbei
Wiedereinbau zunåchst
die rechte Achsmu t ter 3 (sieheAbb. 22)
fest angezogenwird, clanacherst, gegebenenfallsunter Nachstellungdes
Rollenlagers, d ie linke Achsmutter3. Das linke Rollenlagerist nachstellbar.
Die Nachstellung erfolgt durch die beiden,zwischen Nabe und Schwinghebel
auf der Achse sitzenden Muttern,mittels des jedem Rad mitgegebenen S pe-
zialschlüssels. Die innere Mutter stellt den erforderlichen Sitz her, während
die åußere diesen Sitz als Gegenmutter sichert.
Das meist gefürchtete Abnehmendes
Hinterrades
läßt
sich
beim
BMW-
Rade mit qrößter Leichtigkeit ausführen.
Nach dem Hochstellen des Racies auf
den Kippstancier, ist nur die Steckachse
1 nach Lösen der Mutter 2 herauszu-
ziehen
und
die
zwischen
cler
linken
Nabenseite uncl clem Rahmen befindliche
Distanzbüchse 3 abzunehmen, wonach
clas Rad ohne weiteres
aus den Antriebs-
klauen 4 gezogen werden kann und auf
denBoden fällt. Man neigtdie Maschine
auf die rechte Seite hinüber und zieht
das Rad. wie aus der Abbildung23 er-
sichtlich.
aus
dem Schutzblech
unci
Rahrnenheraus.EineArbeit vonknapp
einer
Minute.
Abb. 23
32
1
2
3
Bedienung des Rades und Behebung
Ill.
von Störungen.

1. Allgemeines.

Sämtliche Bedienungshebel, a ußer dern Schalthebel für das Getriebe. der
an der rechten Seite des Brennstoffbehälters silzt, sind auf der Lenkstange
des Racles angebracht. R echtsbefindetsich derGashebel u ndclerLufthebel,
sowie cler Hebel zur Betätigungcler Vorderradbremse. Auf der linken Seite
sind der Zündungshebel und der Kupplungshebel,sowie der Druckknopf z ur
Kurzschlußbetätigung
angebracht,Außerdembesitztdie Maschinenochden
Fußhebelzur Bedienungder Hinterradbremse, d essen Pedal sich hinter dem
rechten Fußbrett befindet.
Außer der Fußbremseund der Getriebeschaltungwirken alle Hebel durch
Bowdenzüge auf ihre betreffenden O rgane, Ihre richtigeBeclienung i st von
großer W ichtigkeit. da hiervon die Kraftentfaltung derMaschine, sowiederen
mehr Oder weniger sparsames Arbeiten abhångt.

2. Die Bedienungshebel.

Der Ga sh e bel wirkt auf den Gasschieber des Vergasers und der L u ft-
he bel
auf dessen Luftschieber. Der Lufthebel (oberer Hebel) kann beim
Anlassen fast ganzgeschlossen sein,mußaber unmittelbar n achdemAnlauf
des Motors etwas weiter geöffnetwerdenals der Gashebel(untererHebel),
da sonst der Motor zu fettes Gemisch
erhält.
Bei voller Fahrt auf ebener Straße ist der Lufthebel so weit zu Öffnen,
als es der regelmäßige Gang des Motors gestatlet und Frühzündung einzu-
stellen.Dagegen ist bei Bergfahrtein kråftigeres Gemisch notwendig, welches
durch entsprechendes Z urücknehmen des Lufthebelserhaltenwird. Etwaiges
Klopfendes Motors,besonders bei Bergfahrten, W irddurch Zurückgehen mit
der Zündungbeseitigt.Verschwindet d as Klopfencladurchnicht, so ist mög-
licherweise der Brennstoff für lu[tgekühlte Motoren ungeeignet und es ist
dann etwa bis zur Hälfte Benzol beizumischen. Schließlich kann auch der
Motor verrußt sein und dadurch Glühzündungen und Heißwerden der Zylinder
verursachen. In diesem Falle müssen die Zylinderköpfe abgenommen und der
Ruß entfernt werden. (Dies sollte etwa alle 5000 km geschehen).
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