Die Steuerkette Wird von dem Olanschluf5 (8) dauernd geschmiert.
Durch die aubermittige Lagerung des Lichtmaschinenritzels gestaltet sich
das Nachspannen der Steuerkette sehr einfach. Man nimmt hierzu die Vorn
am Motor angeordnete Schutzhaube ab und löst die nun zugänglich ge-
wordene Sechskantverschlu%schraube.
Durch das so frei gewordene
kann nun die Kettenspannung geprüft werden. 1stein Nachspannen erforder-
lich, so löst man die Befestigungsschrauben des Lichtmaschinendeckels und
kann nun durch Drehen derselben das Nachspannen vornehmen. Nach er-
folgter Einstellung sind die Halteschrauben der Lichtmaschine Wieder fest an-
zuziehen, da sich sonst die Einstellung von selbst Wieder verändert.
Motor R 61/66/71: Der Antrieb der Nockenwelle erfolgt durch schrägver-
zahnte Stirnräder (2 und 3) von der Kurbelwelle aus; in das Zahnrad (3) auf
der Nockenwelle greift das Antriebsritzel (4) der Lichtmaschine ein. An dem
vorderen Ende (5) der Nockenwelle Sind Flächen zur Betätigung des Unter-
brechers angeschliffen. Die Schmierung des Steuerradantriebes erfolgt durch
das Olrohr (7). Die Entlüftung des Kurbelgehäuses erfolgt durch den Dreh-
schieber (6).
4
Stirnradantrieb
Bild 15.
R 61166/71
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5. Schmierung:
Die im Motorgehäuseteil eingebaute Zahnradpumpe sorgt für eine auch
bei höchster Beanspruchung ausreichende Schmierung. Sie Wird mittels
Schneckenrad von der Steuerwelle angetrieben und saugt über ein Sieb das
01 an. Dieses gelangt durch Rohrleitungen zu den Kugellagern der Kurbel-
Schauloch
welle. Von dem vorderen Lager führt eine weitere Druckölleitung zur Kette
(R 51) bzw. zum Stirnradantrieb (R 61/66/71), wobei durch Spritzöl auch die
vorderen Steuerwellenlager
reichlich geschmiert werden. Die Schmierung der
rückwärtigen Steuerwellenlager und der Rollenlager der Pleuelstangen Wird
durch das Schleuderöl der Kurbelwelle, welches durch entsprechend angeord-
nete Bohrungen zu den einzelnen
werden die Kolben
und Kolbenbolzen
reinigkeiten des in den Olsumpf zurückflie%enden Oles werden durch ein im
Gehäuse befestigtes Sieb zurückgehalten. Schädlicher Uberdruck in den
Leitungen Wird durch ein Ventil in der Pumpe vermieden.
Vergaser:
Für die R 51, R 61 und R 66 finden Amal-Vergaser Verwendung, während
die R 71 mit einem Graetzin-Vergaser ausgerüstet ist. Die der Eigenart der
verschiedenen Motoren entsprechenden Baumuster weichen nur in geringen
Einzelheitenvoneinander ab, so daf5 die folgende Beschreibungallgemeine
Gültigkeit hat.
Der Vergaser besteht im wesentlichen aus dem Schiebergehäuse
der zylindrische, nach unten offene Gasschieber B geführt iSti dem Düsen-
stock F, in dem der Hauptdüseneinsatz O mit der darin eingesetzten Haupt-
düse P eingeschraubt und eine feine Bohrung I als Leerlaufdüse vorgesehen
ist, und dem Schwimmergehäuse R.
1moberen Boden des Casschiebers, der an der Saugseite unten mit einem
bogenförmigen Ausschnitt versehen ist, ist das Seil des Gasbowdenzuges ein-
gehängt, das von einer Schraubenfeder umgeben ist, die sich gegen das
Obere Führungsstück auf dem Schiebergehäuse und gegen den Schieber-
boden abstütztund den Schieber in seiner Schlubstellungfesthält bzw. immer
Wieder in diese zurückdrückt. Der Kraftstoffzufluf)
durch den Hauptdüseneinsatz O Wird durch eine in ihrem unteren Teil sich
kegelig verjüngende Düsennadel C, die mittels einer kleinen Klemmfeder,
die in einer Einkerbung der Nadel sitzt, ebenfalls im Schieberboden einge-
hängt ist und in den HauptdüseneinsatzO hineinragt, geregelt.
Bei nur wenig geöffnetem Cesschieber ist der zwischen der Düsennadel
und dem Hauptdüseneinsatz O in der Nadeldüse verbleibende Ringquer-
schnitt klein, der auf die Hauptdüse wirkende Unterdruck gering und die
Kraftstoffförderung durch die Hauptdüse ebenfalls gering. Wird der Gas-
schieber weiter geöffnet, so Wird dieser Ringquerschnitt infolge der kegel-
förmigen Verjüngung der Nadel vergröbert und dadurch die Kraftstofförde-
Lagerstellen gelangt, gewährleistet.
Ebenso
durch Schleuderöl
geschmiert.
Un-
A, in dem
durch die I-lauptdüse P bzw.
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