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BMW R51 1938 Handbuch Seite 14

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Lichtmaschine:
Regelmä%ig alle 5000 km Sind die Bürsten und der Kollektor der Licht-
maschinenachzusehen.Die BürstenSind darauf zu untersuchen,0b Sie ver-
schmutzt Sind und sich nicht in ihren Führungen klemmen.
Bild
10. Lichtmaschine
Nach Abnahme des Schutzdeckels (1) hebt man die Federn (2) an, die
die Bürsten (3) auf den Kollektor
(4) drücken und versucht die Bürsten (3) in
ihren Führungen hin und her zu bewegen. 1steine Bürste verschmutzt und
klemmt sich, so muf3 Sie herausgenommen und mit einem benzingetränkten
Lappen gereinigt werden. Der Bürstenhalter (5) ist ebenfalls zu reinigen.
Unter
keinen
Umständen
darf
die
blanke
Schmirgelpapier Oder einer Feile bearbeitet werden. 1st eine Bürste soweit
abgenutzt, dab ihre Kupferlitze in der Aussparung der Führung anstöf3t, so ist
Sie gegen eine neue auszuwechseln.
Der Kollektor ist bei Verschmutzung mit einem sauberen I-appen zu
reinigen.
Vor Beginn ieder Arbeit an der Lichtmaschine ist die Leitung zwischen
dieser
und
der Batterie
zu lösen.
Der Reglerschalter
(6) der Lichtmaschine
gestellt; an dieser Einstellung darf unter keinen Umständen etwas geändert
werden.
Bremsen:
Vorder- und Hinterrad Sind mit einer Innenbackenbremse ausgerüstet. Die
Vorderradbrcmse Wird über cin Bowdenkabcl vom Lenker aus betätigt, wäh-
rend der Fuf}hebel über ein Gestänge auf die Bremse im Hinterrad wirkt.
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Da die Fahrsicherheitim höchsten Mabe von dem Zustand der Bremsen
abhängt, i st derenstetigeUberwachung eine selbstverständliche
Die Abnützungder Bremsbeläge
Schrauben v on Zeit zu Zeit ausgeglichen werden. Dasgeschiehtam Vorder-
rad durch Herausschrauben der in der Mitte des Bremsdeckelsbefindlichen
Flügelschraubeum einige Umdrehungen.
Schleiffläche
der
Bürsten
mit
Die Nachstellung der Hinterradbremse erfolgt durch Anziehen der auf
der Zugstange sitzenden Flügelmutter.
BeimNachstellen der Bremsen is! streng daraufzu achten,dab zwischen
dem Angriffspunktder Bremse und der Ruhelage des Betätigungshebels ein
gewissesSpiel vorhanden ist, da sons! die Bremsenschleifen, sich übermäf}ig
erwärmen
1stdurch Nachstellenkeine genügendeBremswirkung m ehr zu erzielen,
Wird in der Fabrik genau ein-
so ist der Belag abgenutzt und muf3 erneuert werden.
Bei langen Talfahrten bremse man abwechselnd das Vorder- Oder das
Hinterrad, damit immer eine Bremse abkühlen kann. Natürlich nimmt man bei
stärkeren Gefällen die Bremskraftdes Motors in den kleineren Gängen zu
Man bremse stets weich, d. h. vergrö%ereden Zug bzw. Druck auf den
Hebel allmählich, da die beste Bremswirkungnicht bei schleifendem Rod,
sonderndann, wenn dieses eben noch rollt, gegeben ist.
mittels der hierzu vorgesehenen
Bild II. Vorderradbremse
und abnützen.
Forderung.
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