Rückgang der Gabel das Ventil (6) schlief5t, gezwungen, den •verengten
Querschnitt (4) zu durchströmen, wodurch die dämpfende Wirkung hervor-
gerufen Wird. Das aus der Dämpferkammer (5) austretende Ol flie%t in den
als Behälter
dienenden
unteren
Gabelteil
aufs Neue beginnen.
Die gesamte Dämpfereinrichtung kann Ohne Zerlegen der Gabel nach
Lösen
der
am unteren
Ende des Achshalters
Entfernen des oberen Sechskantverschlusses
Jede Gabelhälfte ist mit 80—100 ccm Mobilöl „Arctic"
gro%er Kälte durch eine Mischung von drei Teilen „Arctici' mit einem Teil
Petroleum ersetzt werden soll. Die Olabla%schrauben (6) befinden sich am
unteren Gabelende, während die Einfüllöffnung
(1) am Oberen Gabelende verschlossen Sind. In der oberen Gabelmitte be-
findet sich auch die Flügelmutter des Lenkungsdämpfers,
beschaffenheit und Fahrgeschwindigkeit mehr Oder weniger angezogen wer-
den 5011.
Eine besondere
Schmierung
der
Gabel
Hinterradfederung:
Die Hinterradfederung trägt dieselben Hauptmerkmale, wie die Vorderrad-
gabel; Sie ist ebenfalls auf dem Teleskop-Prinzip aufgebaut.
1
Bild 22. Hinterradfederung
36
zurück
und kann
seinen
Kreislauf
befindlichen
Mutter
und
nach
leicht ausgebaut
werden.
gefüllt, das bei
durch die Sechskantschrauben
die je nach Straben-
ist nicht notwendig.
3
4
5
7
Die Rahmensteifigkeit
Wird bei dieser Art der Federung
beeinträchtigt und Geradeführung wie Spurhaltung des Rades sind unter allen
Bedingungen sichergestellt. Es kommen hier auch zusätzliche Verstrebungen
mit ihren Drehgelenken in Fortfall und das ganze Federungsaggregat fügt sich
harmonisch
in den
Gesamtaufbau
ein.
Auf einem an den Rahmenauslegern (1) durch Klemmung befestigten
Führungsrohr
(6) ist der mit einer langen Führungshülse
träger (4) gleitbar gelagert. Die Federung erfolgt durch eine mit dem Oberen
Ausleger einerseits und dem Gleitstück andererseits fest verbundene, pro-
gressiv-wirkende Schraubenfeder (2). Harte Rückschläge der Federung werden
durch einen Gummipuffer
(7), der sich gegen den unteren
abstützt, aufgefangen. Der gesamte Federungsmechanismus ist durch tele-
skopartig ineinandergeschobene Schutzrohre (3) schmutzdicht gekapselt.
Wartung:
Alle 2000 km schmieren (Mobilcompound Nr. 4). Diese Arbeit nimmt man
am besten beim
Olwechsel
in der Werkstatt
Schutzbleche:
Die Schutzbleche sind so ausgebildet, daf} Sie einen wirksamen Schutz
gegen Strabenschmutz und Spritzwasser bilden. Das rückwärtige Ende des
Hinterrad-KotfIügeIs kann hochgeklappt werden und erleichtert damit den
Ausbau des Rades ganz wesentlich.
Futrasten:
Die Verstellbarkeitder Fubrasten ermöglicht es, diese in die für den Fahrer
bequemste Lage zu bringen.
Sattel:
Als Fahrersitz findet ein zweckmäf}ig geformter, weicher Schwingsattel Ver-
wendung, so daf3 — zumal ja das Fahrgestell schon doppelt
ein ermüdungsfreies Zurücklegen selbst grö%erer Strecken gewährleistet ist.
Die Federhärte kann durch Verschieben des Feder-Befestigungsbolzens im
Langloch des Sattelstützhebels nach oben (Federung weicher) bzw. unten
(Federung härter) auf das Fahrergewicht abgestimmt werden. Es Sind vier
verschiedene Einrastungen für Belastungen zwischen 60 bis 100 kg vor-
gesehen.
Kippständer:
Zum Aufbocken des Rades client ein unter dem Rahmen angebrachter Ab-
wälzständer, der während der Fahrt von einer Feder in hochgeklappter Stel-
in keiner Weise
(5) versehene
Rad-
Rahmenausleger
Oder an einer Tankstelle
vor.
gefedert
ist —
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