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trengnde Rennrad KSR und GLR Betriebsanleitung Seite 27

Inhaltsverzeichnis
11. Bedienung und Funktion der koMPonenten
für Ihr Körpergewicht empfohlenen Luftdruck
und stellen Sie Ihre Gabel danach ein. Dies
dient als Basis für die nun folgende, genauere
Einstellung auf Ihr Körpergewicht.
Ziehen Sie in unbelastetem Zustand einen
Kabelbinder handfest direkt oberhalb der
Tauchrohre um eines der Standrohre.
´ Setzen Sie sich nun in normaler Fahrposition
auf das Rad. Belasten Sie den Lenker so, wie
Sie es bei normaler Fahrt täten. Das Maß, um
das der Kabelbinder nach oben verschoben
wird, ist der Negativ-Federweg.
Zur Ermittlung des gewünschten Negativ-
Federweges benötigen Sie den Federweg
Ihrer Gabel.
Ermitteln Sie anhand dieses Federwegs den
gewünschten Negativ-Federweg. Möchten
Sie z.B. an einer Gabel mit 100mm Federweg
15 % Negativ-Federweg erreichen, sollte die
Gabel um 15 mm eintauchen.
Zur Einstellung bei Stahlfedergabeln dre-
hen Sie nun wieder den/die Einstellknöpf(e)
rechts herum (höhere Vorspannung) oder
links herum (geringere Vorspannung). Bei
Luftfedergabeln erhöhen oder verringern Sie
den Luftdruck mit einer speziellen Pumpe.
Wiederholen
Sie
tasten Sie sich so an die für Sie optimale
Vorspannung heran.
Manche Gabeln besitzen zusätzlich eine
Negativluftkammer mit dem Ventil am unteren
Ende des linken Tauchrohres. Der Luftdruck
in dieser Kammer beeinflusst den Negativ-
Federweg erheblich und sollte immer dem
Luftdruck der Hauptluftkammer entspre-
chen. Genauere Informationen zur Funktion
der Negativkammer entnehmen Sie bitte der
Betriebsanleitung des Gabelherstellers.
Ermittlung und Einstellung des Negativ-
Federweges an der hinteren Federung:
Ziehen Sie einen Kabelbinder handfest um
den Kolben des Dämpfers und schieben Sie
ihn an das Dämpfergehäuse.
diese
Prozedur
und
Setzen Sie sich vorsichtig in normaler Fahr-
position auf das Rad. Durch Ihr Gewicht sollte
nun der Dämpfer leicht einfedern und den
Kabelbinder auf dem Kolben verschieben.
Steigen Sie vorsichtig wieder vom Rad und
messen Sie nun den Abstand zwischen Kabel-
binder und Dämpfergehäuse.
Zur Ermittlung des gewünschten Negativ-
Federweges an einem vollgefederten Rad
benötigen Sie den Hub des Dämpfers:
Ermitteln Sie auf Grundlage des maximalen
Kolbenhubs den prozentualen Anteil, um den
der Dämpfer unter Ihrem Gewicht eingefedert
ist. Beispiel: Der max. Hub Ihres Dämpfers
be trägt 50 mm, und Sie wollen mit 20 %
Negativ-Federweg fahren. Dazu sollte der
Dämpfer durch Ihr Gewicht um 10 mm einfe-
dern.
Federt Ihr Dämpfer zu weit ein, erhöhen Sie
den Luftdruck mit einer speziellen Luftpumpe
vorsichtig. Federt der Dämpfer nicht weit
genug ein, verringern Sie den Luftdruck
solange, bis Sie den gewünschten Wert für
den Negativ-Federweg erreicht haben.
Dämpfung
Die Dämpfung der Federgabel bzw. des
Federelements verhindert das Nachschwingen
des Rades nach Fahrbahnstößen. Die Dämpfung
erfolgt durch Öldämpfer oder Elastomere.
Es muss zwischen Dämpfung der Druckstufe und
Dämpfung der Zugstufe unterschieden werden.
Zugstufendämpfung
Die Zugstufendämpfung reguliert die Ausfeder-
geschwindigkeit einer Gabel oder eines Federbeins
und ist damit hauptverantwortlich für die Traktion
Ihres Rades. Eine offene Zugstufendämpfung hat
ein spontanes Ausfedern zur Folge. Dies kann zu
einem „Nachwippen" der Federung im Anschluß
an Schläge sowie im Extremfall sogar zu einem
kurzfristigen Verlust der Bodenhaftung führen.
Bei geschlossener Zugstufendämpfung erfolgt
die Ausfederbewegung nur sehr träge. Dies kann
insbesondere bei rasch aufeinander folgenden
Schlägen zum Problem werden, da die Federung
nicht rechtzeitig in ihre Ausgangsposition zurück-
kehrt und nicht mehr ihren vollen Federweg zur
Verfügung stellt.
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