4.wichtige sicherheitshinweise iM ÜBerBlick
4.3
der richtige luftdruck
Fahren mit zu geringem Luftdruck ist der wohl am häufigsten auftretende Fehler im Umgang mit dem
Fahrrad, weshalb wir dem Thema hier ein eigenes Kapitel widmen:
Butyl Schläuche sind sehr luftdicht, verlieren aber dennoch im Laufe der Zeit etwas Luft. Deshalb
sollten Sie vor jeder Fahrt den Luftdruck überprüfen. Ein korrekter Luftdruck sorgt für einen leich-
ten Lauf Ihres Rades, schützt vor Reifenpannen sowie Beschädigungen der Felgen und verlängert
die Lebensdauer der Reifen. Auf der Reifenflanke ist entweder der maximal zulässige Luftdruck
oder ein empfohlener Luftdruckbereich angegeben. Da der maximal zulässige Luftdruck meist
als zu hart und unkomfortabel empfunden wird, hat sich als optimal ein etwa 10 % geringerer
Luftdruck herausgestellt, also z. B. 4,5 Bar anstatt 5,0 Bar. Leichtere Personen (unter 60 kg) können
diesen Wert ggfs. um weitere 10 % unterschreiten, schwere Personen (über 90 kg) sollten sich eher
an den maximalen Wert halten. Generell ist auf hartem Untergrund (z. B. Asphalt) ein eher höherer
Reifendruck von Vorteil, während sich ein eher geringerer Luftdruck besser für das Fahren im
Gelände eignet. Pumpen Sie die Reifen nie über den Maximalwert auf; sie könnten platzen oder von
der Felge springen.
Mit Handpumpen ist es oft schwierig, den nötigen Luftdruck zu erreichen. Wir empfehlen daher
unbedingt die Anschaffung einer guten Standpumpe mit Manometer. Haben Sie, z. B. nach einer
Reifenpanne unterwegs keine Standpumpe mit Manometer zur genauen Luftdrucküberprüfung zur
Hand, pumpen Sie Ihren Reifen so hart auf, dass Sie ihn nur schwer mit dem Finger eindrücken
können.
1.)
2.)
Sclaverandventil
1.)geschlossen 2.)geöffnet
Zu geringer Luftdruck bedeutet nicht nur eine Gefahr für das Laufrad, sondern vor allem eine
zusätzliche Anstrengung für den Fahrer durch mehr Reibung zwischen Reifen und Untergrund. Zu
geringer Luftdruck führt darüber hinaus zu mangelnder Bodenhaftung und damit zu unsicherem
Fahrverhalten, aber auch zu vorzeitigem Verschleiß. Durchschläge ("Snake Bite") sind oft Folge zu
geringen Luftdrucks.
TRENGA DE verwendet aufgrund ihrer Zuverlässigkeit ausschließlich
Sclaverandventile (SV). Zum Aufpumpen des Schlauches wird nach
dem Entfernen der Staubschutzkappe der innere Ventilkopf leicht
herausgeschraubt (ca. 3 Umdrehungen) und einmal kurz auf die
Ventilstange gedrückt, bis ein kurzes Zischen der Luft die
Freigängigkeit des Ventiles signalisiert. Drehen Sie den Kopf nach
dem Aufpumpen wieder leicht fest und setzen Sie abschließend die
Ventilkappe wieder auf das Ventil.
Geben Sie alle Sicher heits an wei sun gen auch an
andere Be nutzer Ihres Fahrrades weiter.
11