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Reely Hughes Bedienungsanleitung

Reely Hughes Bedienungsanleitung

Ep helikopter hughes 2.4ghz rtf
Inhaltsverzeichnis
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 EP Helikopter „Hughes" 2.4GHz RtF
 EP Helicopter „Hughes" 2.4GHz RtF
Best.-Nr. / Item No.: 20 77 60
 Bedienungsanleitung
 Operating Instructions
Seite 2 - 86
Page 87 - 171
Version 10/09

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Reely Hughes

  • Seite 1  EP Helikopter „Hughes“ 2.4GHz RtF  EP Helicopter „Hughes“ 2.4GHz RtF Best.-Nr. / Item No.: 20 77 60  Bedienungsanleitung Seite 2 - 86  Operating Instructions Page 87 - 171 Version 10/09 ...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

     Inhaltsverzeichnis  Das Inhaltsverzeichnis und die Bedienungsanleitung für die Fernsteuerung finden Sie ab Seite 27. Seite Einführung ................................3 Bestimmungsgemäße Verwendung ........................4 Produktbeschreibung ............................4 Symbol-Erklärung .............................. 4 Lieferumfang ..............................5 Sicherheitshinweise ............................6 a) Allgemein ..............................6 b) Vor der Inbetriebnahme ..........................
  • Seite 3: Einführung

     1. Einführung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts. Dieses Produkt erfüllt die gesetzlichen, nationalen und europäischen Anforderungen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Be- dienungsanleitung beachten! Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt.
  • Seite 4: Bestimmungsgemäße Verwendung

     2. Bestimmungsgemäße Verwendung Der RC Elektrohelikopter „Hughes” und dessen Fernsteuerung sind ausschließlich für den privaten Einsatz im Modell- baubereich und für die damit verbundenen Betriebszeiten ausgelegt. Für einen anderen Einsatz ist dieses System nicht geeignet. Eine andere Verwendung als zuvor beschrieben kann zur Beschädigung des Produktes mit den damit verbundenen Gefahren wie z.B.
  • Seite 5: Lieferumfang

     5. Lieferumfang • Vormontierter Hubschrauber • Sender • Bedienungsanleitung für Helikopter und Fernsteuerung Eine Ersatzteilliste finden Sie auf unserer Internetseite www.conrad.com im Download-Bereich zum jewei- ligen Produkt. Alternativ können Sie die Ersatzteilliste auch telefonisch anfordern. Die Kontaktdaten finden Sie am An- fang dieser Bedienungsanleitung im Kapitel „Einführung“.
  • Seite 6: Sicherheitshinweise

     6. Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.
  • Seite 7: Während Des Betriebs

    • Der zum Betrieb erforderliche Flugakku sowie eventuell im Fernsteuersender eingesetzte Akkus sind entsprechend den Herstellerangaben aufzuladen. • Werden zur Stromversorgung des Senders Batterien genutzt, achten Sie auf eine noch ausreichende Restkapazität (Batterieprüfer). Sollten die Batterien leer sein, so tauschen Sie immer den kompletten Satz und niemals nur einzel- ne Zellen aus.
  • Seite 8: Batterie- Und Akku-Hinweise

     7. Batterie- und Akku-Hinweise Obwohl der Umgang mit Batterien und Akkus im täglichen Leben heute eine Selbstverständlichkeit ist, bestehen zahlreiche Gefahren und Probleme. Speziell bei LiPo-/LiIon-Akkus mit ihrem hohen Energie- inhalt (im Vergleich zu herkömmlichen NiCd- oder NiMH-Akkus) sind diverse Vorschriften unbedingt ein- zuhalten, da andernfalls Explosions- und Brandgefahr besteht.
  • Seite 9: B) Flugakku

    b) Flugakku Achtung! Nach dem Flug ist der LiPo-Flugakku vom Drehzahlsteller des Hubschraubers zu trennen. Lassen Sie den LiPo-Flugakku nicht am Drehzahlsteller angesteckt, wenn Sie diesen nicht benutzen (z.B. bei Trans- port oder Lagerung). Andernfalls kann der LiPo-Flugakku tiefentladen werden. Dadurch wird er zerstört und unbrauchbar! Zu dem besteht die Gefahr von Fehlfunktionen durch Störimpulse.
  • Seite 10: Bedienelemente Des Senders

     8. Bedienelemente des Senders In dieser Anleitung werden zur Fernsteuerung und dem Kreisel (Gyro) nur die grundlegenden Funktionen und Funktionsweisen erklärt. Detailierte Informationen finden Sie in der beiliegenden Bedienungsanlei- tung der Fernsteuerung. Achtung! Die Fernsteuerung ist bereits ab Werk für die ersten Flugversuche an den Helikopter angepasst und voreingestellt.
  • Seite 11: Bedienelemente Auf Der Vorderseite Des Senders (Mode 2)

    • 5-Punkt Gaskurve für Normalflug und Kunstflug • 5-Punkt Pitchkurve für Normalflug, Kunstflug und Gas (Throttle) Hold • Gas (Throttle) Hold Mode • Umschaltung der Gyro-Empfindlichkeit im Flug b) Bedienelemente auf der Vorderseite des Senders (Mode 2) Bild 1 1 Ein-/Aus-Schalter 11 Antenne mit Knickelement 2 Display 12 Blaue LED zur HF-Anzeige...
  • Seite 12: Rückseite Des Senders

    c) Rückseite des Senders Bild 2 1 Tragegriff 2 Schalter für „Binding“ 3 Batteriefachdeckel 4 Batteriefach mit Batteriehalterung...
  • Seite 13: Inbetriebnahme Des Senders

     9. Inbetriebnahme des Senders Bitte beachten Sie hierzu die entsprechenden Hinweise in der Anleitung zur Fernsteuerung. Machen Sie sich unbe- dingt vor dem Erstflug in ausreichendem Maße mit der Bedienung der Fernsteuerung vertraut. Die Fernsteuerung kann für bis zu 5 Flugmodelle vorprogrammiert werden. Damit müssen Sie nicht jedesmal, wenn Sie ein anderes Modell fliegen wollen, die Fernsteuerung neu programmieren.
  • Seite 14: Montage Der Hauptrotorblätter

    c) Montage der Hauptrotorblätter Schrauben Sie die mitgelieferten Rotorblätter in der entsprechenden Aufnahme des Rotorkopfes fest. Achtung! Ziehen Sie die Rotorblattschrauben nur so fest an, dass sich die Blätter durch die Fliehkraft noch exakt ausrichten können. d) Einsetzen des Flugakkus Der Flugakku gehört nicht zum Lieferumfang, sondern muss getrennt bestellt werden.
  • Seite 15: Einstellen Des Schwerpunktes

    e) Einstellen des Schwerpunktes Drehen Sie den Hauptrotor so, dass sich die beiden Rotorblätter parallel zur Längsachse des Hubschraubers -befin- den. Legen Sie bei montiertem Akku jeweils einen Finger unter die Stangen der Hilfspaddel des Hauptrotors. Heben Sie so den Hubschrauber an. Der Hubschrauber muss sich nun waagerecht im Gleichgewicht befinden. Falls dies nicht der Fall ist, verschieben Sie entsprechend den Flugakku.
  • Seite 16: Funktionen Der Fernsteuerung

     Funktionen der Fernsteuerung Der Helikopter ist bereits ab Werk für die ersten Flugversuche mit einer Grundeinstellung flugfertig pro- grammiert. Individuelle Steuergewohnheiten können nach den ersten Flügen bequem am Sender pro- grammiert werden. Detailierte Informationen zu den einzelnen Programmschritten und grundsätzlichen Funktionsweisen entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung zur Fernsteuerung.
  • Seite 17: Nick-Funktion

    Nick-Funktion Mit Hilfe der Nickfunktion können Sie den Modellhubschrauber vorwärts und rückwärts fliegen lassen. Die Steuerung erfolgt mit dem entsprechenden Steuerknüppel (siehe Bild 1, Pos. 15). • Wird der Knüppel nach vorne gedrückt, fliegt das Modell nach vorne. • Ziehen Sie den Knüppel nach hinten, so fliegt das Modell rückwärts. b) Programmierbare Funktionen Der Helikopter und die mitgelieferte Fernsteuerung sind bereits ab Werk mit einer flugfertigen Grundeinstellung in der Steueranordnung Mode 2 versehen.
  • Seite 18: Hubschraubermechanik Überprüfen

     Hubschraubermechanik überprüfen Ihr neues Hubschraubermodell wird bereits ab Werk mit einer mechanischen Grundeinstellung der Taumelscheibe ausgeliefert. Die nachfolgenden Hinweise sind somit zur Kontrolle, aber auch für eine Wartung oder Reparatur sehr hilfreich. a) Überprüfen und Einstellen der Anlenkgestänge Die erforderlichen Längen der einzelnen Gestänge (Nummern in der Abbildung 6) können Sie der anschließenden Tabelle entnehmen.
  • Seite 19: Überprüfen Und Einstellen Der Hilfspaddel

    b) Überprüfen und Einstellen der Hilfspaddel Überprüfen Sie, ob die beiden Paddel des Hilfsrotors (1) den gleichen Abstand zur Paddelbrücke (2) aufweisen und absolut parallel zueinander stehen. Zudem müssen beide Paddel auch absolut exakt parallel zur Paddelbrücke (2) stehen. Bild 7 ist eine schematische Darstellung für den Hauptrotor, die nicht 100% identisch mit Ihrem Helikopter ist.
  • Seite 20: Überprüfen Und Einstellen Des Spurlaufes

    d) Überprüfen und Einstellen des Spurlaufes Nachdem Sie die erforderlichen Einstellungen am Sender und an der Mechanik durchgeführt haben, können Sie nun den Spurlauf kontrollieren. Die Kontrolle des Spurlaufs erfolgt am Besten im Flug. Markieren Sie hierzu ein Rotorblatt am Blattende mit einem dunklen oder leuchtenden Klebeband.
  • Seite 21: Wartung Und Pflege

     Wartung und Pflege Um die Betriebssicherheit Ihres Modellhubschraubers zu gewährleisten, sind regelmäßige Kontrollen und Wartungs- arbeiten durchzuführen. Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen den Heckrotor. Bei Berührungen mit Gras oder Erdreich sind die Rückstände vollständig von den Rotorblättern zu entfernen. Überprüfen Sie nach einer Bodenberührung die Heckrotorblätter auf sichtbare Beschädigungen.
  • Seite 22: Demontage Der Mechanik

    a) Demontage der Mechanik Für Wartungsarbeiten oder Reparaturen kann es unter Umständen notwendig sein, die Mechanik des Helikopters auszubauen. Gehen Sie hierzu in folgender Reihenfolge vor: • Entfernen Sie mit den beiden Schrauben das Leitwerk (1) am Heck des Rumpfes. Bild 9 •...
  • Seite 23 • Entfernen Sie die vier Befestigungsschrauben (5) des Heckrotorgetriebes und entfernen die Welle (6). Bild 12 • Der Heckrotor ist nun so weit demontiert wie in Bild 13 erkennbar. Binden Sie den Zahnriemen (7) mit einem Stück Schnur oder Draht an einem Montageloch (8) fest. •...
  • Seite 24: Zahnflankenspiel Motor/Hauptantriebszahnrad Einstellen

    b) Zahnflankenspiel Motor/Hauptantriebszahnrad einstellen Überprüfen Sie regelmäßig das Zahnflankenspiel zwischen Motorabtriebsritzel und Hauptantriebszahnrad. • Schieben Sie hierzu zwischen den Zahnrädern einen Papierstreifen (80 g/Blatt) hinein (Bild 15). • Zur Korrektur des Zahnflankenspiels lockern Sie die bei- den Befestigungsschrauben des Motors und justieren Sie entsprechend den Gegebenheiten.
  • Seite 25: Entsorgung

     Entsorgung a) Allgemein Entsorgen Sie das Produkt am Ende seiner Lebensdauer gemäß den geltenden gesetzlichen Vorschrif- ten. b) Batterien und Akkus Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien und Akkus verpflichtet; eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt! ...
  • Seite 26: Technische Daten

     Technische Daten Sender Frequenzbereich ......... 2,4 GHz Kanalzahl ..........6 Stromversorgung ......... 9,6 - 12 V/DC (8 Mignon-Batterien/-Akkus) Abmessungen (B x H x T) ....190 x 180 x 85 mm Gewicht inkl. Batterien ......ca. 780 g Empfänger Frequenzbereich .........
  • Seite 27  Inhaltsverzeichnis  Das Inhaltsverzeichnis und die Bedienungsanleitung für den Helikopter finden Sie ab Seite 2. Seite Einführung ................................. 30 Bestimmungsgemäße Verwendung ........................31 Produktbeschreibung ............................31 Lieferumfang ..............................32 Symbol-Erklärung .............................. 32 Sicherheitshinweise ............................33 a) Allgemein ..............................33 b) Vor der Inbetriebnahme ..........................
  • Seite 28 Seite 12. Der Empfänger ..............................43 a) Grundsätzliche Informationen ........................43 b) Verlegung der Empfängerantennen ......................43 c) "Binding" des Empfängers an den Sender ....................44 d) Reichweite ..............................44 13. Programmierung eines Flugmodells ......................... 46 a) Programmierbare Funktionen ........................46 b) Einstellung der Flumodellprogramme ......................
  • Seite 29 Seite 17. Programmierung eines Hubschraubers ......................69 a) Übertragung der Steuerbefehle ........................69 b) Programmierbare Funktionen ........................70 c) Einstellung der Helikopterprogramme ......................71 d) Steueranordnung ............................72 e) Modellspeicher wechseln ..........................73 f) Menüumschaltung ............................74 g) Servoumkehrung ............................75 h) Endausschlag der Servos einstellen ......................
  • Seite 30: Einführung

     1. Einführung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts. Dieses Produkt entspricht den gesetzlichen, nationalen und europäischen Anforderungen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Be- dienungsanleitung beachten! Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt.
  • Seite 31: Bestimmungsgemäße Verwendung

     2. Bestimmungsgemäße Verwendung Die Fernsteuerung ist ausschließlich für den privaten Einsatz im Modellbaubereich mit den damit verbundenen Betriebs- zeiten ausgelegt. Für einen industriellen Einsatz, z.B. zur Steuerung von Maschinen oder Anlagen, ist dieses System nicht geeignet. Eine andere Verwendung als zuvor beschrieben, kann zur Beschädigung des Produktes mit den damit verbundenen Gefahren wie z.B.
  • Seite 32: Lieferumfang

     4. Lieferumfang • Fernsteuersender • Fernsteuerempfänger • Programmierstecker für Fernsteuerempfänger • Bedienungsanleitung  5. Symbol-Erklärung Das Symbol mit dem Ausrufezeichen weist Sie auf besondere Gefahren bei Handhabung, Betrieb oder Bedienung hin. Das „Pfeil“-Symbol steht für spezielle Tipps und Bedienhinweise.
  • Seite 33: Sicherheitshinweise

     6. Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.
  • Seite 34: C) Während Des Betriebs

    • Der zum Betrieb im Fernsteuersender eingesetzten Akkus sind entsprechend den Herstellerangaben aufzuladen. • Werden zur Stromversorgung des Senders Batterien genutzt, achten Sie auf eine noch ausreichende Restkapazität (Batterieprüfer). Sollten die Batterien leer sein, so tauschen Sie immer den kompletten Satz und niemals nur einzel- ne Zellen aus.
  • Seite 35: Batterie- Und Akku-Hinweise

     7. Batterie- und Akku-Hinweise Obwohl der Umgang mit Batterien und Akkus im täglichen Leben heute eine Selbstverständlichkeit ist, bestehen zahlreiche Gefahren und Probleme. • Batterien/Akkus gehören nicht in Kinderhände. • Lassen Sie Batterien/Akkus nicht offen herumliegen, es besteht die Gefahr, dass diese von Kindern oder Haustieren verschluckt werden.
  • Seite 36: Funktionen Des Senders

     8. Funktionen des Senders a) Grundfunktionen allgemein • LED-Display • 5 Modellspeicher • 6 Kanäle (4 Kanäle über Kreuzknüppel, 2 Kanäle über Schalterfunktionen für Flugmodellprogramme) • Digitale Trimmung der Kanäle 1 - 4 • Programmiermöglichkeit von Mode 1 - 4 (Helikopter nur Mode 1 und 2) •...
  • Seite 37: Bedienelemente Des Senders

     9. Bedienelemente des Senders a) Vorderseite des Senders (Auslieferungszustand im Mode 2) Bild 1 1 Schalter Ein / Aus 11 Antenne mit Knickelement 2 Display 12 Blaue LED zur HF-Anzeige 3 Tasten „UP“ und „DN“ 13 Dual-Rate-Umschalter für Ruderausschlagbegrenzung 4 Tasten „INC“...
  • Seite 38: B) Rückseite Des Senders

    b) Rückseite des Senders 1 Tragegriff 2 Schalter für „Binding“ 3 Batteriefachdeckel 4 Batteriefach mit Batteriehalterung Bild 2...
  • Seite 39: Inbetriebnahme Des Senders

     Inbetriebnahme des Senders Wichtiger Hinweis: Im weiteren Verlauf der Anleitung beziehen sich die Ziffern im Text immer auf das nebenstehende Bild bzw. auf die Bilder innerhalb des Abschnittes. Querverweise zu anderen Bildern werden mit der entspre- chenden Bildnummer angegeben. a) Einlegen der Batterien/Akkus Zur Stromversorgung des Senders benötigen Sie 8 Alkaline-Batterien (z.B.
  • Seite 40: Länge Der Steuerknüppel Einstellen

    d) Länge der Steuerknüppel einstellen Die Steuerknüppel können verlängert werden, indem der obere Teil weiter herausgedreht wird. Lösen Sie hierzu mit einem passenden Innensechskantschlüssel die innenliegende Konterschraube. Stellen Sie danach die gewünschte Höhe der Steuerknüppel ein. Nach dieser Einstellung müssen die Steuerknüppel wieder mit der Innensechskant- schraube gekontert werden, damit die Steuerknüppel sich während des Betriebes nicht lösen können.
  • Seite 41 Bild 3...
  • Seite 42: Display Und Programmiertasten

     Display und Programmiertasten a) Displayanzeige Das hier dargestellte Display erscheint nach dem Einschalten der Fernbedienung. In dem gewählten Beispiel können Sie folgendes erkennen: • Der Sender wird momentan im Helikoptermodus „H“ betrieben (siehe Bild 4, Pos. 1) • Die momentane Spannung der Senderbatterien bzw. Akkus beträgt 10,4 V (siehe Bild 4, Pos.
  • Seite 43: Der Empfänger

     Der Empfänger a) Grundsätzliche Informationen Dem Set liegt ein 8-Kanal 2,4GHz-Empfänger bei. Weil der Sender nur über 6 Steuerkanäle verfügt, sind somit die Empfängerausgänge Kanal 7 und 8 ohne Funktion. Im Gehäuseinneren ist eine LED zur Funktionskontrolle einge- baut. Zusätzlich zu den 8 Ausgangskanälen verfügt der Empfänger über eine Anschlussbuchse für einen Empfängerakku.
  • Seite 44: C) "Binding" Des Empfängers An Den Sender

    c) „Binding“ des Empfängers an den Sender Der 2,4GHz-Sender schaltet in einem gewissen zeitlichen Abstand automatisch verschiedene Kanäle im 2,4GHz- Band durch. Hierdurch wird eine hohe Störsicherheit erreicht. Diese Funktionsweise macht es jedoch notwendig, dass ein neuer Empfänger einmalig an den Sender „gebunden“ wird. Diesen Vorgang nennt man auch „Binding“. Zum „Binding des Empfängers gehen Sie wie folgt vor: •...
  • Seite 45 Achtung! Bei Modellen mit Elektroantrieb sollte der erste Reichweitentest mit abgestecktem Motor erfolgen. Wenn der erste Reichweitentest erfolgreich war, muss dieser Test mit laufendem Motor wiederholt werden. Hier- zu muss das Modell durch eine geeignete Halterung oder einem Helfer vor dem unkontrollierten Wegflie- gen bzw.
  • Seite 46: Programmierung Eines Flugmodells

     Programmierung eines Flugmodells a) Programmierbare Funktionen Um Einstellungen am Sender für die sechs möglichen Flugprogramme, der Mode-Umschaltung und dem Modellspeicherwechsel durchführen zu können, muss der Sender erst in den Programmiermodus gesetzt werden. Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „UP“ und „DN“ (Bild 1, Pos. 3) und schalten dann den Sender mit dem Ein-/ Ausschalter (Bild 1, Pos.
  • Seite 47: Steueranordnung

    c) Steueranordnung Drücken Sie die Taste „DN“. Sie sind jetzt im Programmpunkt zur Umschal- tung der „Steueranordnung“. Durch Betätigung der Tasten „INC“ und „DEC“ können Sie zwischen Mode 1 („d1“) und Mode 2 („d2“) wechseln. Durch variierende Steckplatzbelegung am Empfänger, den Mischern für V- Leitwerk bzw.
  • Seite 48: Einfaches Flugmodellprogramm „Ap

     Einfaches Flugmodellprogramm „AP“ Das Flugmodellprogramm „AP“ bietet fünf verschiedene Programmiermöglichkeiten und findet Verwendung bei einfa- chen Standardmodellen. Sämtliche Einstellwerte, Mischer und Funktionalitäten sind nur gegeben und werden nur dann korrekt ausgeführt, wenn am Empfänger die Stellelemente (Servos etc.) in einer bestimmten Reihenfolge ange- steckt sind.
  • Seite 49: Menüumschaltung

    b) Menüumschaltung Im AP-Flugmodellprogramm stehen Ihnen 5 verschiedene Menüpunkte für eine Programmierung zur Verfügung. Zur Auswahl dieser Funktionen schalten Sie zuerst den Sender ein. Drücken Sie 1x die Tasten „UP“ und „DN“ gleichzeitig, gelangen Sie in das Menü „Servoumkehr“ Drücken Sie 2x die Tasten „UP“ und „DN“ gleichzeitig, gelangen Sie in das Menü „Endausschlag“ Drücken Sie 3x die Tasten „UP“...
  • Seite 50: Endausschlag Der Servos Einstellen

    Folgende Zuordnung verändert die Arbeitsrichtung der angeschlossenen Servos: r1 = Servo Empfängerausgang CH1 r2 = Servo Empfängerausgang CH2 r3 = Servo Empfängerausgang CH3 r4 = Servo Empfängerausgang CH4 r5 = Servo Empfängerausgang CH5 r6 = Servo Empfängerausgang CH6 d) Endausschlag der Servos einstellen Jedes Servo kann nur einen bestimmten maximalen Servoweg ausführen und würde bei senderseitig übersteuerten Einstellwerten irgendwann mechanisch auf Block laufen.
  • Seite 51: Servomitteneinstellung

    e) Servomitteneinstellung Mit dieser Funktion können Sie die Mittelstellung für alle sechs Servos justieren. Der Standardwert ist 0 und kann zwischen -100 und 100 frei gewählt werden. Eine Ausnutzung der gesamten Einstellbandbreite in der Funktion Kanalmitte kann unter Umständen dazu führen, dass Servos ungewollt mechanisch auf Block laufen oder asymmetrische Servowege haben. Deshalb sollten Sie grundsätzlich bei der Standardeinstellung (Kanalmitte = 0) eine möglichst optimale, mechanisch saubere Anlenkung durch Umsetzen der Ruderhörner bzw.
  • Seite 52: F) Servowegeinstellung Mit "Dual-Rate

    f) Servowegeinstellung mit „Dual-Rate“ Durch Umlegen des Schalters Bild 1, Pos. 13 werden für die Funktionen Quer-, Seiten- und Höhenruder die Ruder- ausschläge entsprechend der senderseitigen Programmierung verändert. Auf die Reaktionsgeschwindigkeit haben diese Einstellungen keinen Einfluss. Die Dual-Rate- Funktion kann für die Funktionen Quer-, Seiten- und Höhenruder getrennt und individuell eingestellt werden.
  • Seite 53: Throttle Hold-Funktion

    g) Throttle Hold-Funktion In den Flugmodellprogrammen können Sie eine Throttle Hold Funktion (Gas-Hold-Funktion) wählen. Mit dem Schal- ter „Throttle Hold“ (Bild 1, Pos. 14) wird diese Funktion aktiviert. Mit „Throttle Hold“ können Sie eine Grunddrehzahl (z.B. Leerlaufdrehzahl bei Verbrennermotoren) oder „Motor aus“ (bei Elektroantrieben) wählen, die unabhängig von der Stellung des Gas-Steuerhebels (Bild 1, Pos.
  • Seite 54: Flugmodellprogramm „Vp" Für Modelle Mit V-Leitwerk

     Flugmodellprogramm „VP“  für Modelle mit V-Leitwerk Dieses Flugmodellprogramm findet Verwendung bei Modellen, die ein V-Leitwerk besitzen. Bei Modellen mit V-Leit- werken werden die Seiten- und Höhenrudersteuerung von zwei Servos übernommen. Jedes Servo steuert ein eige- nes Ruderblatt an. Da für einen Höhenruderausschlag bei beiden Servos ein gleichsinniger Ausschlag benötigt wird, bei Seitenrudersteuerung jedoch gegensinnige Ausschläge nötigt sind, ist für solche Modelle in dem Sender für die Koordination der Steuersignale ein entsprechender Mischer vorhanden.
  • Seite 55: C) Menüumschaltung

    • Servoausgangskanäle am Empfänger (CHx) bei Sendereinstellung „DP“ + „d2“ für eine Ansteuerung in Mode 4: Rechter Steuerknüppel vor und zurück: Höhenruder-Servos (CH1 + CH2) Rechter Steuerknüppel links und rechts: Seitenruder-Servos (CH1 + CH2) Linker Steuerknüppel vor und zurück: Gas-Servo/Flugregler (CH3) Linker Steuerknüppel links und rechts: Querruder-Servo (CH4) c) Menüumschaltung...
  • Seite 56: D) Servoumkehrung

    d) Servoumkehrung Mit dieser Funktion können Sie die Arbeitsrichtung der Servos umkehren. Zur Auswahl dieser Funktion schalten Sie den Sender ein. Drücken Sie dann die Tasten „UP“ und „DN“ gleichzeitig. Mit den Tasten „UP“ und „DN“ können Sie die Servofunktionen „r1“ bis „r6“ anwählen. Bild 19 Mit den Tasten „INC“...
  • Seite 57: E) Endausschlag Der Servos Einstellen

    e) Endausschlag der Servos einstellen Jedes Servo kann nur einen bestimmten maximalen Servoweg ausführen und würde bei senderseitig übersteuerten Einstellwerten irgendwann mechanisch auf Block laufen. „Übersteuerte Servowege“ kommen dann zustande, wenn einzelne Servowege über 100% programmiert werden und/oder wenn durch diverse Mischer auf ein Servo mehrere Steuerbefehle zugemischt werden.
  • Seite 58: F) Servomitteneinstellung

    f) Servomitteneinstellung Mit dieser Funktion können Sie die Mittelstellung für alle sechs Servos justieren. Der Standardwert ist „0“ und kann zwischen -100 und 100 frei gewählt werden. Eine Ausnutzung der gesamten Einstellbandbreite in der Funktion Kanalmitte kann unter Umständen dazu führen, dass Servos ungewollt mechanisch auf Block laufen oder asymmetrische Servowege haben. Deshalb sollten Sie grundsätzlich bei der Standardeinstellung (Kanalmitte = 0) eine möglichst optimale, mechanisch saubere Anlenkung durch Umsetzen der Ruderhörner bzw.
  • Seite 59: G) Servowegeinstellung Mit "Dual-Rate

    g) Servowegeinstellung mit „Dual-Rate“ Durch Umlegen des „Dual-Rate“-Schalters (Bild 1, Pos 13) werden für die Funktionen Querruder, Seitenruder und Höhenruder die Ruderausschläge entsprechend der senderseitigen Programmierung verändert. Auf die Reaktions- geschwindigkeit haben diese Einstellungen keinen Einfluss. Die Dual-Rate-Funktion kann für die Funktionen Quer-, Seiten- und Höhenruder getrennt und individuell eingestellt werden.
  • Seite 60: H) Throttle Hold-Funktion

    h) Throttle Hold-Funktion In den Flugmodellprogrammen können Sie eine Throttle Hold-Funktion (Gas-Hold-Funktion) wählen. Mit dem Schal- ter „Throttle Hold“ (Bild 1, Pos. 14) wird diese Funktion aktiviert. Mit „Throttle Hold“ können Sie eine Grunddrehzahl (z.B. Leerlaufdrehzahl bei Verbrennermotoren) oder „Motor aus“ (bei Elektroantrieben) wählen, die unabhängig von der Stellung des Gas-Steuerhebels (Bild 1, Pos.
  • Seite 61: Flugmodellprogramm „Dp" Für Modelle Mit Deltaflügel

     Flugmodellprogramm „DP“  für Modelle mit Deltaflügeln Dieses Flugmodellprogramm findet Verwendung bei Modellen, die einen Deltaflügel besitzen. Bei Modellen mit Delta- flügeln werden die Quer- und Höhenrudersteuerung von zwei Servos übernommen. Jedes Servo steuert ein eigenes Ruderblatt an. Da für einen Höhenruderausschlag bei beiden Servos ein gleichsinniger Ausschlag benötigt wird, bei Querrudersteuerung jedoch gegensinnige Ausschläge nötigt sind, ist für solche Modelle in dem Sender für die Koor- dination der Steuersignale ein entsprechender Mischer vorhanden.
  • Seite 62: C) Menüumschaltung

    • Servoausgangskanäle am Empfänger (CHx) bei Sendereinstellung „VP“ + „d2“ für eine Ansteuerung in Mode 4: Rechter Steuerknüppel vor und zurück: Höhenruder-Servos (CH2 + CH4) Rechter Steuerknüppel links und rechts: Seitenruder-Servo (CH1) Linker Steuerknüppel vor und zurück: Gas-Servo/Flugregler (CH3) Linker Steuerknüppel links und rechts: Querruder-Servos (CH2 + CH4) c) Menüumschaltung Im „DP“-Modus stehen Ihnen 6 verschiedene Menüpunkte für eine Programmierung zur Verfügung.
  • Seite 63: D) Servoumkehrung

    d) Servoumkehrung Mit dieser Funktion können Sie die Arbeitsrichtung der Servos umkehren. Zur Auswahl dieser Funktion schalten Sie den Sender ein. Drücken Sie dann die Tasten „UP“ und „DN“ gleichzeitig. Mit den Tasten „UP“ und „DN“ können Sie die Servofunktionen „r1“ bis „r6“ anwählen. Bild 29 Mit den Tasten „INC“...
  • Seite 64: E) Endausschlag Der Servos Einstellen

    e) Endausschlag der Servos einstellen Jedes Servo kann nur einen bestimmten maximalen Servoweg ausführen und würde bei senderseitig übersteuerten Einstellwerten irgendwann mechanisch auf Block laufen. „Übersteuerte Servowege“ kommen dann zustande, wenn einzelne Servowege über 100% programmiert werden und/oder wenn durch diverse Mischer auf ein Servo mehrere Steuerbefehle zugemischt werden.
  • Seite 65: F) Servomitteneinstellung

    f) Servomitteneinstellung Mit dieser Funktion können Sie die Mittelstellung für alle sechs Servos justieren. Der Standardwert ist „0“ und kann zwischen -100 und 100 frei gewählt werden. Eine Ausnutzung der gesamten Einstellbandbreite in der Funktion Kanalmitte kann unter Umständen dazu führen, dass Servos ungewollt mechanisch auf Block laufen oder asymmetrische Servowege haben. Deshalb sollten Sie grundsätzlich bei der Standardeinstellung (Kanalmitte = 0) eine möglichst optimale, mechanisch saubere Anlenkung durch Umsetzen der Ruderhörner bzw.
  • Seite 66: G) Servowegeinstellung Mit "Dual-Rate

    g) Servowegeinstellung mit „Dual-Rate“ Durch Umlegen des „Dual-Rate“-Schalters (Bild 1, Pos 13) werden für die Funktionen Querruder, Seitenruder und Höhenruder die Ruderausschläge entsprechend der senderseitigen Programmierung verändert. Auf die Reaktions- geschwindigkeit haben diese Einstellungen keinen Einfluss. Die Dual-Rate-Funktion kann für die Funktionen Quer-, Seiten- und Höhenruder getrennt und individuell eingestellt werden.
  • Seite 67: H) Throttle Hold-Funktion

    h) Throttle Hold-Funktion In den Flugmodellprogrammen können Sie eine Throttle Hold-Funktion (Gas-Hold-Funktion) wählen. Mit dem Schal- ter „Throttle Hold“ (Bild 1, Pos. 14) wird diese Funktion aktiviert. Mit „Throttle Hold“ können Sie eine Grunddrehzahl (z.B. Leerlaufdrehzahl bei Verbrennermotoren) oder „Motor aus“ (bei Elektroantrieben) wählen, die unabhängig von der Stellung des Gas-Steuerhebels (Bild 1, Pos.
  • Seite 68: I) Deltaflügel-Mischer

    i) Deltaflügel-Mischer Bei Flugmodellen mit Deltaflügel werden die Funktionen Querruder und Höhenruder mit zwei Servos angesteuert. Hierzu steht Ihnen ein passender Mischer zur Verfügung, der die Funktionen Quer- und Höhenruder zueinander im richtigen Verhältnis mischt. Der Standardwert für die Mischer d1, „d2“ und d3 ist 100, für d4 ist dies -100. Zur Auswahl dieser Funktion schalten Sie den Sender ein.
  • Seite 69: Programmierung Eines Modellhubschraubers

     Programmierung eines Modellhubschraubers a) Übertragung der Steuerbefehle Die Steuerbefehle, die Sie am Sender eingeben, werden nicht 1:1 an das Modell weitergegeben, sondern in der Elektronik des Senders vorher aufbereitet. Dadurch soll das Steuern eines Modellhubschraubers vereinfacht werden. Wenn Sie z. B. den Anstellwinkel (Pitch) der Hauptrotorblätter erhöhen, wird der Kraftbedarf deutlich größer. Darauf müssen Sie nicht durch getrenntes Gasgeben reagieren, dies nimmt Ihnen die Elektronik im Sender entsprechend ihrer Programmierung ab, indem sie entsprechend gemischte Befehle an die Empfängerelektronik aussendet.
  • Seite 70: B) Programmierbare Funktionen

    b) Programmierbare Funktionen Achtung! Einige Einstellwerte – z. B. die Kontrolle/Korrektur der Pitchwerte bei einem Elektohelikopter – sind nicht im flugfertigen Zustand durchzuführen, weil z.B. durch Betätigung der Pitch-Funktion am Sender unwei- gerlich auch der Motor anlaufen würde. Es besteht akute Gefahr von Sach- und/oder Personenschäden! Um diese Einstellungen gefahrlos und ohne unnötige Programmierung durchführen zu können, empfeh- len wir, die Steckverbindungen zwischen Motor und Drehzahlsteller zu lösen.
  • Seite 71: Einstellung Der Helikopterprogramme

    c) Einstellung der Helikopterprogramme In der Einstellung „S1“ können Sie mit den Tasten „INC“ und „DEC“ (Bild 1, Pos 4) folgende Flugprogramme auswäh- len: AP: einfaches Programm für Flugmodelle VP: Programm für Flugmodelle mit V-Leitwerk DP: Program für Delta-Modelle HP1: Programm für Helikopter, bei dem die Pitcheinstellung nur mit einem Servo erfolgt HP2: Programm für Helikopter, bei dem die Pitcheinstellung durch zwei Servos erfolgt...
  • Seite 72: D) Steueranordnung

    d) Steueranordnung Drücken Sie die DN-Taste. Sie sind jetzt im Programmpunkt zur Umschal- tung der „Steueranordnung“. Durch Betätigung der Tasten „INC“ und „DEC“ können Sie zwischen Mode 1 (d1) und Mode 2 (d2) wechseln. Bild 40 Der Fernsteuersender ist im Auslieferzustand auf Mode 2 konfiguriert. Sie können jedoch den Sender individuellen Steuergewohnheiten anpassen.
  • Seite 73: Modellspeicher Wechseln

    e) Modellspeicher wechseln Drücken Sie die DN-Taste. Sie sind jetzt im Programmpunkt zur Umschal- tung der „Modellspeicher“. Durch Betätigung der Tasten „INC“ und „DEC“ können Sie zwischen Modellspeicher 1 (N1) bis Modellspeicher 5 (N5) wech- seln. Durch den Wechsel des Modellspeichers werden alle in dem Modell- speicher programmierten Funktionen neu aufgerufen.
  • Seite 74: F) Menüumschaltung

    f) Menüumschaltung Im Helikopter-Modus stehen Ihnen 9 verschiedene Menüpunkte für eine Programmierung zur Verfügung. Zur Aus- wahl dieser Funktionen schalten Sie zuerst den Sender ein. Drücken Sie 1x die Tasten „UP“ und „DN“ gleichzeitig, gelangen Sie in das Menü „Servoumkehr“ Drücken Sie 2x die Tasten „UP“...
  • Seite 75: G) Servoumkehrung

    g) Servoumkehrung Mit dieser Funktion können Sie die Arbeitsrichtung der Servos umkehren. Zur Auswahl dieser Funktion schalten Sie den Sender ein. Drücken Sie dann die Tasten „UP“ und „DN“ gleichzeitig. Mit den Tasten „UP“ und „DN“ können Sie die Servofunktionen „r1“ bis „r6“ anwählen. Bild 42 Mit den Tasten „INC“...
  • Seite 76: H) Endausschlag Der Servos Einstellen

    h) Endausschlag der Servos einstellen Jedes Servo kann nur einen bestimmten maximalen Servoweg ausführen und würde bei senderseitig übersteuerten Einstellwerten irgendwann mechanisch auf Block laufen. „Übersteuerte Servowege“ kommen dann zustande, wenn einzelne Servowege über 100% programmiert werden und/oder wenn durch diverse Mischer auf ein Servo mehrere Steuerbefehle zugemischt werden.
  • Seite 77: I) Servomitteneinstellung

    i) Servomitteneinstellung Mit dieser Funktion können Sie die Mittelstellung für alle sechs Servos justieren. Der Standardwert ist „0“ und kann zwischen -100 und 100 frei gewählt werden. Eine Ausnutzung der gesamten Einstellbandbreite in der Funktion Kanalmitte kann unter Umständen dazu führen, dass Servos ungewollt mechanisch auf Block laufen oder asymmetrische Servowege haben. Deshalb sollten Sie grundsätzlich bei der Standardeinstellung (Kanalmitte = 0) eine möglichst optimale, mechanisch saubere Anlenkung durch Umsetzen der Ruderhörner bzw.
  • Seite 78: J) Servowegeinstellung Mit "Dual-Rate

    j) Servowegeinstellung mit „Dual-Rate“ Durch Umlegen des „Dual-Rate“-Schalters (Bild 1, Pos. 13) werden für die Funktionen Nicken, Rollen und Gieren die Ruderausschläge entsprechend der senderseitigen Programmierung verändert. Auf die Reaktionsgeschwindigkeit haben diese Einstellungen keinen Einfluss. Die Dual-Rate- Funktion kann für die Funktionen Nicken, Rollen und Gieren getrennt und individuell eingestellt wer- den.
  • Seite 79: K) Throttle Hold-Funktion

    k) Throttle Hold-Funktion In den Helikopterprogrammen können Sie eine Throttle Hold-Funktion (Gas-Hold-Funktion) wählen. Mit dem Schalter „Throttle Hold“ (Bild 1, Pos. 14) wird diese Funktion aktiviert. Mit „Throttle Hold“ können Sie eine Grunddrehzahl (z.B. Leerlaufdrehzahl bei Verbrennermotoren) oder „Motor aus“ (bei Elektroantrieben) wählen, die unabhängig von der Stellung des Pitch-Steuerhebels (Bild 1, Pos.
  • Seite 80 Möglichkeit 1 – gilt für „normale“ Gyros sowie für „Heading Look“-Gyros“: Sie verwenden den Kreisel im Normalmodus und stellen mit dem Mischer für zwei unterschiedliche Flugzustände (z.B. Schwebeflug und Rundflug) unterschiedliche Kreiselempfindlichkeiten ein. Mit dem Schalters „Idle UP“ (Bild 1, Pos.
  • Seite 81: Gaskurve Einstellen

    m) Gaskurve einstellen Mit der Gaskurve stellen Sie ein, wie viel Leistung der Motor in Bezug auf die Stellung des Steuerknüppels für den Pitch abgibt. Die Gaskurve besitzt 5 Punkte, die unabhängig voneinander eingestellt werden können. Punkt „CN1“ steht für Gasvorwahl Normalflug bei Steuerknüppel für Gas und Pitch (Bild 1, Pos. 7) = 0 (Steuerknüppel ganz nach unten gedrückt).
  • Seite 82: Pitchkurve Einstellen

    Zur Auswahl dieser Funktion schalten Sie den Sender ein. Drücken Sie dann 7x die Tasten „UP“ und „DN“ gleichzeitig. Mit den Tasten „UP“ und „DN“ können Sie die Punkte „CN1“ bis CN5“ der Normal-Gaskurve und anschließend die Punkte „CI1“ bis „CI5“ der „Idle UP“-Gaskurve“ anwählen. Mit den Tasten „INC“...
  • Seite 83 Punkt 1 = Steuerknüppel Gas/Pitch ganz nach hinten gezogen Punkt 2 = Stellung zwischen Steuerknüppel Gas/Pitch ganz nach hinten und Stellung Mitte Punkt 3 = Steuerknüppel Gas/Pitch in Stellung Mitte Punkt 4 = Stellung zwischen Steuerknüppel Gas/Pitch in Stellung Mitte und ganz nach vorne Punkt 5 = Steuerknüppel Gas/Pitch ganz nach vorne geschoben Bild 55: Normal-Pitchkurve Bild 56: Kunstflug-Pitchkurve...
  • Seite 84: Taumelscheibenmischer

    o) Taumelscheibenmischer Unabhängig vom Taumelscheibentyp und dem dazu am Sender gewählten Helikopterprogramm (HP1, HP2 oder HP3) werden die Befehle und das Zusammenspiel der Steuerfunktionen für die Nick-, Roll- und Pitchservos im Sen- der gemischt. Innerhalb des Taumelscheibenmischers lässt sich der Einfluss der Servomischer zueinander getrennt einstellen.
  • Seite 85: Wartung Und Pflege

     Wartung und Pflege Das Produkt ist für Sie wartungsfrei; überlassen Sie eine Reparatur einem Fachmann. Äußerlich sollte die Fernsteuerung nur mit einem weichen, trockenen Tuch oder Pinsel gereinigt werden. Verwenden Sie auf keinen Fall aggressive Reinigungsmittel oder chemische Lösungen, da sonst die Oberflächen des Gehäuses beschädigt werden könnte.
  • Seite 86: Technische Daten

     Technische Daten Sender Frequenzbereich ......... 2,4 GHz Kanalzahl ..........6 Stromversorgung ......... 9,6 - 12 V/DC (8 Mignon-Batterien/-Akkus) Abmessungen (B x H x T) ....190 x 180 x 85 mm Gewicht inkl. Batterien ......ca. 780 g Empfänger Frequenzbereich .........
  • Seite 172: Legal Notice

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