Inhaltsverzeichnis Seite 1. Einführung ............................................3 2. Bestimmungsgemäße Verwendung ..................................... 3 3. Produktbeschreibung ........................................... 3 4. Lieferumfang ............................................4 5. Symbol-Erklärung ..........................................6 6. Sicherheitshinweise ..........................................6 a) Allgemein ............................................6 b) Vor der Inbetriebnahme ........................................6 c) Während des Betriebs ........................................7 7.
3. Produktbeschreibung Bei dem Flugmodell „EXTRA 300“ handelt es sich um ein voll kunstflugtaugliches Modellflugzeug, das ausschließlich für erfahrene Modellflugpiloten ausgelegt ist. Für die Fertigstellung und den späteren Betrieb sind umfassende Kenntnisse im Umgang mit Flugmodellen zwingend erforderlich. Das extrem wendige Modell ist für Modellflugeinsteiger absolut ungeeignet! Die Rumpfhälften, die Tragflächen sowie die Leitwerke bestehen aus passgenau geschäumten Kunststoffteilen, die in speziellen Formen gefertigt wurden.
4. Lieferumfang Bevor Sie mit dem Bau beginnen, sollten Sie anhand der Stückliste den Lieferumfang Ihres Modells kontrollieren. Hauptkomponenten: Bild 1 1 Seitenleitwerk 2 Cockpit 3 Motorhaube 4 Rumpfschalen 5 Höhenleitwerk 6 Tragflächen-Paar 7 Dekorbogen Aus fototechnischen Gründen wurde nur ein kleiner Teil des umfangreichen Dekorbogens mit abgebildet. Den genauen Lieferumfang sowie die exakte Position der einzelnen Dekorelemente können Sie am Ende der Anleitung unter dem Abschnitt „Aufbringen des Dekorbogens“...
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10 Ruderscharnierschrauben 2 Brushless Elektromotor mit Propellermitnehmer und Motorhalter 11 Zwei Spritzguss-Bäume mit Kleinteilen (hierbei handelt es sich um Univer- sal-Bauelemente, deshalb wird für den Aufbau des Flugmodells „EXTRA 300“ 3 Flugregler nur ein Teil der angebrachten Komponenten benötigt) 4 Micro-Servos 12 Anlenkgestänge (2 x 150 mm, 2 x 240 mm, 1 x Höhenruderverbinder und 2...
5. Symbol-Erklärung Das Symbol mit dem Ausrufezeichen weist Sie auf besondere Gefahren bei Handhabung, Betrieb oder Bedienung hin. Das „Pfeil“-Symbol steht für spezielle Tipps und Bedienhinweise. 6. Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Fol- geschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht wer- den, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.
• Vor jeder Inbetriebnahme müssen die Einstellungen der Trimmschieber am Sender für die verschiedenen Steuerrichtungen kontrolliert und ggf. eingestellt werden. • Ziehen Sie für den Betrieb Ihres Modells die Teleskopantenne am Sender immer auf die komplette Länge aus, da der Sender sonst eine wesentlich geringere Reichweite aufweist und die Sendeendstufe überdurchschnittlich stark belastet wird.
8. Aufbau des Modells Bevor Sie mit dem Bau beginnen, lesen Sie bitte zuerst jeden einzelnen Abschnitt in Ruhe durch. Zum besseren Verständnis ist immer ein Bild beigefügt, das den beschriebenen Bauabschnitt darstellt. Bitte beachten Sie, dass sich die Nummern im Text immer auf die Bauteile im rechts nebenstehenden Bild beziehen. Führen Sie die auszuführenden Arbeiten in den jeweiligen Abschnitten erst dann aus, wenn Sie die Durchführung richtig verstanden haben und genau wissen, worauf bei den Arbeiten zu achten ist.
b) Montage des Cockpithalters und der Tragflächenverschraubung Kleben Sie den Cockpithalter mit den beiden quadratischen Öffnungen (1) mit 5 Minuten Epoxyd-Harz vorne in der Mitte des Rumpfausschnitts fest. Nachdem Sie die Mutter mit Sekundenkleber in der Tragflächenverschraubung (2) befestigt haben, wird die Verschraubung ebenfalls mit 5 Minuten Epoxyd- Harz im Rumpf verklebt.
d) Montage der Querruder-Anlenkdrähte Schneiden Sie zunächst den ca. 8 cm langen Kunststoffschlauch in vier gleich große Führungshülsen (1) und schieben jeweils zwei über einen der beiden Anlenkdrähte (2) für die Querruder. Anschließend wird auf der Drahtseite mit dem Gewindegang jeweils eine Anlenklasche (3) aufgedreht.
Wichtig! Achten Sie dabei darauf, dass kein Klebstoff in die Führungshülsen gelangt und die Anlenkung verklebt bzw. schwergängig macht. Ermitteln Sie die genaue Position des Bohrlochs (4) für den Querruderanlenkdraht. Mit einem 2 mm Bohrer wird danach das Loch vorgebohrt. Achtung! Die Bohrung muss absolut mittig und gerade verlaufen, damit sich später die beiden Anlenklaschen exakt nebeneinander befinden und die Querruder- ausschläge an beiden Tragflächenhälften absolut gleich sind (siehe Bild 10 oder Bild 21).
g) Montage des Tragflächenhalters Bevor Sie den vorderen Tragflächenhalter (1) fest mit der Tragfläche verkle- ben, setzen Sie ihn „trocken“ ein und überprüfen den korrekten Sitz. Fügen Sie dazu Tragfläche und Rumpf lose zusammen. Wenn die richtige Position gefunden ist, können Sie den Tragflächenhalter (1) sowie die Schraubenunterlage (2) fest in die Tragfläche einkleben.
i) Fertigstellung des Höhenleitwerkes Schneiden Sie die beiden Höhenruder (1) nach dem selben Schema wie bei den Querrudern, von der Dämpfungsfläche (2) ab. Auch jetzt müssen die Vorderkanten der Höhenruder wieder sauber verputzt und geschliffen werden (siehe Skizze). Bild 13 Nachdem Sie die vier Scharniere (3) in die Dämpfungsfläche geklebt haben, setzen Sie die beiden Höhenruder „trocken“...
j) Fertigstellung des Seitenleitwerkes Das Seitenruder (1) wird nach dem selben Schema wie das Höhenruder ab- geschnitten, verputzt und mit zwei Scharnieren wieder an der Dämpfungs- fläche (2) angeklebt. Zusätzlich muss noch eine Bohrung (3) für die Spornradführung angebracht werden. Die genaue Position der Bohrung kann jedoch erst nach der Monta- ge des Heckfahrwerkes ermittelt werden.
l) Montage des Höhen- und des Seitenleitwerks Bevor Sie das Höhen- (1) und das Seitenleitwerk (2) mit dem Rumpf verkle- ben, setzen Sie die einzelnen Komponenten „trocken“ zusammen und si- chern Sie die Bauteile mit etwas Klebefilm. Neben der Passung können Sie auch die Ausrichtung der Teile zueinander überprüfen.
m) Montage des Hauptfahrwerkes Die Radverkleidungen sollten Sie nur dann an Ihrem Modell montieren, wenn Sie eine befestigte Start- und Landebahn (Beton- oder Teerpiste) zur Verfü- gung haben. Sollte lediglich eine Graspiste zur Verfügung stehen, so ist es empfehlenswert, das Fahrwerk ohne Radverkleidungen zu montieren. Schneiden Sie zunächst die 4 Radverkleidungshälften aus und kleben je- weils zwei Hälften zusammen.
n) Montage der Antriebseinheit Kleben Sie zunächst den Motorträger (1) entsprechend der nebenstehenden Abbildung zusammen. Schrauben Sie danach den Alu-Motorhalter (2) an den Motor und verbinden Sie die drei Motoranschlussleitungen mit dem Flugregler (3). Hinweis: Wenn Sie die Anschlussdrähte wie im Bild gezeigt verlöten, muss im Vorfeld die korrekte Laufrichtung des Motors geprüft werden (siehe Abschnitt „Inbetriebnahme des Flugreglers“).
o) Montage der Querruderanlenkung Wickeln Sie einen schmalen Streifen Klebefilm (1) um das Servo (1) , bevor Sie es in die Tragfläche einsetzen. Dadurch wird das Servogehäuse später beim Fixieren mit Sekundenkleber nicht unnötig beschädigt. Setzen Sie das Servo entsprechend der Abbildung in die Tragfläche und fi- xieren es mit etwas Klebstoff.
p) Montage der Höhenruderanlenkung Am rechten Ruderblatt befindet sich oben und unten eine abgeflachte Stelle, die für die Aufnahme des Ruderhorns (1) vorgesehen ist. Setzen Sie an der Unterseite das Ruderhorn und an der Oberseite die Gegen- lagerplatte an und verschrauben die beiden Teile mit zwei 1,5 x 15 mm Schrau- ben.
q) Montage der Seitenruderanlenkung Die Seitenruderanlenkung erfolgt nach dem selben Schema wie die Höhenruderanlenkung. Auch beim Seitenruder ist es wichtig, dass die Lochreihe des Ruderhebels auf einer Linie mit dem Drehpunkt des Ruders liegt (siehe Skizze). Im Gegensatz zum Höhenruder-Servo ist beim Seitenruder-Servo der Servohebel (1) nach unten gerichtet.
Führen Sie diese Arbeiten sorgsam durch, denn das Aussehen der Motorhaube trägt im Wesentlichen zum gelungenen Erschei- nungsbild Ihrer „EXTRA 300“ mit bei! Kleben Sie zunächst die vier ca. 8 x 8 mm großen Kunststoff-Plättchen (1) in die Aussparungen am Motorspant.
s) Montage des Propellers Setzen Sie zuerst eine der beiden Unterlegscheiben, danach die Spinner- platte (1), anschließend den Propeller (2) und zum Schluss die zweite Unter- legscheibe auf den Propellermitnehmer auf. Drehen Sie anschließend die Propellermutter (3) auf und ziehen Sie die Mut- ter mit einem 8 mm Schlüssel fest.
u) Montage der Kabinenhaube Schneiden Sie zunächst die durchsichtige Kabinenhaubenverglasung (1) ent- lang der angedeuteten Schnittkante aus. Wichtig: Arbeiten Sie sich Schritt für Schritt von der leicht mit Übermaß zugeschnittenen Haube an die ideale Passform heran. Das Kabinenhauben-Formteil (2) wird im Verglasungsbereich (3) mit einer wasserlöslichen Farbe schwarz angemalt.
v) Aufbringen des Dekorbogens Der Dekorbogen besteht aus insgesamt 2 Bögen mit mehreren nummerierten Aufklebern. Um die exakte Zuordnung nicht zu verlieren, sollten Sie immer nur einen Aufkleber ausschneiden und anschließend gleich an der dafür vorgesehe- nen Stelle am Modell befestigen. Einen Überblick, wo welcher Aufkleber angeracht werden soll, können Sie den Bildern A bis C am Ende der Anleitung entneh- men (auf Seite 114 bis 115).
9. Inbetriebnahme des Modells a) Einlegen und Anschließen des Flugakkus Der Flugakku wird nach dem Abnehmen der Kabinenhaube vorne in den Rumpf eingeschoben und mit Klettband gesichert. Die genaue Position des Akkus wird durch den Schwerpunkt bestimmt. Bild 29 b) Einstellen des Schwerpunkts Der Flugakku muss so im Akkuschacht angebracht werden, dass sich der Schwerpunkt ca.
d) Programmieren des Flugreglers Der Flugregler bietet Ihnen eine ein- und ausschaltbare Bremsfunktion. Um die Bremsfunktion zu aktivieren oder zu deaktivieren, bringen Sie den Steuerknüp- pel am eingeschalteten Sender in die Vollgas-Stellung für max. Motorleistung. Schließen Sie nun den Flugakku an. Nachdem der Motor vier einzelne Töne in unterschiedlicher Tonhöhe abgegeben hat, schieben Sie den Steuerknüppel am Sender in die Stellung „Motor aus“...
10. Einfliegen des Modells Nachdem Sie den Schwerpunkt, die Funktion des Motors sowie die Richtung der Ruderausschläge überprüft haben, ist Ihr Modell zum Erstflug bereit. Wir empfehlen Ihnen, in jedem Fall einen erfahrenen Modellflug-Piloten zu kontaktieren oder einen Modellbau-Verein in Ihrer Nähe aufzusuchen, falls Sie mit dem korrekten Einfliegen eines Flugmodells nicht vertraut sind.
11. Wartung und Pflege Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen die Ruderanlenkungen und die Steuerfunktionen der Servos an Ihrem Modell. Alle beweglichen Teile müssen sich leichtgängig bewegen lassen, dürfen aber kein Spiel in der Lagerung aufweisen. Äußerlich darf das Modell nur mit einem weichen, angefeuchteten Tuch gereinigt werden. Verwenden Sie auf keinen Fall aggressive Reinigungsmittel oder chemische Lösungen, da sonst die Oberflächen beschädigt werden können.
13. Technische Daten Modell Spannweite ............... 900 mm Länge ................ 780 mm Gewicht ..............je nach Ausrüstung ab ca. 800 g Flächeninhalt ............14,1 dm² Steuerung ..............4 Kanäle Brushless-Motor Abm. (Ø x L) .............. 33 x 28 mm Motorwellen-Ø...
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