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Zeitwerte Der Signalspannung - Hameg Instruments Hm205-3 Bedienungsanleitung

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Alle drei Werte sind jedoch nicht frei wahlbar. Sie mus-
sen beim HM205-3 innerhalb folgender Grenzen liegen
(Triggerschwelle, Ablesegenauigkeit):
H zwischen 0,5 und 8 cm, méglichst 3,2 und 8cm,
U zwischen 1 MVs, und 40 Vsgz,
A zwischen 1 mV/cm und 5 V/cm in 1-2-5 Teilung.
Beispiele:
Eingest. Ablenkkoeffizient
A = 50 mV/cm 4 0,05 V/cm,
abgelesene Bildhéhe H = 4,6 cm,
gesuchte Spannung U = 0,05-4,6 = 0,23 Ve,
Eingangsspannung U = 5 Vggy,
eingesteliter Ablenkkoeffizient
A = 1 V/cm,
gesuchte Bildhohe H = 5:1 = 5cm
Signalspannung U = 220 Ver2-V 2 = 622 Veg
(Spannung > 40 Vgz, mit Tastteiler 100:1 U = 6,22 Vo),
gewtnschte Bildhéhe H = mind. 3,2 cm, max. 8cm,
maximaler Ablenkkoeffizient
A = 6,22 :3,2 = 1,94 V/cm,
minimaler Ablenkkoeffizient
A = 6,22:8 = 0,78 V/cm,
einzustellender Ablenkkoeffizient A = 1 V/cm
Ist das MeBsignal mit einer Gleichspannung uberla-
gert, darf der Gesamtwert (Gleichspannung + einfa-
cher Spitzenwert der Wechselspannung) des Signals
am Y-Eingang +400 V nicht dberschreiten (siehe Abbil-
dung). Der gleiche Grenzwert gilt auch fur normale Tasttel-
ler 10:1, durch deren Teilung jedoch Signalspannungen bis
ca. 400 V., auswertbar sind. Mit Spezialtastteiler 100: 1
(z.B. HZ53) k6nnen Spannungen bis ca. 2400 Vs, gemessen
werden. Allerdings verringert sich dieser Wert bei héheren
Frequenzen (siehe technische Daten HZ53). Mit einem nor-
malen Tastteiler 10:1 riskiert man bei so hohen Spannun-
gen, da der den Teiler-Langswiderstand Uberbriickende C-
Trimmer durchschlagt, wodurch der Y-Eingang des Oszillo-
skops beschadigt werden kann. Soll jedoch z.B. nur die
Restwelligkeit
einer Hochspannung
oszilloskopiert wer-
den, gentigt auch der 10: 1-Tastteiler. Diesem ist dann noch
ein
entsprechend
hochspannungsfester
Kondensator
(etwa 22-68 nF) vorzuschalten.
Es wird ausdriicklich darauf hingewiesen, dafg die Oszillo-
skop-Eingangskopplung unbedingt auf DC zu schaiten ist,
wenn Tastteiler an h6here Spannungen als 400 V gelegt
werden (siehe ,,Anlegen der Signalspannung", Seite M 6).
Mit der auf GD geschalteten Eingangskopplung und dem Y-
POS.-Einsteller kann vor der Messung
eine horizontale
Rasterlinie als Referenzlinie fir Massepotential einge-
stellt werden. Sie kann unterhalb, auf oder oberhalb der
horizontalen Mittellinie liegen, je nachdem, ob positive und/
oder negative Abweichungen vom Massepotential zahlen-
mafRig erfaf&t werden sollen. Gewisse umschaltbare Tast-
teiler 10:1/1:1 haben ebenfalls eine eingebaute Referenz-
Schalterstellung.
Spannung
DC + AC Spitze =
400 Vina
&
i
~~
Gesamtwert der Eingangsspannung
Die gestrichelte Kurve zeigt eine Wechselspannung, die um 0 Volt schwankt.
Ist diese Spannung einer Gleichspannung Uberlagert (DC), so ergibt
die Addition der positiven Spitze zur Gleichspannung die maximal
auftretende Spannung (DC + AC Spitze).
Zeitwerte der Signalspannung
In der Regel sind alle aufzuzeichnenden Signale sich perio-
disch wiederholende Vorgange, auch Perioden genannt.
Die Zahl der Perioden pro Sekunde ist die Folgefrequenz.
Abhangig von der Zeitbasis-Einstellung des TIME/DIV.-
_ Schalters kénnen eine oder mehrere Signalperioden oder
auch nur ein Teil einer Periode dargestellt werden. Die Zeit-
koeffizienten sind am TIME/DIV.-Schalter in s/cm, ms/cm
und us/em angegeben. Die Skala ist dementsprechend in
drei Felder aufgeteilt. Die Dauer einer Signalperiode bzw.
eines Teils davon ermittelt man durch Multiplikation
des betreffenden Zeitabschnitts (Horizontalabstand in
cm) mit dem am TIME/DIV.-Schalter eingestellten Zeit-
koeffizienten.
Dabei mu
der mit einer Pfeil-Knopf-
kappe
gekennzeichnete
Zeit-Feineinsteller in seiner
calibrierten Stellung CAL. stehen (Pfeil waagerecht nach
rechts zeigend).
Mit den Bezeichnungen
L = Lange incm einer Welle auf dem Schirmbild,
T = 2Zeitins
fir eine Periode,
F = Frequenz in Hz der Folgefrequenz des Signals,
2 = Zeitkoeffizient in s/cm am Zeitbasisschalter
und der Beziehung F = 1/T lassen sich folgende Gleichun-
gen aufstellen:
T
L-2
Z=
r-|=
1
FS Tz
1
sels OY -
Bei gedrtickter Taste X-MAG. x10 ist Z durch 10 zu tet-
len.
Alle vier Werte sind jedoch nicht frei wahlbar. Sie sollten
beim HM205-3 innerhalb folgender Grenzen liegen:
L zwischen 0,2 und 10 cm, médglichst 4 bis 10 cm,
T zwischen 0,02 us und 50s,
F zwischen 20 mHz und 20 MHz,
Z zwischen 0,2 us/cm und 5s/cm in 1-2-5 Teilung
(bei ungedrtickter Taste X-MAG. x10), und
Z zwischen 20 ns/cm und 500 ms/cm in 1-2-5 Teilung
(bei gedrickter Taste X-MAG. x10).
M4 205-3
Anderungen vorbehalten
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